Infowelt Energie

Stromkosten im Homeoffice - so hoch sind sie tatsächlich

Sie sind selbstständig, arbeiten generell oder durch die Corona-Krise im Homeoffice oder organisieren das Familienleben vom heimischen Schreibtisch aus? Dann laufen bei Ihnen viele Geräte auf Hochtouren.

Die richtigen Geräte auswählen

Strom sparen im Homeoffice fängt schon beim Kauf der Hardware an. Wenn Sie eine höhere Energieeffizienz erreichen und somit Ihren Stromverbrauch senken, sparen Sie bares Geld. Achten Sie darauf, dass Sie Geräte mit einer möglichst guten Energieeffizienzklasse nutzen. Außerdem können Sie Ihren Verbrauch reduzieren, indem Sie auf Kombigeräte setzen. So können z. B. Drucker, Scanner und Kopierer in einem Gerät vereint sein. Das spart jede Menge Strom und lässt mehr Platz auf dem Schreibtisch.

Strom sparen

Damit Sie Ihre Energiebilanz niedrig halten, gibt es ein paar einfache Tricks. Wir stellen Ihnen unser energiesparendes Homeoffice gerne vor.

Wenn Sie die Wahl zwischen einem fest installierten Computer und einem Laptop haben, empfiehlt sich die tragbare Variante. Laptops und Tablets haben in der Regel einen niedrigeren Verbrauch als PC's mit separatem Tower. Außerdem kann es ratsam sein, sich auf die Suche nach unerwünschten Stromfressern im Haushalt zu machen – ein Strommessgerät kann hier Abhilfe schaffen. 

Wie nutzen Sie den Computer clever?

Der Computer in Ihrem Homeoffice bietet besonders viel Einsparpotenzial. In Arbeitspausen sollten Sie den PC möglichst ausschalten. Wenn es Ihnen zu lange dauert, den Computer häufig an- und auszuschalten, sollten Sie zumindest den Energiesparmodus des Rechners nutzen. Vorsicht allerdings vor Bildschirmschonern! Diese erzeugen einen zusätzlichen Stromverbrauch, statt Strom einzusparen. 

Frau am Laptop

Und noch einen einfachen Tipp gibt es: Stellen Sie die Helligkeit Ihres Monitors nicht immer auf die höchste Stufe. Das spart viel Energie ein und ist zudem auch besser für Ihre Augen.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist eine Frage der Einstellung.

Fakt ist, mit einer nachhaltigen Lebensweise können Sie ihr leben einfacher, komfortabler und günstiger machen - und das über viele Jahre hinweg. Lesen Sie noch mehr Tipps für Nachhaltigkeit in unserer Infowelt: Stromkosten reduzieren, Gewohnheiten ändern, die richtigen Geräte kaufen und mehr.

Schon gewusst?

Ausschalten oder Stand-by-Modus?

Generell gilt für sämtliche Hardware im Homeoffice: Wenn sie nicht genutzt wird, sollte sie ausgeschaltet werden. Dass häufiges An- und Ausschalten mehr Strom verbraucht als der Stand-by-Modus, ist ein Mythos.

Ausschalten

Vattenfall-Tipp: Reduzieren Sie Ihren Strombedarf mit smarter Technologie. Sie liegen schon im Bett und der Fernseher ist noch an? Kein Problem. Mit smarten Steckdosen aus dem Vattenfall Shop können Sie mehrere Geräte mit einem Schlag beliebig mit Ihrem Smartphone überall an- und ausschalten.  Über Ihre Smart Home App können Sie auch Routinen einstellen, wann sich Geräte über Smart-Steckdosen automatisch an den Strom begeben und wann sie sich abschalten. So sparen Sie Strom, Geld, Zeit und leben nachhaltiger in Ihren vier Wänden.

Zum Vattenfall Shop

Beleuchtung im Büro reduzieren

Im heimischen Büro wollen Sie sicherlich nicht im Dunkeln sitzen. Damit Sie aber nicht immer gleich eine Festbeleuchtung haben, platzieren Sie Ihren Schreibtisch am besten an einem Fenster. Das schafft natürliches Licht und verschönert ganz nebenbei auch den Ausblick. Zumindest im Winter werden Sie ohne künstliche Beleuchtung aber kaum auskommen. Um trotzdem nicht zu viel Strom zu verbrauchen, empfehlen sich dimmbare Lampen im Arbeitszimmer. So müssen Sie nicht ständig die volle Lampenleistung nutzen, sondern können die Beleuchtung ganz einfach den aktuellen Bedingungen anpassen.

Kaffee, aber richtig!

Stromkosten sparen kann man nicht nur bei der typischen Büro-Hardware. Im Homeoffice auch ein Thema: die Kaffeemaschine. Denn auch bei der heißen Tasse Kaffee gibt es Einsparpotenzial. Um keine unnötige Energie zu verschwenden, sollten Sie die richtige Kaffeemethode für sich wählen.

Sie trinken meistens nur Espresso? Dann brauchen Sie keinen Kaffeevollautomaten mit Milchaufschäumer. Wenn Sie am liebsten Filterkaffee trinken, sollten Sie Maschinen mit eingebauter Heizplatte meiden. Diese verursachen erhöhte Stromkosten. Maschinen, bei denen der Kaffee direkt in eine Thermoskanne läuft, sind da deutlich effizienter.

Wasserkocher

Und auch bei der Kaffeemaschine gilt: besser komplett ausschalten als den ganzen Tag im Stand-by-Betrieb lassen. Die nächste Tasse Kaffee dauert dann zwar ein paar Sekunden länger, sie sparen aber wiederum Strom.

Zusätzliche Stromkosten im Homeoffice

All diese Tipps tragen dazu bei, Ihren Stromverbrauch im Homeoffice zu reduzieren. Dennoch gibt es weitere Kostenfaktoren, die durch die Heimarbeit auf Sie zukommen. Laut Experten könnten so bis zu 250 Euro zusätzlich für das Jahr 2020 und 2021 anfallen. Was Laptop und Co. zusätzlich kosten, haben wir grob überschlagen:

Der Betrieb eines Laptops kostet pro Arbeitstag circa 15 Cent, also circa 40 Euro im Jahr.

Ein PC mit externem Monitor schlägt mit etwa 50 Cent am Tag zu Buche, hochgerechnet ergeben sich 125 Euro pro Jahr.

Pro weiterem Monitor summieren sich weitere 25 Euro hinzu.

Beim Kochen können Sie je nach Art der Mahlzeit und Energieeffizienz Ihrer Geräte mit circa 50 Euro pro Jahr rechnen.

Falls sie einen Tarifwechsel in Erwägung ziehen, berechnen Sie unsere günstigen Stromtarife ganz einfach selbst. Oder informieren Sie sich über unseren Ökostrom.

  Stromtarife Ökostrom   

Homeoffice, Stromkosten und die Steuer – wer zahlt was?

Die Corona-Pandemie hat als Katalysatator den Homeofficetrend so stark beschleunigt, dass tausende Arbeitnehmer ihre berufliche Tätigkeit nun vom heimischen Arbeitszimmer aus ausüben. Das stellt sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber vor die Frage, wer zahlt eigentlich was?

Generell gilt: Um Kosten durch das Homeoffice von der Steuer abzusetzen zu können, muss diesem die Anordnung Ihres Arbeitgebers vorausgegangen sein. Freiwillig ins Homeoffice gehen zählt also nicht. Außerdem muss ein Büroraum in Ihrem Haushalt vorhanden sein, den Sie ausschließlich für berufliche Zwecke nutzen.

Unabhängig von Stromkosten lassen sich „Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer“ als Werbungskosten in Höhe von bis zu 1.250 Euro absetzen. Das entsprechende Feld finden Sie in der Anlage N der Steuererklärung. Anschaffungen von neuer Hardware – wie eines Laptops – können Sie monatsweise abschreiben.

Aber Achtung: Nutzen Sie diese auch privat, erkennt das Finanzamt nur einen Teil der Kosten an.

Mann im Homeoffice

Erhöhen sich Ihre privaten Stromkosten wird es deutlich schwieriger – diese direkt abzusetzen ist nahezu aussichtslos. Aber: Für 2020/21 gibt es die Homeoffice-Pauschale als neues Steuergesetz. Sie wurde von der Großen Koalition erarbeitet um durch die Corona-Pandemie bedingte Mehrkosten für Arbeitnehmer zu berücksichtigen. Demnach stehen jedem Arbeitnehmer im Homeoffice 5 Euro pauschal pro Tag zu. Auch ein separates häusliches Arbeitszimmer ist dabei nicht zwingend erforderlich.

Außerdem: Die Kosten für das einmalige Aufladen eines Laptops belaufen sich lediglich auf circa 15 Cent, beim Smartphone ist es sogar nur etwa 1 Cent. Trotzdem ist es durchaus ratsam, sämtliche Ausgaben für die kommende Steuererklärung ordentlich zu dokumentieren. Das können Bilder, Rechnungen, Quittungen oder Tabellen sein, die sie dem Finanzamt für eventuelle Rückfragen zur Verfügung stellen können.

Vom Arbeitgeber können Sie erwarten, dass dieser sie angemessen mit erforderliche Arbeitsmitteln ausstattet, sodass Sie Ihrer Arbeit in vollem Umfang nachgehen können. Andernfalls können Sie von Ihrem Recht auf Erstattung Gebrauch machen, sollten Mehrkosten entstehen.

Vattenfall-Tipp: Wer zu Hause arbeitet, muss keine hohe Stromrechnung riskieren. Richtig genutzt, kann Ihr Homeoffice sogar energiesparend sein!

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Fotos: Jimmy Eriksson / Vattenfall