Welche Wärmepumpe eignet sich für Reihenhäuser?

 

Veröffentlicht am 20.1.2026
Lesedauer: 9 Minuten

Reihenhäuser verbinden Eigenheimgefühl mit effizienter Raumnutzung. Doch beim Umstieg auf eine umweltfreundliche Wärmepumpe tauchen schnell Fragen auf: Wohin mit dem Gerät, ohne die Nachbarn zu stören? Welche Leistung passt wirklich? Und wie lässt sich der begrenzte Platz optimal nutzen? 

Voraussetzungen für Wärmepumpen in Reihenhäusern

Im Gegensatz zu freistehenden Einfamilienhäusern haben Reihenhäuser oft nur einen kleinen Garten oder Außenbereich. Der Aufstellort einer Wärmepumpe muss daher sorgfältig gewählt werden. Hinzu kommt, dass die Geräuschentwicklung stärker ins Gewicht fällt, schließlich befinden sich Nachbargrundstücke oft nur wenige Meter entfernt. Auch die Heizlast ist in einem Reihenhaus anders zu kalkulieren: Durch die gemeinsamen Wände mit den Nachbarn gibt es vor allem in Reihenmittelhäusern weniger Wärmeverluste, sodass die benötigte Leistung geringer ausfällt. Das wirkt sich positiv auf die Effizienz und die Betriebskosten aus – vorausgesetzt, die Wärmepumpe ist richtig dimensioniert. 

Der richtige Aufstellort

Die Wahl des Aufstellorts am und im Reihenhaus beeinflusst nicht nur die Effizienz der Wärmepumpe, sondern auch ihre Geräuschentwicklung und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.  

Generell sind folgende Orte möglich, um die Wärmepumpe und ggf. ihre Komponenten aufzustellen: im Freien, im Keller, im Hauswirtschaftsraum oder, seltener, auf dem Dachboden. Meistens bestehen Wärmepumpen aus einer Außen- und einer Inneneinheit. Die Komponente im Haus – im Hauswirtschaftsraum, Keller oder auf dem Dachboden – ist dabei über eine Rohrleitung mit der Außeneinheit verbunden.  

Wärmepumpen, die sich ausschließlich im Haus befinden, sind sehr selten und lassen sich nur bei einem Neubau sinnvoll einsetzen. Denn sie benötigen große Zu- und Abluftschächte beziehungsweise Lüftungsgitter, die sich bei einem bestehenden Gebäude nur schwierig nachrüsten lassen. 

Außenaufstellung

Die gängigste Lösung für Reihenhäuser ist die Außenaufstellung von Wärmepumpen. Entscheidend ist, dass der Standort gut zugänglich ist und die Luft ungehindert zirkulieren kann. Besonders moderne Geräte benötigen dank eines minimalen Schutzbereichs kaum Abstand zu Fenstern oder Türen und lassen sich auch in kleinen Gärten problemlos unterbringen. 

 

Innenaufstellung in HWR oder Keller 

Reine Innenaufstellungen sind eine theoretische Möglichkeit, von der nur wenige profitieren können. Denn sie erfordern spezielle bauliche Voraussetzungen wie gute Belüftung und Schalldämmung. Das ist meist nur möglich, wenn dies eigens für einen Neubau so geplant wird. Für sehr kompakte Lösungen gibt es Inneneinheiten mit integriertem Warmwasserspeicher, die im Hauswirtschaftsraum oder Keller Platz finden.  

Dachgeschoss  

Eine Wärmepumpe auf dem Dachboden ist die absolute Ausnahme, kann aber in seltenen Fällen – und insbesondere nur bei Neubauten – eine Lösung zum Heizen sein. Der Vorteil: Im Dachgeschoss ist oft mehr Platz als im kleinen Garten, und Geräusche bleiben innerhalb des Hauses. Zudem können Leitungswege zu den Heizkörpern oder zur Fußbodenheizung kürzer sein, wenn die Verteilung zentral von oben erfolgt. 

Die klaren Einschränkungen, die dies für die wenigsten Reihenhäuser, zu einer realistischen Option machen: Die Außenluft muss über Kanäle oder Leitungen ins Gerät geführt werden, was baulich fast ausschließlich bei Neubauten möglich ist. Außerdem muss die Statik des Dachbodens das Gewicht der Wärmepumpe tragen können und eine ausreichende Schalldämmung ist essenziell, um Geräusche im Wohnbereich zu vermeiden. Bei Temperaturunterschieden zwischen dem Innen- und Außenbereich kann außerdem Kondenswasser entstehen. Daher sind ein zusätzlicher Ablauf und eine Taupunktregelung notwendig. Ebenfalls ein Knackpunkt: der Zugang zum Dachboden. Für Servicearbeiten muss dieser groß genug und sicher sein. Schmale Dachluken oder steile Leitern sind eher nicht geeignet. 

Abstand zum Nachbarn und Lärmschutz in Reihenhäusern

Nicht jede Wärmepumpe passt zu den baulichen und technischen Gegebenheiten eines Reihenhauses. Platzverhältnisse und Geräuschentwicklung spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl. 

Diese Abstandsregeln gelten 

Die gesetzlichen Vorgaben für den Abstand einer Wärmepumpe zur Grundstücksgrenze sind nicht bundesweit einheitlich. Während früher oft ein Mindestabstand von drei Metern vorgeschrieben war, wird diese Vorschrift in zahlreichen Bundesländern derzeit angepasst oder ganz abgeschafft. In Baden-Württemberg etwa gibt es keine pauschale Abstandsvorgabe. Entscheidend ist hier, ob die Wärmepumpe die zulässigen Richtwerte zum Lärmschutz einhält. Liegt der Schalldruckpegel unter den Grenzwerten, darf die Anlage auch näher an der Grundstücksgrenze stehen.  

Wärmepumpe im Garten

Lärmschutzvorgaben und Nachbarschaftsrecht in Reihenhaussiedlungen 

In Reihenhaussiedlungen liegen Nachbargrundstücke direkt nebeneinander oder nur wenige Meter entfernt. Deshalb spielt die Geräuschentwicklung einer Wärmepumpe eine große Rolle – besonders nachts. Maßgeblich sind in den meisten Fällen die Grenzwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm): In reinen Wohngebieten sind tagsüber maximal 50 Dezibel, nachts 35 Dezibel zulässig, gemessen am nächstgelegenen Fenster oder an der Grundstücksgrenze. 

Für Hausbesitzer:innen bedeutet das: Die Platzierung des Außengeräts muss so gewählt werden, dass diese Werte eingehalten werden. Auch die Ausrichtung des Luftstroms und Schallschutzmaßnahmen können helfen, die Lautstärke einer Wärmepumpe zu reduzieren. Moderne Wärmepumpen sind heutzutage so konzipiert, dass sie die vorgeschriebenen Tagesgrenzwerte mühelos einhalten. Viele Modelle bieten außerdem einen speziellen, geräuscharmen Nachtbetrieb. Im Falle von Nachbarschaftsstreitigkeiten bezüglich der Lärmemissionen ist ein unabhängiges Schallgutachten die maßgebliche Grundlage für die Beurteilung.  
 
Eine Besonderheit bei Reihenhäusern im Innenstadtbereich: Durch den Geräuschpegel des Straßenverkehrs werden Grenzwerte häufig überschritten, sodass die Lautstärkemessung der Wärmepumpe gar nicht möglich ist.

Bundesländer mit entsprechenden Regulierungen in der Bauordnung

Abstandsregelung für Wärmepumpen (zur Grundstücksgrenze)

Schleswig-Holstein

3 Meter

Mecklenburg-Vorpommern

3 Meter

Sachsen-Anhalt 

3 Meter

Niedersachsen

Ohne Abstand oder mit einem bis auf 1 Meter verringerten Abstand sind unter bestimmten Voraussetzungen 

Hamburg

Kein Abstand mehr notwendig.

Berlin

Kein Abstand mehr notwendig.

Brandenburg

Kein Abstand mehr notwendig.

Nordrhein-Westfahlen

Kein Abstand mehr notwendig.

*Stand: 31.1.24

Die richtige Dimensionierung für Ihr Reihenhaus 

Die Dimensionierung einer Wärmepumpe entscheidet maßgeblich über ihre Effizienz und Lebensdauer. Ist das Gerät zu groß ausgelegt, schaltet es ständig ein und aus – Fachleute sprechen vom „Takten“. Das erhöht den Verschleiß und den Stromverbrauch. 
 
Ist die Wärmepumpe zu klein dimensioniert, muss der integrierte Heizstab häufig und nicht nur – wie geplant – an den wenigen Tagen des Winters mit starken Minusgraden einspringen, um das Haus ausreichend zu heizen. Die Folge des häufigen Einsatzes vom Heizstab sind sehr hohe Stromkosten. Außerdem verschleißt die Technik auf diese Weise schneller. 

Kosten für Einbau und Installation

Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im Reihenhaus hängen von Gerätetyp, Leistung, Aufstellort und der Einbindung ins bestehende Heizsystem ab. Für eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe mit rund fünf Kilowatt Leistung liegen die Gesamtkosten inklusive Installation häufig zwischen 25.000 und 40.000 Euro.

Handwerker installiert Wärmepumpe

Wärmepumpe im Reihenhaus: Kosten im Überblick

Dank der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können Hauseigentümer:innen jedoch erheblich sparen und sogar mehrere Förderbausteine kombinieren (bis zu 70 Prozent und maximal 30.000 Euro des förderfähigen Investments):

Basis-Fördersatz: 30 % für alle, einkommensunabhängig 

Effizienzbonus: 5 % für Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln wie R290 (Propan) 

Klima-Geschwindigkeitsbonus: bis zu 20 % bei schnellem Heizungstausch bis Ende 2028 

Einkommensabhängiger Bonus: bis zu 30 % zusätzlich für selbstnutzende Geringverdiener:innen (unter 40.000 € zu versteuerndes Jahreseinkommen) 

Beispielrechnung für ein Reihenhaus mit 120 m² Wohnfläche (ohne einkommensabhängigen Bonus): 

 

Anschaffung und Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 5 kW Leistung, Außenaufstellung und 190-Liter-Warmwasserspeicher: 

 

Investitionssumme: 28.000 € 

 

Förderung: 

Basis-Fördersatz (30 %): 8.400 € 

Effizienzbonus (5 %): 1.400 € 

Klima-Geschwindigkeitsbonus (20 %): 5.600 € 

Gesamte Förderung: 15.400 € 

Tatsächliche Investitionssumme: 12.600 € 

 

Diese Zahlen zeigen, dass die Anschaffungskosten durch Förderungen deutlich abgemildert werden. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Fördermittel optimal ausgeschöpft werden. Wer frühzeitig plant und die Antragsfristen beachtet, kann die Gesamtkosten deutlich senken. 

Dass sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe im Reihenhaus nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich lohnen kann, zeigt der Blick auf die deutlich geringeren Betriebskosten im Vergleich zu einer Gas- oder Ölheizung. 

Stromverbrauch einer Luft-Wasser-Wärmepumpe im Reihenhaus

Wie viel Strom eine Wärmepumpe benötigt, hängt vor allem von ihrer Jahresarbeitszahl (JAZ) ab. Die JAZ gibt an, wie viel Wärme im Verhältnis zum eingesetzten Strom erzeugt wird. Eine JAZ von 4 bedeutet: Aus 1 kWh Strom entstehen 4 kWh Wärme.

Je höher die JAZ, desto effizienter arbeitet die Anlage. Für die Berechnung des Stromverbrauchs sind drei Werte entscheidend: die Heizlast des Hauses, die JAZ der Wärmepumpe und die durchschnittlichen Heizstunden pro Jahr. Die Heizlast hängt von der Wohnfläche und dem energetischen Zustand des Gebäudes ab. Die Heizstunden wiederum hängen stark vom Verhalten der Bewohner:innen ab – auf welche Temperaturen sie die jeweiligen Räume über welche Zeiträume heizen.

Beispiel:
Ein teilsaniertes Reihenmittelhaus mit 120 m² Wohnfläche und einer spezifischen Heizlast von 100 W/m² benötigt rund 12 kW Heizleistung*. Bei einer JAZ von 4 und etwa 2.000 Heizstunden pro Jahr ergibt sich:
(12 × 2.000) ÷ 4 = 6.000 kWh pro Jahr

 

Wie viel dieser Strombedarf der Wärmepumpe im Jahr genau kostet, hängt von einigen Faktoren ab. Ein spezieller Wärmepumpentarif ist oftmals deutlich günstiger als andere Stromtarife. Hier eine beispielhafte Standpunktbetrachtung* für einen Wärmepumpentarif von 23,77 Cent.

Wärmepumpenstrom 6.000 x 0,2377 €  =  1.188,50 €

+ Grundpreis Wärmepumpenstrom                   112,80 €

                                                                               _____________

                                                                               1.301,30 €
 

Wer den Stromverbrauch senken möchte, kann durch gute Dämmung, niedrige Vorlauftemperaturen und einen hydraulischen Abgleich die Effizienz steigern. Besonders wirkungsvoll ist die Kombination mit einer Photovoltaikanlage.

*Die tatsächliche benötigte Heizleistung hängt von vielen Faktoren ab (Gebäudehülle, Fenster, Dämmung, Lage, gewünschte Raumtemperatur, etc.). Eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist für eine exakte Auslegung unerlässlich.

**Standpunktbetrachtung vom 17.06.2025 für 12247 Berlin in den Vattenfall Tarifen Wärmepumpe Natur24 und Natur12 Gas ohne Boni

Welche Wärmepumpen eignen sich gut

Für Reihenhäuser sind vor allem Luft-Wasser-Wärmepumpen die erste Wahl. Sie nutzen die Wärme der Umgebungsluft, um Wasser im Heizkreislauf zu erwärmen, und können neben der Raumheizung auch die Warmwasserbereitung übernehmen. Im Gegensatz zu Erd- oder Wasser-Wärmepumpen benötigen sie keine aufwendigen Bohrungen oder Erdarbeiten, was die Installation vergleichsweise unkompliziert macht. Auch Genehmigungen sind in der Regel nicht erforderlich.

Besonders effizient: die Luft-Wasser-Wärmepumpe

Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von bis zu 4, was einem Wirkungsgrad von rund 400% entspricht. Das bedeutet: Aus einer Kilowattstunde Strom werden vier Kilowattstunden Wärme. Für ein Reihenhaus mit guter Dämmung und moderner Heiztechnik kann das eine Heizkostenersparnis von bis zu 50% im Vergleich zu einer Gasheizung bedeuten.

Monoblock oder Split?

Luft-Wasser-Wärmepumpen gibt es in zwei Bauarten: Monoblock- und Split-Systeme. Monoblock-Geräte vereinen die Komponenten des Kältekreislaufs in einer kompakten Außeneinheit. Sie sind robust, wartungsarm und benötigen keine Arbeiten am Kältemittelkreislauf im Haus. Trotz des Namens Monoblock verfügt das System genau genommen über zwei Baueinheiten: Außen findet der Kältekreisprozess statt, innen ist die Speichereinheit untergebracht.

 

Bei Split-Systemen läuft der Kältekreisprozess in zwei Geräteeinheiten ab. Die Wärmeerzeugung übernimmt das Außengerät, die weiteren Prozesse laufen im Innengerät ab. Die beiden Teile sind über Kältemittelleitungen miteinander verbunden. Split-Systeme sind zwar oft flexibler bei der Aufstellung und können platzsparender sein, erfordern jedoch eine Installation durch Fachkräfte mit Kältemittelschein. Für Reihenhäuser mit begrenztem Garten bietet sich häufig ein kompakter Monoblock an.

Kompakte und leise Wärmepumpen – ideal für Reihenhäuser

Reihenhäuser haben oft wenig Außenfläche und liegen nah an Nachbargebäuden. Deshalb eignen sich kompakte Luft-Wasser-Wärmepumpen mit geringer Geräuschentwicklung besonders gut. Modelle mit Leistungsgrößen ab 3kW lassen sich exakt auf den Wärmebedarf abstimmen und benötigen nur wenig Stellfläche.

 

Ein kleiner Schutzbereich erleichtert die Platzierung nahe Fenstern oder Türen. Niedrige Schallwerte – im Nachtmodus teils unter 30dB(A) – helfen, die gesetzlichen Lärmgrenzen einzuhalten. Höhere Vorlauftemperaturen ermöglichen zudem den Betrieb mit bestehenden Heizkörpern, was den Einbau in Bestandsreihenhäuser vereinfacht.

Hybridlösungen

In manchen Fällen kann eine Hybridheizung sinnvoll sein. Eine Wärmepumpe wird dann mit einem bestehenden Gas- oder Ölkessel kombiniert. Das ist vor allem dann interessant, wenn im Haus noch klassische Radiatoren genutzt werden oder in sehr kalten Regionen zusätzliche Heizleistung benötigt wird. Die Wärmepumpe deckt dabei den überwiegenden Teil des Wärmebedarfs, der Kessel springt nur bei Spitzenlasten ein.

Wärmepumpe mit Nachbarn teilen? 

Für manche Reihenhausbesitzer:innen stellt sich die Frage: Ist es möglich, meine Wärmepumpe auch mit dem direkten Nachbarn zu teilen und so Anschaffungskosten zu sparen? Es ist technisch möglich und manchmal auch sinnvoll, dass zwei Haushalte eine Wärmepumpe gemeinsam nutzen. Jedoch ist dies in der Praxis nicht ganz einfach.

Denn: Eine gemeinsame Nutzung erfordert klare vertragliche Regelungen zu Betrieb, Wartung und Kostenaufteilung. Außerdem sind Förderprogramme in der Regel auf Einzelanlagen ausgelegt, sodass eine geteilte Wärmepumpe oft nicht oder nur eingeschränkt förderfähig ist. Für Reihenhäuser ist daher meist eine eigene, individuell ausgelegte Anlage die unkompliziertere Lösung.

Wärmepumpe mit PV-Anlage im Reihenhaus 

Die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kann die Betriebskosten deutlich senken. Der selbst erzeugte Solarstrom deckt einen Teil des Strombedarfs der Wärmepumpe, besonders in den sonnenreichen Monaten. Auch wenn die Wohnfläche nicht geheizt werden muss, sorgt die Wärmepumpe für Warmwasser.

Selbst in einem Reihenhaus mit begrenzter Dachfläche lässt sich oft eine PV-Anlage mit 4–6 kWp installieren, die genug Energie für Heizung und Warmwasser liefert. Überschüssiger Strom kann ins Netz eingespeist oder in einem Batteriespeicher zwischengespeichert werden.

Für Reihenhausbesitzer:innen ist die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage in der Regel empfehlenswert: Sie erhöht die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen, verbessert die CO₂-Bilanz und kann die Amortisationszeit der Wärmepumpe deutlich verkürzen. Voraussetzung ist, dass die Dachfläche ausreichend Sonne erhält und keine größeren Verschattungen durch Nachbargebäude oder Bäume bestehen.

Fazit: Kompakte Luft-Wasser-Wärmepumpen machen Reihenhäuser fit für die Zukunft

Eine Wärmepumpe kann auch im Reihenhaus effizient und wirtschaftlich arbeiten – vorausgesetzt, sie ist richtig geplant. Wichtig sind ein passender Aufstellort, die Einhaltung von Abstands- und Lärmschutzvorgaben sowie eine Leistung, die exakt zum Wärmebedarf passt. Kompakte, leise Luft-Wasser-Wärmepumpen sind meist die beste Lösung. Förderprogramme senken die Investitionskosten deutlich, und mit einer Photovoltaikanlage lassen sich die Betriebskosten weiter reduzieren. So wird die Wärmepumpe auch auf kleinem Raum zur zukunftssicheren Heizlösung.

 

Für Reihenhausbesitzer:innen ist die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage in der Regel empfehlenswert: Sie erhöht die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen, verbessert die CO₂-Bilanz und kann die Amortisationszeit der Wärmepumpe deutlich verkürzen. Voraussetzung ist, dass die Dachfläche ausreichend Sonne erhält und keine größeren Verschattungen durch Nachbargebäude oder Bäume bestehen.

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