Mit eigener Energie durchs Leben – Strom sparen, Fitness steigern

Manchmal liegt die einfachste Lösung direkt vor uns: Statt das Auto zu starten, setzen Sie auf Ihre eigene Energie. Wenn Sie die Möglichkeit haben, einen Teil Ihrer Strecken mit dem Rad zu erledigen oder mit einem Spaziergang zu verbinden, verbrennen Sie Energie in Form von Kalorien und sparen CO₂. Hier erfahren Sie, wie viel Sie sparen, wenn Sie nicht mit dem Auto fahren.

Fahrrad statt Auto

Wenn Sie das Fahrrad anstelle des Autos nutzen, können Sie richtig Geld und CO₂ sparen. Angenommen, Ihr Arbeitsweg beträgt einfach fünf Kilometer und Sie fahren diesen an 180 Arbeitstagen im Jahr mit dem Fahrrad. Bei einem Verbrauch von sieben Litern Benzin auf 100 Kilometern sparen Sie rund 230 Euro Benzinkosten im Jahr.

Treppe statt Aufzug

Auch in Bürogebäuden, Kaufhäusern und Co. lässt sich mit körperlicher Betätigung Energie sparen. Eine Fahrt über fünf Stockwerke mit einer Last von 100 Kilogramm beansprucht zwischen 0,02 Kilowattstunden und 0,2 Kilowattstunden. Das entspricht dem Stromverbrauch eines Toasters, der zehn Minuten in Betrieb ist. Ihr Körper verbraucht durch das Treppensteigen fünf- bis zehnmal mehr Energie als im Stehen.

Körperliche Energie statt Rolltreppe

Vielleicht haben Sie es auch schon im Einzelhandel bemerkt. Handelsketten und Einkaufszentren stellen einen Teil ihrer Rolltreppen ab, um Energie zu sparen. Denn hier ist es ähnlich wie mit dem Fahrstuhl. Rolltreppen verfügen über Sensoren, die eine im Standby-Zustand stehende Rolltreppe bei Bedarf aktivieren. Die Motoren einer Rolltreppe haben bei einer Fahrzeit von einer Minute eine Leistung von etwa 2.000 Watt. Damit verbraucht eine Fahrt ungefähr so viel Energie wie eine 60-Watt-Glühlampe, die 30 Minuten lang brennt. Auch hier macht sich das Treppensteigen also bezahlt. 

Nachhaltige Körperenergie

Wenn wir uns bewegen, nutzen wir Energie, die direkt aus uns selbst kommt – ganz ohne Strom oder Kraftstoff. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern ist die Energie, die wir durch Bewegung einsetzen, Teil eines natürlichen Kreislaufs. Zwar atmet der Mensch täglich ein Kilogramm CO₂ aus. Dieses CO₂ trägt allerdings nicht zum Klimawandel bei, denn unsere Atmung ist Teil des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs. Das von Obst und Gemüse umgewandelte Kohlenstoffdioxid wird über die Nahrung in Form von Kohlenstoff aufgenommen. Der menschliche Körper wandelt dieses wiederum in Energie um und produziert dabei genauso viel CO₂ wie zuvor über die Pflanzen aufgenommen wurde.

Reifendruck spart CO2

Ein weiterer Tipp: Wenn Sie Strecken doch mit dem Auto zurücklegen, achten Sie auf den richtigen Reifendruck. Ist er zu niedrig, steigt durch erhöhten Rollwiderstand der Verbrauch. Das macht einen Unterschied im Jahr von rund 140 Kilogramm CO2 – was dem Verbrauch der Strecke München – Berlin hin und zurück entspricht.

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