Infowelt Energie

Küchenhelfer gegen Herd

Wasserkocher, Eierkocher oder Kaffeemaschine – in manchen Küchen steht eine ganze Reihe an Kleingeräten. Sie gelten als stromsparend, doch verbrauchen die Küchenhelfer tatsächlich weniger Energie als ein Gas- oder Elektroherd?

Sechs kleine Helferlein

Jeder deutsche Haushalt hat mindestens einen von den folgenden sechs Küchenhelfern. Auch wenn viele sehr praktisch erscheinen, hat der gute alte Herd aber auch einige Vorteile ihnen gegenüber, vor allem energetische. Lesen Sie, wann es sich lohnt den Herd zu benutzen und auf welches kleine Helferlein man besonders achten sollte.

1. Küchenhelfer: Wasserkocher

Laut HAUSGERÄTE+ ist es sinnvoll, Wassermengen bis zu einem Liter im Wasserkocher zu erhitzen. Das ist günstiger als auf dem Herd oder in der Mikrowelle. Außerdem schützt die Abschaltautomatik davor, dass unnötig Energie verschwendet wird. Soll mehr als ein Liter Wasser erhitzt werden, sind jedoch die verschiedenen Herdarten sparsamer. Erwärmen Sie außerdem am besten nur die Wassermenge, die Sie benötigen. So sparen Sie zusätzlich Strom.

2. Kaffeemaschine

Verfügt die Kaffeemaschine über eine integrierte Isolierkanne, ist die Kaffeezubereitung generell sparsamer als mit einem Elektro- oder Gasherd. Fließt der Kaffee jedoch in eine Glaskanne, die dann längere Zeit mit einer Heizplatte warmgehalten wird, schnellt der Energieverbrauch in die Höhe. In diesem Fall verliert die Kaffeemaschine das Duell gegen den Herd.

Frau am Kaffeeautomaten

3. Küchenhelfer: Toaster

Wer nur wenige Brötchen knusprig braun aufbacken oder erwärmen möchte, nutzt am besten den Aufbackaufsatz des Toasters. Das spart bis zu 70 Prozent Energie. Bei einer größeren Anzahl von Brötchen ist hingegen der Backofen die bessere Wahl.

Beschlagener Eierkocher

4. Eierkocher

Wenn Sie Eier im Eierkocher kochen, spart das 50 bis 75 Prozent Energie gegenüber der Herdplatte. Ein Tipp für den Kochtopf: Füllen Sie nur fingerbreit Wasser in den Topf und benutzen Sie einen Deckel. Die Eier garen dann im Wasserdampf. Das funktioniert beispielsweise auch mit Gemüse oder Kartoffeln. So können Sie den Energieverbrauch reduzieren.

Vattenfall Tipp 

Wie Sie energiesparend Eier kochen, lesen Sie in unserem Artikel. Wir haben drei Methoden getestet und deren jeweiligen Energieverbrauch für Sie zusammengestellt. 

5. Küchenhelfer: Mikrowelle mit Ofen-Grill-Funktion

In der Mikrowelle gelingt das Erwärmen oder Auftauen von kleineren Mengen schnell und meist günstiger als im Elektro- oder Gasherd. Kombi-Geräte, die Heißluft- und Grillfunktion verbinden, ermöglichen eine gleichmäßigere Wärmeverteilung und sind deshalb vielseitig nutzbar.

6. Minibackofen

Das Backen, Kochen oder Grillen kleiner Mengen oder einzelner Portionen ist generell energiesparender als der Einsatz des großen Herdes. Das liegt vor allem daran, dass er nicht vorheizen muss und so Strom spart. Besonders für Singles oder im Camping-Urlaub kann er deshalb eine energiesparende Alternative sein. Ob er zwingend notwendig ist, bleibt abzuwägen.

Vattenfall Fazit

Es gibt eine große Anzahl von Küchenhelfern, die für spezielle Einsätze gedacht sind. Vom Erwärmen der Babykost bis zur Zubereitung von Sandwiches, Cupcakes, Pommes Frites oder Smoothies. Für alle Küchenhelfer gilt: Nur wenn sie oft benutzt werden, sparen sie so viel Energie, dass sich das in Ihrer Haushaltskasse bemerkbar macht. Lassen Sie sich also besser nicht zu Impulskäufen verleiten, denn solche Geräte verschwinden schnell im Küchenschrank und werden dann vergessen.

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