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Kühlschrank-Ordnung: Wir räumen auf!

Gerade an den Festtagen eine wichtige Frage: Wie räumt man all die Lebensmittel richtig ein? Nicht nur, dass eine schlaue Anordnung Essbares länger frisch hält, es spart auch Strom. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Kühlschrank einräumen und Ordnung schaffen!

Stellen Sie sich vor

Sie kommen nach einem Großeinkauf heim. Am liebsten würden Sie die Einkäufe einfach nur schnell im Kühlschrank einräumen, um sich anschließend eine kleine Pause zu gönnen. So verständlich das ist – nehmen Sie sich ein paar Minuten mehr Zeit für Ihre Ordnung im Kühlschrank.

Energie sparen schon vor dem ersten Einsatz 

Wenn Sie vorhaben, einen neuen Kühlschrank zu erwerben, lohnt es sich, bereits vor der Anschaffung ein paar Dinge zu beachten. Kühl- und Gefrierkombinationen eignen sich laut verschiedenen Untersuchungen besser zum Stromsparen als Geräte mit integriertem Gefrierfach. Sie sind etwa ein Fünftel effizienter im Betrieb. Außerdem ist es ratsam, auf funktionierende Dichtungen zu achten – je besser diese sind, desto länger wird die Kälte im Gerät gehalten. Auch der Standort spielt eine große Rolle: Kühlschränke sollten nicht in der Nähe von Wärmequellen stehen, da sie sonst mehr Energie zum Kühlen benötigen.

Wussten Sie schon ...?

Die Energieeffizienz des Kühlschranks lässt sich auch vor dem Kauf schon leicht am entsprechenden Label ablesen. Seit dem 1. März 2021 gibt es ein neues Energielabel-System, dass den Stromverbrauch der Geräte von A (sehr effizient) bis G (am wenigsten effizient) einordnet.

Befüllen Sie Ihr Gerät mit System

Salat und Gemüse unten, Kuchen oder zubereitete Speisen oben. Verderbliche Lebensmittel wie Gemüse, Fleisch & Co. bleiben, wenn sie richtig gelagert sind, so viel länger frisch. Und Sie müssen seltener einkaufen gehen. Packen Sie außerdem neue Lebensmittel nach hinten und ältere nach vorne. So wissen Sie, was Sie zuerst aufbrauchen müssen. Da Ihre Lebensmittel immer an derselben Stelle zu finden sind, reicht zudem ein gezielter Handgriff. Die Kühlschranktür ist schneller zu und das spart Energie, Zeit und schont außerdem Ihre Nerven.

 

Die richtige Temperatur für jedes Lebensmittel

Die meisten Kühlschränke arbeiten nach wie vor mit statischer Kühlung. Das bedeutet, dass ein Verdampfer im oberen Bereich des Kühlschranks die Luft abkühlt. Diese sinkt ab, die wärmere Luft hingegen steigt auf. Es entsteht eine Zirkulation, durch die sich unterschiedliche Kühlzonen mit einem Temperaturunterschied von bis zu sieben Grad Celsius bilden. Am kältesten ist es an der Rückwand und auf der Glasplatte im unteren Fach.

Oberstes Fach, 5 °C bis 8 °C

Haltbare Lebensmittel, gegarte Lebensmittel (abgedeckt oder in einer Frischebox), fertige Salate, originalverpackter Käse, Kuchen

Tipp: Gerichte mit rohen Eiern oder verderblichen Zutaten gehören in das mittlere Fach.

Mittleres Fach, 4 °C bis 5 °C

Milchprodukte wie Joghurt, Sahne, Quark, Käse und Frischkäse

Tipp: Angebrochene Milch und Eier können Sie auch hier lagern, falls in der Tür mal kein Platz mehr sein sollte.

Unteres Fach, 2 °C bis 3 °C

Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch und Wurst

Tipp: Legen Sie die Lebensmittel nicht unverpackt in den Kühlschrank, da so die Feuchtigkeit schnell entweichen kann.

Gemüsefach, 9 °C bis 12 °C

Obst wie Kirschen und Trauben, Gemüse wie Salate, Möhren, Kohl, Wurzelgemüse, Pilze, Lauch, Spinat, Brokkoli, Radieschen oder Spargel

Tipp: Moderne Kühlschränke haben hier ein spezielles Fach für, das Obst und Gemüse noch länger frisch hält.

Kühlschranktür

Oben: Butter, Margarine, Marmelade, Eier

Mitte: Senf, Dressing, Soßen, Tomatenketchup, Oliven im Glas, Tuben, Pflanzenöle

Unten: Milch und Getränke

Tiefkühlfach

Neben Tiefkühlprodukten können hier auch frisches Obst und Gemüse, frisches Geflügel, Fleisch und frische Fische gelagert werden.

Kühlschrank-Ordnung: Was gehört nicht in den Kühlschrank?

Avocados reifen nicht im Kühlschrank, reife Früchte halten sich dort ein paar Tage

Tomaten, Paprika und Gurken verlieren an Aroma und werden unansehnlich

Kartoffeln verändern ihren Geschmack und werden süßlich

Kräuter wie Basilikum welken, verlieren ihren Geschmack und nehmen die Gerüche des Kühlschranks an, besser einzelne Blätter einfrieren

Manche Lebensmittel sollten lieber nicht zu kühl gelagert werden. Dazu gehören:

Brot wird innerhalb kürzester Zeit trocken, kann aber gut eingefroren werden

Honig kristallisiert schnell, hält sich aber auch außerhalb des Kühlschranks sehr lange

Zwiebeln fangen an zu schimmeln

Knoblauch fängt bei Feuchtigkeit an zu keimen und schmeckt dann wie Gummi

Je voller der Kühlschrank, desto weniger Strom verbraucht er? 

Die vermeintlich These, dass alles, was sich im Kühlschrank befindet, auch gekühlt werden – und dazu eben auch mehr Energie aufgewendet werden muss – stimmt nicht.

Denn: Je mehr Lebensmittel Sie einräumen, desto geringer ist der Luftaustausch beim Öffnen der Tür. Dadurch kann weniger warme Luft beim Öffnen der Kühlschranktür eintreten und weniger kalte Luft austreten. Das verhindert, dass die Temperatur zusätzlich herunter gekühlt werden muss und verringert so auch den Stromverbrauch. 

 

Frau putzt einen Kühlschrank

Mit Hygiene und Abtauen mehr Strom sparen

Hygiene ist im Kühlschrank von Vorteil, denn abgelaufene Lebensmittel und Reste im Kühlschrank müssen unnötigerweise auch gekühlt werden. Mit etwas Ordnung und Hygiene lässt sich hier ganz nebenbei Energie sparen.

Sobald sich Eis im Kühl- oder Gefrierfach bildet, sollten Sie den Kühlschrank abtauen. Denn die Schichten wirken isolierend, weshalb das Kühlgerät mehr arbeiten muss. Als Folge steigt der Stromverbrauch.

Vattenfall Tipp

Achten Sie beim Kauf eines neuen Kühlschranks auf den Energieverbrauch. Das Energielabel hilft Ihnen dabei. Empfehlenswert ist die Anschaffung eines Kühlschranks der Energieeffizienzklasse A oder B (früher A+++), da die höhere Investition durch die eingesparte Energie gegenüber einem älteren Modell schon nach kurzer Zeit getilgt werden kann. Ähnliches gilt auch für Gefriertruhen und Gefrierschränke. Kombiniert mit dem passenden Stromtarif, können Sie Ihre Energiekosten weiter optimieren.

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