So gelingt die Finanzierung von Solaranlagen
Aktualisiert am 18.3.2026
Lesedauer: 12 Minuten
Die Preise für Photovoltaikanlagen sind zuletzt zwar deutlich gesunken. Dennoch handelt es sich weiterhin um eine größere Investition, die gut überlegt sein will. Umso wichtiger ist es, Kosten, Fördermöglichkeiten und Finanzierungsoptionen genau zu kennen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten können und wie Sie Ihre Investition optimal gestalten.
Das erfahren Sie hier alles:
- Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen
- Solaranlage ohne Eigenkapital finanzieren – wie geht das?
- Der KfW Kredit
- Solarkredite und weitere Kredite
- Wann lohnt es sich, Finanzierungen zu kombinieren?
- Wird eine private Photovoltaikanlage gefördert?
- Wann hat sich die PV-Anlage amortisiert?
- Fazit: Solaranlage finanzieren – so lohnt es sich
Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen
Wie hoch die Kosten für eine Photovoltaikanlage ausfallen, hängt von mehreren Faktoren ab – allen voran von der Größe der Anlage (gemessen in Kilowattpeak, kWp), der Qualität der verbauten Module sowie von Wechselrichter, Stromspeicher und Installation. Zur Orientierung: Für eine typische Anlage mit rund 4,5 kWp inklusive Batteriespeicher können die Preise bei etwa 12.000 Euro beginnen und je nach Ausstattung und individuellen Anforderungen deutlich darüber liegen. Entscheidend ist daher, die Anlage passend zum eigenen Stromverbrauch und zu den Gegebenheiten des Hauses zu planen. Mehrere Angebote und eine fachkundige Beratung helfen dabei, die richtige Dimensionierung zu finden und langfristig sinnvoll zu investieren.
Ein wesentlicher Kostenfaktor – und zugleich ein wichtiger Hebel für mehr Eigenverbrauch – ist der Batteriespeicher. Er ermöglicht es, selbst erzeugten Solarstrom zeitversetzt zu nutzen und so den Bezug aus dem öffentlichen Netz weiter zu senken. Wer die Investition zunächst geringer halten möchte, kann den Speicher auch zu einem späteren Zeitpunkt nachrüsten. Als grobe Orientierung gilt:
Die Speicherkapazität wird häufig so dimensioniert, dass sie etwa einer Kilowattstunde pro installiertem Kilowattpeak Photovoltaik‑Leistung entspricht. Welche Speichergröße sinnvoll ist, hängt jedoch stark vom individuellen Stromverbrauch und den Nutzungsgewohnheiten im Haushalt ab.
Auch bei den Batteriespeichern waren in den vergangenen Jahren sinkende Preise zu beobachten. Einschließlich Installation liegen die Preise in Deutschland laut Verbraucherzentrale aktuell (Stand Juni 2025) bei Speichern ab fünf Kilowattstunden zwischen 400 und 800 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität, auch wenn einzelne Angebote je nach Funktionsumfang und Qualität darüber liegen können. Kleinere Speicher kosten üblicherweise pro Kilowattstunde etwas mehr als größer dimensionierte. Die Preistendenz bei den Batteriespeichern? Voraussichtlich weiter fallend.


Wer über ausreichendes Eigenkapital verfügt, kann die Investition in eine Photovoltaikanlage oft schlanker und unkomplizierter gestalten. Sind entsprechende Ersparnisse vorhanden oder in den nächsten Jahren geplant – beispielsweise im Rahmen der Vermögensbildung für einen Hauskauf – lohnt es sich, die PV‑Anlage bereits heute in die Finanzplanung einzubeziehen. Das senkt den Kreditbedarf und spart potenziell Zinsen sowie administrativen Aufwand.
Ist der Aufbau von Eigenkapital zeitnah nicht möglich, bieten Kredite, Darlehen sowie Förderungen Ihnen den nötigen finanziellen Spielraum. Eine gute Planung und gute Beratung helfen Ihnen dabei, Risiken zu minimieren. Wenden Sie sich im Zweifel an Expert:innen bei Ihrer Hausbank, die Ihnen dabei helfen, die für Sie beste Lösung zu finden.
Sie wollen eine Solaranlage ganz ohne Eigenkapital kaufen? Die Chancen auf einen Solarkredit oder einen regulären Kredit stehen ziemlich gut, da es sich um eine vergleichsweise geringe Summe handelt. Die Banken prüfen oft nur das Einkommen, die Schufa-Einträge und das Alter. Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis oder ein regelmäßiges Einkommen sind aber von Vorteil.
Meist wird die Photovoltaikanlage bis zu 100 Prozent finanziert und monatlich abbezahlt.
Wer zusätzlich etwas Eigenkapital aufbringt, sichert sich meist einen günstigeren Zinssatz.
Darauf sollten Sie beim Vergleich von Kreditangeboten achten
-
Welche Sicherheiten werden gefordert? Oft reichen die Photovoltaikanlagen selbst sowie die Einspeisevergütungen als Sicherheit für die Finanzierung aus.
-
Wie ist die Kreditlaufzeit? Idealerweise passen Sie die Laufzeit an die Lebenszeit des PV-Speichers von 10 bis 15 Jahren an.
-
Wie hoch sind die monatlichen Raten? Das hängt von der Laufzeit ab. Kürzere Laufzeiten bedeuten höhere Raten.
-
Wie hoch ist der effektive Jahreszins? Wie hoch der Sollzins?
-
Werden Bereitstellungszinsen gefordert?
-
Wie ist die Dauer der Zinsfestschreibung?
-
Interessant können auch Sondertilgungsoptionen sowie die Möglichkeit für Ratenpausen oder tilgungsfreie Zeiten sein.

Gut zu wissen: Sondertilgungen
Durch die Vereinbarung von Sondertilgungen können Sie Ihre Finanzierungskosten senken. Eine Sondertilgung bedeutet, dass Sie ergänzend zur ohnehin anfallenden Monatsrate zusätzliche Zahlungen leisten können. Dies kann die Laufzeit verkürzen und dadurch zu weniger Zinsen führen. Es ist allerdings notwendig, dass Sie die Möglichkeit zu Sondertilgungen explizit mit dem Kreditgeber vereinbaren.
Der KfW Kredit
Eine der bekanntesten Finanzierungsmöglichkeiten bei der Anschaffung einer Solaranlage oder anderer Anlagen für erneuerbare Energien sind die Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die staatliche Bankengruppe hat zur Förderung von Photovoltaikanlagen mit oder ohne Stromspeicher das Programm Erneuerbare Energien 270 aufgelegt. Damit lassen sich Anschaffungskosten, Planung und Installation einer PV-Anlage und auch die spätere Nachrüstung des Speichers finanzieren.
Der Kredit gilt außerdem für den Kauf von gebrauchten Anlagen, wenn sie nicht älter als ein Jahr sind, oder wenn eine ältere Anlage mit dem Geld modernisiert werden soll. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank, über die auch der Kreditantrag abgeschlossen wird. Zu beachten ist, dass die Anträge vor Projektstart gestellt und bewilligt werden müssen.
Die Laufzeit liegt zwischen 5 und 30 Jahren. Da die ersten Jahre tilgungsfrei sind, sollten sich Kreditnehmer:innen so sicher wie möglich sein, dass sie die Kreditrate nach dieser Zeit problemlos tilgen können. Die aktuellen Konditionen finden Sie bei der KfW.
Vorteile
-
Ein bis fünf tilgungsfreie Anlaufjahre
-
Sehr lange Zinsbindung auf niedrigem Niveau (marktabhängig)
-
Auch ohne Eigenkapitaleinsatz möglich
-
Kombinierbar mit anderen Fördermitteln
-
KfW-Bank wird im Grundbuch nur als nachrangiger Schuldner eingetragen
Nachteile
-
Sondertilgungen nur gegen Vorfälligkeitsentschädigung
-
Abruffrist: 12 Monate, anschließend Bereitstellungszinsen
-
Nur eine Förderung pro Maßnahme (keine Nachfinanzierung)
-
Etwas komplizierterer Antragsweg über die Hausbank
-
9 Preisklassen, abhängig von der Bonität
Solarkredite und weitere Kredite
Solarkredite sind speziell auf die Finanzierung von Photovoltaikanlagen zugeschnitten und ermöglichen es Hausbesitzer:innen, die Investitionskosten über planbare Raten zu verteilen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Kreditformen, die Sie beim Kauf einer PV-Anlage in Betracht ziehen können.
Solarkredite von umweltorientierten Banken
Ein Solar- oder Photovoltaik-Kredit bei nachhaltigen Banken hat ähnliche Konditionen wie ein KfW-Kredit. Als Sicherheit gelten meist die Anlage selbst sowie die Zahlungen für die Einspeisungen ins öffentliche Stromnetz. Nur bei einer hohen Investition sind weitere Sicherheiten erforderlich.
Zu den nachhaltigen Banken zählen die GLS-Bank und die Süd-West-Kreditbank. Sie bieten die Photovoltaik-Finanzierung mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren für Privatpersonen an. Die SWK Bank tritt in diesem Zusammenhang als Hausbank und Vermittler für den KfW-Kredit auf.
Vorteile
-
Günstige Konditionen
-
100-prozentige Finanzierung möglich
Nachteile
-
Aufgrund der geringen Einspeisevergütung werden teilweise weitere Sicherheiten verlangt (z. B. Eintragung ins Grundbuch)
-
Manche Banken finanzieren nur Anlagen ab einer bestimmten Größe

Mit dem Öko-Kredit der Ethikbank, die zur Volksbank Eisenberg gehört, kann eine Photovoltaikanlage ebenfalls finanziert werden. Die Vertragslaufzeiten starten ab einem Jahr bis maximal zwölf Jahre. Auch andere bekannte Banken, beispielsweise Schwäbisch Hall, die Sparkassen und Volksbanken, haben Photovoltaik-Kredite im Angebot, mit denen Projekte aus dem Bereich erneuerbare Energien unterstützt werden sollen. Die Laufzeiten liegen zwischen 4 und 25 Jahren. Wer bereits in Kontakt mit einer Fachfirma für den Kauf und den Bau der Solaranlage steht, kann sich hier erkundigen, mit welchen Einrichtungen die Firma gute Erfahrungen gemacht hat.
Konsum- und Ratenkredite
Ein Konsumentenkredit kann ein Dispositionskredit oder ein Ratenkredit sein. Ersterer bietet sich nur bei kurzfristigen und überschaubaren Ausgaben an. Der Ratenkredit wird oft auch als Wohnkredit bezeichnet und über ein Darlehenskonto ausgezahlt. Dabei kann zwischen einem Darlehen mit oder ohne Zweckbindung gewählt werden. Die Option mit Zweckbindung ist meist sinnvoller, da sie mit günstigeren Zinssätzen verbunden ist.
Vorteile
-
Schnell und unbürokratisch
-
100-prozentige Finanzierung möglich
-
Zinssicherung und konstante Raten möglich
Nachteile
-
Konditionen in der Regel nicht so attraktiv wie beim KfW-Kredit
-
SCHUFA-Auskunft erforderlich
-
Konsumentenkredite über 25.000 Euro bedürfen meist einer besonderen Sicherung, etwa über eine Grundschuld
-
Laufzeit in der Regel bis zu 72 Monate
Modernisierungskredite
Für nachhaltige Modernisierungen gewähren die Banken in der Regel günstigere Konditionen als für klassische Konsum- und Ratenkredite. Kreditlaufzeit und -höhe können individuell gewählt werden und man hat Planungssicherheit durch gleichbleibende Raten. Je nach Bank gibt es zudem die Möglichkeit von Sondertilgungen.
Vorteile
-
Schnell und unbürokratisch
-
Günstige Konditionen
-
100-prozentige Finanzierung möglich
-
Ohne Grundbucheintrag möglich
-
Zinssicherung und konstante Raten möglich
Nachteile
-
Konditionen nicht so attraktiv wie beim KfW-Kredit
-
Oftmals muss man schon Kunde der Bank sein, um diese Kredite in Anspruch nehmen zu können
Bausparverträge
Falls Sie schon vor Jahren einen Bausparvertrag mit festgeschriebenen, attraktiven Zinsen abgeschlossen haben, könnte der Kauf einer Photovoltaikanlage ein guter Zeitpunkt sein, sich das Bauspardarlehen samt Guthaben auszahlen zu lassen. Denn man kann ihn immer dann nutzen, wenn eine sogenannte „wohnwirtschaftliche Verwendung“ vorliegt. Und für die Bausparkassen ist dieses Kriterium bei einer fest installierten PV-Anlage auf dem Dach üblicherweise gegeben. Ein weiterer Vorteil: Bausparverträge sind oft sehr flexibel, was Sondertilgungen angeht.
Wer seine Solaranlage in Kürze kaufen möchte, aber noch keinen Bausparvertrag hat, oder nur einen, der noch länger nicht zuteilungsreif ist, sollte sich besser nach anderen Finanzierungsmodellen umschauen. Die Ansparphase geht über mehrere Jahre.

Darlehen als Unterform des Kredits
Statt eines Kredits kann auch ein Darlehen für Sie infrage kommen. Darlehen sind eine Unterform des Kredits und diesem sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich aber oft in der Höhe, der Laufzeit und den Zinsen. Vielfach geht es bei Darlehen um höhere Summen und längere Laufzeiten. Die Zinsen hingegen fallen teilweise niedriger aus. Zinslose Darlehen sind sehr selten, insbesondere bei einem Privatdarlehen zum Beispiel in der Familie aber eine Option. Ob sich ein Darlehen oder ein Kredit besser für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage eignet, hängt auch von deren Größe ab. Je größer die Anlage, desto mehr Geld werden Sie benötigen und desto eher kann sich ein Darlehen lohnen.

Wann lohnt es sich, Finanzierungen zu kombinieren?
Welche Finanzierung für Sie geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Listen Sie am besten alle Posten auf und ermitteln Sie Ihren Kapitalbedarf. Wer auf Eigenmittel zurückgreift, sollte sichergehen, dass die Gelder nicht in den nächsten Jahren für andere Dinge benötigt werden, für die Sie dann einen teureren Ratenkredit aufnehmen müssen.
In vielen Fällen kann eine Kombination verschiedener Finanzierungsoptionen sinnvoll sein, um die Investition in eine Photovoltaikanlage optimal zu gestalten. Fachkundige Beratung, etwa durch Expert:innen bei Banken oder Finanzinstituten, kann dabei helfen, passende Lösungen zu finden.
Wird eine private Photovoltaikanlage gefördert?
Bundesweit und regional gibt es mehrere Förderprogramme zur Finanzierung einer Solaranlage. Damit lässt sich der Kapitalbedarf für Photovoltaik teilweise deutlich reduzieren.
Hierzu sollten frühzeitig Informationen eingeholt werden: Einige Programme fördern beispielsweise nur Beratungsleistungen, nicht aber die eigentliche Solaranlage. In der Regel werden außerdem nur Projekte gefördert, die sich noch nicht im Bau befinden und mit denen noch niemand beauftragt wurde. Das gilt auch für einige der zinsgünstigen Kredite speziell für die Photovoltaik-Finanzierung.
Welche Förderungen für Photovoltaik in Ihrem individuellen Fall infrage kommen, erfahren Sie mit wenigen Klicks in unserer Fördermitteldatenbank.

Mieten als Alternative zum Kauf
Wer die hohen Kosten für eine Solaranlage sparen möchte, aber gern eigenen Strom aus Sonnenenergie zur Verfügung hätte, kann die Anlage auch mieten oder leasen. Als Mieter:in können Sie je nach Vertragsmodell überschüssigen Strom in das öffentliche Netz einspeisen und von der Einspeisevergütung profitieren. Ein Vorteil des Mietmodells ist außerdem, dass oftmals ein modernes Speichersystem und weiteres Zubehör sowie die laufenden Kosten im Mietpreis enthalten sind. Sie erhalten sozusagen ein Rundum-wohlfühl-Paket für Ihre Stromversorgung. Am Ende der Laufzeit können Sie sich für eine Übernahme entscheiden. Ein Nachteil am Mieten ist, dass Sie hierfür keine Förderung beantragen können. Außerdem ist eine gemietete PV-Anlage im Endeffekt oft teurer als sie direkt zu kaufen.
Kann man eine PV-Anlage leasen?
Eine Photovoltaikanlage kann auch wie ein Auto gegen eine monatliche Gebühr geleast und nach Ablauf der Frist ausgelöst werden. Achtung: Nicht immer sind die Kosten für Versicherungen oder Wartung in der Leasinggebühr enthalten. Lassen Sie den Vertrag gegebenenfalls vorab von unabhängiger Seite wie etwa Verbraucherzentralen prüfen, um unschöne Überraschungen zu vermeiden.
Gut zu wissen: Eintragung der Anlage ins Grundbuch
Bei Leasing-Optionen kann die Bank des Leasinggebers wünschen, dass die Solaranlage im Grundbuch Ihres Grundstücks eingetragen wird. Es handelt sich dabei um eine Eintragung des Betreibungsrechts für den Leasinggeber – die sogenannte Dienstbarkeit. Bei einem Verkauf der Immobilie könnte ohne diese Eintragung von Käufer:innen verlangt werden, die Anlage wieder abzubauen. Dieses finanzielle Risiko möchten finanzierende Banken vermeiden. In einigen Fällen kommt es auch bloß zu einer beschränkten Dienstbarkeit. Diese erlaubt den Zutritt zu einem Areal, um z. B. eine Wartung durchzuführen. Für diesbezügliche Fragen empfehlen wir eine Rechtsberatung.
Wann hat sich die PV-Anlage amortisiert?
Grundsätzlich gilt: Je höher der Strompreis und je höher der Eigenverbrauch, desto eher rentiert sich die PV-Anlage. Das liegt auch daran, dass die Erlöse aus der Einspeisevergütung von aktuell 7,78 Cent/kWh (Überschusseinspeisung, bei einer Anlagengröße bis 10 Kilowattpeak) bei weitem nicht mehr so hoch sind, wie sie es früher einmal waren. Allein darüber kann sich eine PV-Anlage nicht refinanzieren.
Wann genau sich eine PV-Anlage amortisiert, ist schwer pauschal zu sagen, da die Dauer von zahlreichen Faktoren wie Anschaffungs- und Finanzierungskosten, Standort, Eigenverbrauch, Strompreis und Einspeisevergütung abhängt. Musterrechnungen zeigen, in welcher Zeitspanne sich unterschiedliche Szenarien typischerweise amortisieren können:

-
7-Kilowatt-Anlage, kein Speicher: Amortisation zwischen 8 und 14 Jahren
-
7-Kilowatt-Anlage mit Speicher: Amortisationszeit zwischen 9 und 15 Jahren
-
10-Kilowatt-Anlage und Elektroauto, kein Speicher: Amortisationszeit zwischen 6 und 12 Jahren
Durch eine Finanzierung verschiebt sich der Zeitpunkt der Amortisierung entsprechend nach hinten. Denn zu den Anschaffungskosten kommen dann noch die Zinskosten für den Kredit, die sich über die Zeit summieren. Das kann dazu führen, dass es mehr als ein Jahr länger dauert, bis die PV-Anlage sich rechnet.
Für den Einzelfall ist eine individuelle Berechnung sinnvoll. Dabei helfen kostenlose Online-Rechner, unter anderem bei Stiftung Warentest und dem Umweltinstitut München. Auch Ihre Bank kann Ihnen üblicherweise mit detaillierten Berechnungen weiterhelfen.
Fazit: Solaranlage finanzieren – so lohnt es sich
Die Finanzierung von Photovoltaik erfordert eine vorausschauende Kalkulation. Je mehr Eigenkapital eingesetzt werden kann, umso weniger Zinsen fallen an. Aber auch staatliche Förderkredite sind eine gute Möglichkeit, die PV-Anlage relativ kostengünstig zu finanzieren. Spätestens ab 15 Jahren haben sich die Investitionen üblicherweise rentiert. In puncto größerer Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen profitieren Sie sofort und tragen außerdem aktiv zur Energiewende bei.
Entdecken Sie unser
PV-Komplettangebot
- PV-Anlage im Komplettpaket mit oder ohne Stromspeicher
- Optional mit Wallbox zum Laden des E-Autos
- Inklusive individueller Beratung, Planung und Installation
Zum Komplettangebot für PV-Anlagen
Unsere innovativen Energielösungen

Wärmepumpenstrom
Unsere günstigen Wärmepumpen Stromtarife mit 100 % Ökostrom.

Biogas-Tarife
Mit 15 % oder 65 % Biogasanteil aus europäischen Erzeugungsanlagen.
Andere spannende Artikel
Lohnt sich eine PV-Anlage
Mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach sind Sie unabhängiger von steigenden Stromkosten. Aber die Technik hat natürlich auch ihren Preis. Finden Sie heraus, wann sich Photovoltaik auszahlt.
Förderungen für Solaranlagen
Auch 2026 gibt es noch Förderungen für Photovoltaik vom Staat. Mit neuen Fördertöpfen ist allerdings nicht zu rechnen. Die Investition in eine PV-Anlage lohnt sich dennoch.
