Smarte Wärme mit KI-Heizung
Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags: Sie unterstützt beim Schreiben, plant Reisen und gibt Tipps beim Kochen. Doch ihr Potenzial reicht weiter: Zum Beispiel analysiert KI Heizgewohnheiten, passt die Temperatur automatisch an und hilft so, Energie effizienter zu nutzen. Das Ergebnis: weniger Verbrauch, geringere Kosten und ein Beitrag zum Klimaschutz.
Rund zwei Drittel des Energieverbrauchs privater Haushalte gehen auf das Konto der Heizung. Hier gibt es ein enormes Einsparpotenzial. Oft läuft die Heizung stärker als nötig – zum Beispiel, wenn das Wetter umschlägt oder ungenutzte Räume geheizt werden. Hier setzt KI an: Sie lernt, wie ein Gebäude und seine Bewohner:innen „ticken“ und sorgt dafür, dass Wärme genau dann bereitsteht, wenn sie gebraucht wird und nicht unnötig verpufft.

Wärme mit Köpfchen
KI kann riesige Datenmengen gleichzeitig auswerten und darin Muster erkennen. Fürs optimale Heizen sind das zum Beispiel die Außentemperatur, die Sonneneinstrahlung, die Luftfeuchtigkeit oder der Zeitpunkt, wann Menschen zu Hause sind und welche Gewohnheiten und Vorlieben diese haben. Auf Basis dieser Daten steuert KI die Heizung. Wird es sonnig, dreht sie etwas herunter, zeichnet sich ein Kälteeinbruch ab, heizt sie rechtzeitig vor. Gehen die Bewohner:innen morgens zur Arbeit, heizt sie weniger, sorgt aber rechtzeitig für angenehme Wärme, bevor diese zurückkommen.

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KI kann riesige Datenmengen gleichzeitig auswerten und darin Muster erkennen. Fürs optimale Heizen sind das zum Beispiel die Außentemperatur, die Sonneneinstrahlung, die Luftfeuchtigkeit oder der Zeitpunkt, wann Menschen zu Hause sind und welche Gewohnheiten und Vorlieben diese haben. Auf Basis dieser Daten steuert KI die Heizung. Wird es sonnig, dreht sie etwas herunter, zeichnet sich ein Kälteeinbruch ab, heizt sie rechtzeitig vor. Gehen die Bewohner:innen morgens zur Arbeit, heizt sie weniger, sorgt aber rechtzeitig für angenehme Wärme, bevor diese zurückkommen.

Lernende Wärmepumpen dank KI
KI lässt sich auch mit anderen Heiztechnologien kombinieren. So hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) erforscht, wie künstliche Intelligenz Wärmepumpen noch effizienter machen kann. Im Projekt AI4HP haben die Forschenden lernende Wärmepumpen entwickelt. Die Geräte berücksichtigen den energetischen Zustand eines Hauses, reagieren auf Wetterwechsel und melden Fehlfunktionen. Sie erkennen auch, ob sich die Gewohnheiten der Hausbewohner:innen ändern oder ob ein Haus plötzlich viel Wärme verliert. Mit diesen Informationen regelt die KI die Anlage so, dass sie möglichst wenig Strom verbraucht, ohne dass es im Haus kälter wird. Bis zu 20 Prozent weniger Energieverbrauch sollen so möglich sein.

Optimale Kombi mit dynamischen Stromtarifen
Mittlerweile sind erste Wärmepumpen mit KI-gestützter Steuerung auf dem Markt. Neben den individuellen Informationen zum Haus und seinen Bewohner:innen berücksichtigen diese Geräte auch Wettervorhersagen und die Preisentwicklung in dynamischen Stromtarifen. Wenn die Wärmepumpe, immer wenn es möglich ist, besonders günstigen Strom bezieht, lässt sich doppelt sparen.
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