schwedische Flagge mit Häusern und Fluss im Hintergrund

Schweden übernimmt

Nicht nur privat wollen viele 2023 voller Tatendrang durchstarten. Auch in der Politik und in anderen Ländern tut sich was. Schweden – eines der beliebtesten Urlaubsziele von deutschen Familien – übernimmt zum 1. Januar 2023 die EU-Ratspräsidentschaft. Warum Schweden auch soziokulturell und in Sachen Nachhaltigkeit ein Land ist, das es wert ist näher zu betrachten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Zahlen und Fakten im Überblick

Erneuerbare Energien

Die schwedische Regierung erklärte bereits 2016 zum Ziel, die Stromproduktion bis 2040 zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien abzudecken.

Nachhaltigkeitsziele

Nachhaltigkeitsziele sind fest in der schwedischen Politik verankert. Seit 1999 legt die Regierung jährlich dem Reichstag beziehungsweise Riksdag, Vorschläge zur ökologischen Nachhaltigkeit vor.

Mülltrennung

Insgesamt landet gerade mal 1 Prozent der schwedischen Abfälle auf einer Deponie. Dank des Recyclingsystems, das 2014 eingeführt wurde, wandelt das Land 99 Prozent seines Abfalls in Energie um.

Mobilität

Jedes zweite Neufahrzeug in Schweden ist ein E-Mobil. Bereits ab 2030 dürfen gar keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden. Statistisch gesehen kommen auf 1.000 schwedische Einwohnende über 20 Elektroautos. Im Vergleich dazu sind es in Deutschland 8,5, im gesamteuropäischen Durchschnitt sogar nur 6,1 Elektroautos pro Einwohnende.

Schokokuchen auf einem Tisch

Land, Leute und Kladdkaka

Nicht nur Schwedens Politik hat einiges zu bieten. Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass man bis auf die Königsfamilie jeden duzen darf? Am 7. November wird jährlich der nationale Tag des Kladdkaka gefeiert. „Kladdkaka“ heißt wörtlich übersetzt Schmier- oder Klebekuchen. Der reichhaltige Schokoladenkuchen mit knusprigem Äußeren und weichem, klebrigen Innern, ähnelt einem Schokoladenbrownie – und auch die vegane Variante ist einfach nachzubacken.

Hafer und Milch

Erfinder des Haferdrinks

An der Universität Lund beschäftigte sich der schwedische Professor Rickard Öste in den 1990er Jahren mit Laktoseintoleranz sowie ökologischer Landwirtschaft und entwickelte im Zuge dessen eine Methode, Haferdrinks herzustellen. In Sachen CO₂-Ausstoß und Wasserverbrauch weist Hafermilch eine erfreuliche Bilanz auf. Ein einfaches Rezept sowie weitere interessante Fakten zu Milchalternativen lesen Sie in unserem Printmagazin von my Highlights.
 

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Januar ist Veganuary

Der 1. Januar ist nicht nur für Schweden ein aufregendes Datum, sondern auch für alle, die sich an der Veganuary Challenge ausprobieren möchten. Im nächsten Artikel erfahren Sie mehr dazu.

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