Stromspar-Check: In 5 Minuten täglich Energie und Geld sparen

Wem noch ein guter Vorsatz fürs neue Jahr fehlt, für den ist das Ritual des Fünf-Minuten-Energiespar-Checks am Abend genau das Richtige: ein Kontrollgang durch die Wohnung, der Energieverschwendung verhindert. Das dauert nicht lang, Sie sparen Strom, Kosten und sorgen für einen ruhigen Tagesabschluss.

1. Stand-by-Geräte vom Netz nehmen

Fernseher, Konsolen, Router, Ladegeräte, Musikanlagen und vieles mehr: Im Durchschnitt gibt es in Haushalten bis zu 20 Geräte im Stand-by-Betrieb. Und die verbrauchen auch im Ruhezustand Strom. Steckerleisten helfen: ausschalten und so gleich mehrere Geräte vom Netz trennen.

Spareffekt: bis zu 10 Prozent des Jahresstromverbrauchs

 

2. Stoßlüften statt Kippfenster

Ist es draußen kalt, lassen gekippte Fenster über Nacht viel Wärme entweichen. Zudem kühlen die Wände aus und man muss am nächsten Morgen noch mehr heizen. Deshalb vor dem Schlafengehen noch einmal Stoßlüften und dann die Fenster schließen. Wer auch die Rollos runterlässt oder die Vorhänge zuzieht, minimiert den Wärmeverlust weiter.

Spareffekt: bis zu 20 Prozent weniger Heizenergie

 

3. Heizung runterdrehen

Nachts muss es in der Wohnung nicht so warm sein wie tagsüber: 17 bis 18 Grad reichen. Jedes Grad weniger spart Energie und Kosten. Ganz einfach geht das mit programmierbaren Thermostaten, die abends die Temperatur automatisch herunterregeln.

Spareffekt: pro Grad weniger rund 6 Prozent der Heizenergie

 

4. Licht aus

Letzter Check, bevor es ins Bett geht: noch einmal in alle Räume schauen und nicht benötigte Lichter löschen. Das lohnt sich auch, wenn man dann doch noch mal aufstehen muss. Es ist nämlich ein Mythos, dass mehrmaliges Ein- und Ausschalten mehr Strom verbraucht, als das Licht brennen zu lassen.

Spareffekt: LEDs bis zu 10 Watt pro Stunde, Glühbirnen ein Vielfaches

 

5. Ausgeruht ohne Smartphone

Das blaue Licht des Displays hemmt die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das unseren Körper auf Ruhe einstellt. Dadurch braucht man länger, um einzuschlafen, und der Schlaf wird oberflächlicher. Zudem verhindert die Flut an Nachrichten, mental abzuschalten. Wer das Smartphone nicht mit ins Bett nimmt, spart zwar nicht viel Strom, füllt aber seine eigenen Akkus besser auf.

Spareffekt: ausgeruht in den nächsten Tag starten

 

Mit gutem Gefühl einschlafen

Der Fünf-Minuten-Check spart nicht nur Energie, er hat noch einen anderen Effekt: Wird der Rundgang zum kleinen Abendritual, hilft er, den Tag bewusst abzuschließen. Licht löschen, Heizung regulieren, Geräte ausschalten – all das sorgt für einen klaren Kopf und gibt ein gutes Gefühl, mit dem der Tag endet. 

 

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