PV-Strom an Nachbar:innen verkaufen
Zuletzt aktualisiert am 6.10.2026
Lesedauer: 8 Minuten
Wer mit der eigenen PV-Anlage überschüssigen Strom produziert, muss diesen nicht zwingend für die Einspeisevergütung oder in der Direktvermarktung verkaufen und in das öffentliche Stromnetz leiten. Eine Alternative ist es, den Strom gegen Entgelt direkt mit der Nachbarschaft zu teilen. Hier erfahren Sie alles zum rechtlichen Rahmen und den Kosten der unterschiedlichen Modelle – und für wen diese sich jeweils lohnen.
Welche Modelle gibt es, um an Nachbar:innen PV-Strom zu verkaufen?
Ob Energy Sharing, Mieterstrom oder gemeinschaftliche Gebäudeversorgung – in Deutschland gibt es mehrere Modelle, um überschüssigen Solarstrom an die Nachbarschaft zu verkaufen oder diesen von Nachbar:innen zu kaufen. Davon können je nach Modell beide Seiten profitieren – Betreiber:innen von PV-Anlagen ebenso wie Stromabnehmer:innen.
PV-Anlagen produzieren den meisten Solarstrom, wenn die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist, also in der Regel zur Mittagszeit. Doch dann wird privat meist wenig Strom gebraucht. Wer den erzeugten Strom zu niedrigen Preisen mit Nachbarn und Nachbarinnen teilt, anstatt ihn für die Einspeisevergütung oder die Direktvermarktung weiterzuverkaufen, kann damit unter Umständen stabile Einnahmen erzielen.
Dies kann auch den Ausbau erneuerbarer Energien in der direkten Nachbarschaft vorantreiben. Denn dadurch können auch Menschen ohne eigene PV-Anlage Sonnenenergie nutzen und an der Energiewende partizipieren. Zudem unterstützt der Verkauf in der Nachbarschaft die eigene Region wirtschaftlich, weil damit dort günstiger Solarstrom zur Verfügung steht und zudem Gewinne dort verbleiben.

Energy Sharing
Beim Energy Sharing schließen sich Energieerzeuger und Verbraucher:innen zusammen, um Strom aus erneuerbaren Energien wie etwa Solarstrom miteinander zu teilen. Dies können etwa Nachbarschaften, Hausgemeinschaften, Freundeskreise, Gemeindeeinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen sein. Weil der Strom dabei über das öffentliche Verteilnetz fließt, können auch solche Erzeuger und Abnehmer:innen Energy Sharing betreiben, die nicht direkt miteinander benachbart sind.
Für den Fall, dass die PV-Anlage von Erzeugern beim Energy Sharing keinen Strom produziert, sind die Verbraucher:innen – wie bei einer eigenen Photovoltaikanlage oder einem Balkonkraftwerk auch – über den lokalen Energieversorger abgesichert. Er versorgt Sharing-Abnehmer:innen mit den Strommengen, die der Sharing-Lieferant nicht liefern kann.
Rechtlicher Rahmen
Energy Sharing ist in Deutschland seit Juni 2026 nach § 42c Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) rechtlich möglich. Schon 2024 hatte die Europäische Union mit der Strommarktreform grundsätzlich ein Recht auf Energy Sharing vorgesehen. In anderen EU-Mitgliedsländern hat sich das Modell seitdem bereits etabliert. Die Novelle des EnWG hat das größte Hindernis in Deutschland für Energy Sharing aus dem Weg geräumt. Seitdem gelten Betreiber:innen von PV-Anlagen nicht mehr automatisch als Energieversorger und sind damit unter anderem von der Lieferantenpflicht entbunden. Der Verkauf muss allerdings weiterhin beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Außerdem müssen Erzeuger und Verbraucher:innen zwei Verträge abschließen: einen Vertrag über Stromlieferungen und einen Vertrag zur gemeinsamen Nutzung der PV-Anlage, in dem auch der Verteilungsschlüssel und der vereinbarte Preis festgehalten sind. Dazu kommt ein weiterer Vertrag mit einem Stadtwerk oder einem Energieversorger als Reststrom-Lieferanten.

Kosten
Beim Energy Sharing fließt Strom über das allgemeine Versorgungsnetz, Einspeisung und Verbrauch werden dabei rechnerisch miteinander abgeglichen. Dabei fallen Netzentgelte und Abgaben wie bei herkömmlichen Stromlieferungen an. Lediglich die Stromsteuer entfällt für Anlagen mit einer Leistung bis zu 2 Megawatt, wenn sie nicht weiter als 4,5 Kilometer von einem Abnehmer entfernt liegen.
Den eigentlichen Strompreis können die Beteiligten frei miteinander vereinbaren. Dieser Preis liegt in der Praxis meist etwas über der Einspeisevergütung, da der Anlagenbetreiber mit dem Energy Sharing mehr Einnahmen als über den regulären Überschussverkauf nach EEG erzielen möchte. Zugleich wird er aber auch unter dem Haushaltsstrompreis liegen, weil der Strom direkt vom Erzeuger stammt. Weitere Kosten fallen für Installation, Betrieb und Wartung des notwendigen Smart Meters an. Dazu werden in vielen Fällen Kosten für Dienstleister kommen, die sich um Abnahme, Bilanzierung und Abrechnung des gelieferten Stroms sowie um das Einhalten der energiewirtschaftlichen Anforderungen kümmern.
Für wen lohnt sich das?
Weil Energy Sharing in Deutschland noch vergleichsweise neu ist, herrscht zurzeit noch Unsicherheit dazu, welche Kosten und welchen Aufwand es exakt erfordern wird. Daher ist das Modell zunächst für Vorreiter interessant. Derzeit können Betreiber:innen von PV-Anlagen mit der Einspeisevergütung noch einfacher Einnahmen erzielen. Allerdings plant die Bundesregierung, die Einspeisevergütung für neue Solaranlagen ab 2027 schrittweise auslaufen zu lassen. Dann könnte das Modell für deutlich mehr Besitzer:innen von PV-Anlagen attraktiv werden.
Mieterstrom
Beim Mieterstrommodell versorgt eine Anlage zur Energieproduktion in oder an einem Mehrfamilienhaus die Mieter:innen in diesem Gebäude mit Strom. Meist kommen dabei PV-Anlagen zum Einsatz. Die Anlage kann auch in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses – etwa auf gewerblichen Gebäuden oder Garagen – stehen. In jedem Fall fließt der Strom aus der Anlage direkt ins Hausnetz, ohne den Umweg über öffentliche Leitungen. Daher fallen keine Netzentgelte an, der Strom wird dadurch günstiger.

Der oder die Betreiber:in der Anlage auf einem Hausdach verkauft bei dem Mieterstrommodell den Solarstrom an die Mieter:innen im Haus. Die Anlage kann von Vermieter:innen oder aber von professionellen Pächtern betrieben werden. Letztere werden damit zu Energieversorgern. Sie schließen mit Mieter:innen einen vom Mietvertrag separaten Mieterstromvertrag ab. Die Mieter:innen werden dann vollständig vom Anbietenden versorgt und müssen nicht selbst Strom zukaufen. Insgesamt beziehen in Deutschland mehr als 100.000 Haushalte Mieterstrom von einer PV-Anlage.
Rechtlicher Rahmen
Mieterstrom ist nach §42a EnWG geregelt. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass ein Mieterstrom-Angebot nicht an einen Mietvertrag gekoppelt sein darf. Der Vertrag darf maximal zwei Jahre laufen, die Kündigungsfrist beträgt maximal einen Monat. Anlagenbetreiber:innen müssen zudem einmal jährlich eine Abrechnung schicken und auf dieser nachweisen, aus welchen Quellen der gelieferte Strom stammt.
Anlagenbetreiber:innen sind dazu verpflichtet, sich als Stromversorger bei der Bundesnetzagentur zu registrieren und ein Gewerbe anzumelden. Außerdem müssen sie einen Bilanzkreis beim Netzbetreiber pflegen und die gelieferten Strommengen bilanzieren. Mit der Abrechnung dürfen sie auch eine Firma beauftragen. Den Gewinn aus dem Stromgeschäft müssen sie beim Finanzamt melden.
Kosten
Wer Mieterstrom nutzen möchte, braucht ein Smart Meter. Einbau, Betrieb und Wartung kosten je nach Stromverbrauch und Anlage zwischen 20 und 50 Euro pro Jahr. Anlagenbetreiber:innen, die eine externe Firma mit der Stromabrechnung beauftragen, müssen dafür zusätzliche Kosten einplanen. Allerdings erhalten sie auch den gesetzlichen Mieterstromzuschlag, mit dem der Staat solaren Mieterstrom fördert. Der Zuschlag richtet sich nach der Größe der Anlage. Einen Anspruch darauf gibt es, wenn die Anlage nach dem 25. Juli 2017 in Betrieb gegangen ist und nicht mehr als 100 kW installierter Leistung hat.
Die Strompreise beim Mieterstrom ergeben sich aus einer Mischkalkulation zwischen den Kosten für den direkt verbrauchten Solarstrom und den Preisen für bei Bedarf zusätzlich gelieferten Netzstrom. Auf den PV-Strom direkt vom Dach fallen keine Netzentgelte an, darum ist er günstiger als Netzstrom. Strompreis-Umlagen sowie Stromsteuer entfallen ebenfalls. Weil sie vom Staat mit dem Mieterstromzuschlag unterstützt werden, dürfen Anbieter:innen maximal 90 Prozent des Preises verlangen, der bei der örtlichen Grundversorgung fällig wird.
Für wen lohnt sich das?
Mieterstrom bietet Vorteile für alle Beteiligten. Durch das Modell können auch Mieter:innen in Mehrfamilienhäusern Solarstrom beziehen. Sie profitieren dabei von einem günstigeren Stromtarif als in der Grundversorgung. Mieterstrom ist für alle Beteiligten umso günstiger, je mehr Parteien im Haus mitmachen. Dann kann eine PV-Anlage zudem größer dimensioniert werden und dadurch einen noch größeren Anteil an der Versorgung liefern.
Vermieter:innen erzielen mehr Einnahmen, als wenn sie den selbst produzierten Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Denn Mieterstrom wird noch mit der klassischen Einspeisevergütung für die Überschusseinspeisung nach EEG gefördert. Die Bundesregierung plant allerdings, die Einspeisevergütung bis 2027 schrittweise auslaufen zu lassen. Welches Modell sich dann besser rechnet, wird von den dann geltenden Strompreisen abhängen. Zusätzlich zur Einspeisevergütung gibt es auch die Möglichkeit, einen Mieterstromzuschlag vom Netzbetreiber zu bekommen. Dafür müssen sich die Vermieter:innen allerdings um die komplette Stromversorgung der Mieter:innen kümmern. Durch den hohen Verwaltungsaufwand lohnt sich Mieterstrom meist erst ab mindestens zehn Wohneinheiten.
Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
Im Vergleich zu Mieterstrom ist die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) ein schlankeres Modell, um Solarstrom innerhalb eines Gebäudes miteinander zu teilen. Dabei liefert ebenfalls eine PV-Anlage Strom direkt vom Dach für die Mieter:innen eines Mehrfamilienhauses. Der wichtigste Unterschied zu Mieterstrom besteht darin, dass bei der GGV keine vollständige Stromversorgung gewährleistet werden muss – die Hausgemeinschaft kauft Strom von einem externen Anbieter zu. Anlagenbetreiber:innen gelten dabei nicht als Energieversorger. Das macht das Verfahren einfacher, da die damit verbundenen Pflichten entfallen.
Wer eine Anlage betreibt, erhält bei der GGV keinen zusätzlichen Zuschlag, der die Wirtschaftlichkeit steigern könnte. Allerdings gibt es noch die reguläre Einspeisevergütung für überschüssigen Strom, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sofern die Anlage nicht in der Direktvermarktung oder im Modell der unentgeltlichen Abnahme betrieben wird.
Bei der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung müssen Anlagenbetreiber:innen einen externen Dienstleister einschalten, der sie bei der Vertragserstellung unterstützt, die energiewirtschaftliche Kommunikation übernimmt und bei Bedarf auch die Messstelle betreibt.
Rechtlicher Rahmen
Seit Mai 2024, mit Einführung des Solarpakets I, ist die GGV als Modell rechtlich möglich. Die Rahmenbedingungen dafür sind in § 42b des EnWG festgelegt. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass Hausbewohner:innen einen Gebäudestromnutzungsvertrag mit der oder dem Anlagenbetreiber:in abschließen. Dieser regelt die Nutzung und eventuelle Entgelte. Dazu kommt ein klassischer Liefervertrag mit einem Stromversorger für den benötigten Reststrom.
Wer eine PV-Anlage im Rahmen von GGV betreibt, muss die erzeugten und verbrauchten Strommengen viertelstündlich messen. Dafür ist in der Regel ein Smart Meter notwendig. Stromabnehmer:innen müssen außerdem regelmäßig über den Betrieb der Anlage, eventuelle Störungen und andere relevante Sachverhalte informiert werden.

Kosten
Die notwendigen Smart Meter sind der wichtigste Kostenfaktor beim Einstieg in die GGV. Dazu kommen laufende Kosten für den Messstellenbetrieb von 30 bis maximal 50 Euro pro Jahr und Haushalt sowie für Abrechnungsdienstleister. Letztere können je nach Anbieter und Gebäudegröße stark variieren – bislang gibt es für das Modell GGV noch keine standardisierten Angebote und nur wenige belastbare Erfahrungswerte.
Der Strompreis kann bei der GGV frei ausgehandelt werden. Dieser wird in der Regel unter dem üblichen Strompreis in der Grundversorgung liegen, um Haushalte zur Teilnahme zu bewegen.
Für wen lohnt sich das?
Wer eine PV-Anlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses betreibt und den Solarstrom mit den Hausbewohner:innen teilen möchte, profitiert beim GGV-Modell von den geringeren Anforderungen im Vergleich zum Mieterstrommodell. Mieter:innen können zugleich frei wählen, woher sie den restlichen Netzstrom beziehen möchten.
Trotzdem wurden bislang nur wenige Pilotprojekte für die GGV umgesetzt. Der Grund: Die Dienstleister samt entsprechenden Geschäftsmodellen für die Messung und Abrechnung des Solarstroms müssen sich erst noch etablieren. Dasselbe gilt für die notwendigen Smart Meter, die bislang in Deutschland noch nicht flächendeckend installiert sind. Außerdem sorgt das Fehlen zusätzlicher staatlicher Förderungen dafür, dass Anlagenbetreiber:innen die Anfangsinvestition scheuen.
Direktleitung
Eine Direktleitung ist eine unmittelbare physische Verbindung zwischen Stromerzeugung und -verbrauch. Das öffentliche Stromnetz wird dabei nicht genutzt. Ein solches Kabel von Betreiber:innen einer PV-Anlage mit überschüssigem Strom zu Nachbar:innen, die diesen Strom direkt verbrauchen, ist hierzulande ein bislang seltenes Modell.
Der Grund: Die Kopplung von zwei Hausanschlüssen ist technisch anspruchsvoll. So ist etwa das Spannungsverhalten der einzelnen Netzanschlusspunkte schwer kalkulierbar. Zudem ist in der Praxis meist ein Batteriespeicher notwendig, um Erzeugungsspitzen zwischen Erzeugung und Verbrauch abzupuffern. Bislang gibt es daher erst einzelne Anbieter und Pilotprojekte, etwa VSB und Enery für Großprojekte oder das Münchner Startup Pionierkraft für Privatkund:innen.
Rechtlicher Rahmen
Direktleitungen sind nach §3 Nummer 12 EnWG erlaubt. Sie dürfen maximal fünf Kilometer lang sein und eine Nennspannung von 10 Kilovolt bis einschließlich 40 Kilovolt haben. Der gelieferte Strom muss am angeschlossenen Standort selbst verbraucht werden – eine Weiterleitung an Dritte ist nicht erlaubt. Die Leitungen sind nicht durch die Bundesnetzagentur reguliert. Rechtlich umstritten ist, ob man durch eine direkte Leitung zu einer Nachbarin oder einem Nachbarn als Netzbetreiber eingestuft werden kann. Dies würde hohen bürokratischen Aufwand bedeuten.
Kosten
Weil die Leitung direkt von Erzeugung zu Verbrauch geht, wird das öffentliche Stromnetz nicht in Anspruch genommen. Damit entfallen alle Netzentgelte, Umlagen oder Steuern. Allerdings muss man für die notwendige Infrastruktur auf beiden Seiten mit einer Investition in vierstelliger Höhe rechnen.
Der Preis für den gelieferten Strom liegt unter dem üblichen Marktpreis. Denn es gibt zwischen Erzeugung und Verbrauch keine Zwischeninstanzen, die mitverdienen. Dadurch können Anlagenbetreiber:innen höhere Preise erzielen als bei der Einspeisung, während Abnehmer:innen trotzdem weniger zahlen.
Für wen lohnt sich das?
Eigentlich ließe sich über eine Direktleitung eine verlässliche Stromversorgung für Mehrfamilienhäuser sicherstellen – ohne Pflichten für Anlagenbetreiber:innen, ohne Netzentgelte und unabhängig von Förderungen. Allerdings ist das Modell technisch bislang zu aufwendig und damit meist zu kostenintensiv. Daher ist es in der Praxis bisher nur für Großprojekte interessant, etwa für Industrien mit hohem Strombedarf und größeren PV-Anlagen in der unmittelbaren Umgebung.
Die Modelle auf einen Blick
Teil- oder Vollversorgung, mit Nutzung des öffentlichen Stromnetzes oder direkt von der Produktion zum Verbrauch? Die Ansätze, um Strom an die Nachbarschaft zu verkaufen, unterscheiden sich an solchen Details. Hier sind die Modelle auf einen Blick:
|
Energy Sharing nach §42c EnWG |
Teilversorgung mit regional produziertem EE-Strom |
mit Nutzung des öffentlichen Netzes |
|
Mieterstrom nach §42a EnWG |
Vollversorgung mit Solarstrom vom Dach und zusätzlichem Reststrom |
ohne Nutzung des öffentlichen Netzes für den Solarstrom vom Dach |
|
Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung nach §42b EnWG |
Teilversorgung mit Solarstrom vom Dach |
ohne Nutzung des öffentlichen Netzes |
|
Direktleitung nach §3 Abs. 12 EnWG |
mit Solarstrom vom Dach |
ohne Nutzung des öffentlichen Netzes |
Fazit: Wenn es passt, profitieren beide Seiten
Strom mit der Nachbarschaft zu teilen, ist eine gute Möglichkeit, um auch solche Haushalte an der Energiewende zu beteiligen, die keine eigene PV-Anlage haben oder betreiben können. Dafür gibt es unterschiedliche Modelle mit jeweils eigenen Vor- und Nachteilen. Sie unterscheiden sich vor allem durch zwei Faktoren: Wird damit eine Voll- oder eine Teilversorgung hergestellt? Und wird dabei das öffentliche Netz genutzt oder nicht? Um herauszufinden, ob und welches Modell für den speziellen Fall geeignet ist, sollte man sich professionell beraten lassen. Wenn es passt, können beide Seiten davon profitieren, Anlagenbetreiber:innen ebenso wie Stromverbraucher:innen.
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