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Vor- und Nachteile von Erdgasgrills

Erdgasgrills sind im Kommen. Perfekt regelbar, umweltschonend und zugleich ein Garant für gut schmeckendes Grillgut. Wir laden zum virtuellen Grillabend und verraten was alles zu beachten ist.

Der Weg zum puren Grillgenuss

Bevor Sie zum Grillmeister am Erdgasgrill avancieren können, benötigen Sie eine Erdgassteckdose im Garten oder auf der Terrasse. Das erspart Ihnen zukünftig die Schlepperei schwerer Gasflaschen. Die Steckdose richtet Ihnen ein Installateur ein. Der Grill selbst muss werkseitig spezielle Anschlüsse und Düsen für die Nutzung von Erdgas besitzen.

Grill-Party

Einige Gasgrills sind umrüstbar. Das muss vom Hersteller jedoch klar ausgewiesen sein und die Bauteile müssen mitgeliefert werden. Versuchen Sie keinesfalls, Grills eigenmächtig von Flaschengas auf Erdgas umzurüsten. Auch hierbei hilft Ihnen ein Installateur. Dieser berät Sie auch bei der Wahl des richtigen Grillmodells: Eine Erdgassteckdose ist für eine Leistung von maximal 15 Kilowatt ausgelegt – manche Luxusgeräte aus den USA benötigen jedoch mehr. Für diese Fälle müsste der Fachmann einen anderen Anschluss für Sie legen.

Erdgasgrill kaufen: Diese Gründe sprechen dafür

1. Kraft und Zeit sparen: nie wieder schleppen

Zukünftig entfällt der Kauf von Grillkohle oder von Gasflaschen. Das zahlt sich auf Dauer aus.

2. Die neue Spontaneität: Grillspaß binnen Minuten

Unabhängig, ob geplante Grillparty oder spontane Grilllust – mit einem Erdgasgrill können Sie nach wenigen Minuten loslegen. Positiv für Ihre Gäste: Niemand muss mehr lange auf sein heiß ersehntes Steak und das Grillgemüse warten.

3. Lecker und gesund: vom Erdgasgrill nur das Beste

Keine Kohle, kein Problem. Denn wo das Fett oder die Marinade nicht auf glühende Kohlen tropfen können, entstehen auch keine gesundheitsschädigenden Stoffe. Beim Erdgasgrill sorgen die Gasbrenner entweder direkt für die Hitze auf dem Grillrost oder indirekt über Lavasteine. Zudem lassen sich optional Edelstahlflächen auflegen, auf denen gegrillt werden kann.

4. Stufenlos ans Ziel: Grillgenuss ohne anbrennen

Beim Erdgasgrill kann die Flamme stufenlos reguliert werden. Das senkt die Anbrenngefahr deutlich. Die gewünschte Temperatur steht sofort bereit und kann je nach Grillgut individuell angepasst werden. Je nach Modell lassen sich sogar einzelne Grillzonen schaffen für bestimmte Fleisch- und Gemüsespezialitäten.

5. Rundum saubere Sache: Asche adé

Das Grillen mit einem Erdgasgrill ist gesund, praktisch und zudem eine saubere Sache. Es muss keine Asche beseitigt werden. Befinden sich noch Rückstände am Grillrost, kurz die Flamme auf Maximum drehen. Im Anschluss mit einer Bürste drübergehen und somit den Rost für den nächsten Grillabend auf Hochglanz bringen.

Top 3 Grilltrends

Bella Italia auf dem Grillrost

Sorgen Sie für Abwechslung und servieren Sie eine selbstgemachte Pizza frisch vom Grill. Das geht nicht nur schneller als beim Lieferdienst, sondern schmeckt viel besser. Platzieren Sie einen Pizzastein auf dem Rost. Die Aufwärmphase dauert circa 20 Minuten. In dieser Zeit können Sie den Belag und die Sauce vorbereiten. Ist alles fertig belegt, platzieren Sie die Pizza auf dem Stein und schließen den Deckel. Bereits nach wenigen Minuten ist der Teig kross und der Käse goldbraun gebacken.

Platte statt Rost: Grillen wie in Spanien

„A la plancha“ – zu Deutsch: „auf dem Eisen“ grillen – ist ein Trend aus Spanien. Dafür tauscht man den klassischen Grillrost durch eine gusseiserne Platte aus, die bis zu 300 Grad heiß werden kann. Das bietet verschiedene Vorteile: Kleines Grillgut, wie zum Beispiel Gemüsestücke und Garnelen, fallen nicht in die Kohlen. Zudem kann mehr mit Marinaden und Saucen gearbeitet werden, weil nichts auf die Glut tropft und somit keine ungesunden Stoffe entstehen können.
 

Heißer Tipp: Eis vom Grill

Haben Ihre Gäste noch Lust auf ein Dessert? Dann überraschen Sie alle mit einem Eis vom Grill. Auf einem Biskuitboden wird eine Kugel Eis platziert und umgehend mit einer Baiserschicht überzogen. Auf dem Grillrost platziert, sorgt die Hitze dafür, dass die Außenschicht karamellisiert. Der Kern jedoch bleibt gefroren. Für ein perfektes Ergebnis den Deckel schließen und fünf Minuten bei 250 Grad backen lassen.

Vattenfall-Tipp

Achten Sie darauf, dass die Zutaten und die Sauce nicht zu flüssig sind, damit der Teig nicht durchweicht. Braten Sie Gemüse kurz in der Pfanne oder auf der Grillplatte an. Apropos Wasser, wer auf Fleisch beim Belag verzichtet, spart viel Wasser.

Mit dem Gasgrill aufs Klima achten

Gasgrills setzen weniger schädliches Kohlendioxid (CO₂) frei als Holzkohlegrills. Zu diesem Ergebnis kam die Schweizer Umweltberatung "Atlantic Consulting" beim Vergleich beider Grillmethoden. Ein Holzkohlegrill setzt pro Stunde Laufzeit 6,7 Kilogramm CO₂ frei, während der Gasgrill nur auf 2,3 Kilogramm kommt.

Wichtiger als die Art des Grills ist jedoch das Grillgut. Auch dieses hat einen großen Einfluss auf die Klimabilanz. Ein bewusster Umgang mit dem Grillvergnügen ist ein erster Schritt auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. 

Vattenfall Fazit

Auch wenn der Gasgrill viele Vorteile bietet, ist ein bewusster Umgang mit dem fossilen Brennstoff wichtig. Gas setzt bei der Verbrennung Kohlendioxid frei und trägt dadurch zum Treibhauseffekt bei.

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