Einfach CO2-frei reisen

Ob im Alltag oder im Urlaub: Menschen erzeugen Kohlenstoffdioxid. Und das nicht nur beim Atmen – viele Fortbewegungsmittel verbrennen fossile Ressourcen und schaden damit der Umwelt. Wir möchten Ihnen zeigen, wie wichtig die Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks ist und wie Sie ihn durch Kompensation verkleinern können. Außerdem haben wir mit der Studentin Hannah gesprochen, die ihre Eltern besucht hat. Nichts Besonderes? Doch: Denn die 1.280 Kilometer hat sie mit dem Fahrrad zurückgelegt!

Für eine lebenswerte Zukunft

Bei Flugzeug- oder Autoreisen entsteht CO2 – und das ist schlecht für die Umwelt. So weit, so gut. Aber worin genau liegt eigentlich das Problem mit Kohlenstoffdioxid? Tatsächlich ist CO2 in geringen Mengen gar kein Problem. Pflanzen filtern den Stoff aus der Luft und verwenden ihn für die Photosynthese: Sonne und Kohlenstoffdioxid sorgen für eine lebendige und gesunde Pflanzenwelt. Allerdings hat CO2 noch eine weitere Eigenschaft. Durch seine Molekülstruktur wirkt es in der Luft wie ein schwarzes T-Shirt in der Sonne: Es speichert Wärme. 

Je mehr CO2 sich in der Luft befindet, desto mehr erhitzt sich diese. Das bedeutet auch: Je mehr fossile, also CO2-reiche, Brennstoffe wir aus der Erde holen und verbrennen, desto wärmer wird es auf dem Planeten. Gleichzeitig werden Wälder abgeholzt und es gibt immer weniger Pflanzen, um Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff umzuwandeln. 

Deshalb ist es wichtig, Wege zu finden, unseren eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren: nicht nur für uns, sondern auch für die nächste Generation und eine lebenswerte Zukunft.

Die größten CO2-Schleudern

Sie werden es schon geahnt haben: Reisen mit dem Flugzeug, besonders wenn Sie im Inland unterwegs sind, erzeugen am meisten CO2. Am wenigsten verbrauchen Sie, wenn Sie mit der Bahn oder dem Bus fahren. Das liegt vor allem an der Auslastung dieser Verkehrsmittel. Sind Sie doch mal mit dem PKW unterwegs, achten Sie darauf, möglichst viele Mitfahrer unterzubringen – das verringert den CO2-Verbrauch pro Kopf.  Oder Sie steigen direkt auf ein umweltschonendes Elektroauto um.

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Interview mit der Fahrrad-Enthusiastin Hannah

Hannah Hanisch ist 26 Jahre alt und studiert Psychologie in Wien. Ihre Familie wohnt nahe Köln, 1.220 Kilometer entfernt. Eine ordentliche Distanz – die Hannah in 14 Tagen mit dem Fahrrad zurückgelegt hat. Wir sprachen mit ihr über den sportlichen Familienbesuch.

1.220 Kilometer mit dem Rad

 

Hannah, wie kam dir die Idee für deine Reise?
Ich arbeite für die Brotpiloten, einen Verein in Wien, der Backwaren eine zweite Chance gibt. Da waren wir gerade in der Corona-Zeit verstärkt mit dem Lastenrad unterwegs. Auf einer der längsten Touren, 50 Kilometer weit, kam mir die Idee. Einfach weil ich meine Eltern gern besuchen wollte. Eine Motivation war es, CO2-sparend zu reisen. Sonst wäre ich mit dem Zug gefahren, aber mit dem Fahrrad ist es noch viel besser!

Wie hast du dich vorbereitet?
Sportlich habe ich mich nicht groß vorbereitet. Ich habe schon immer im Sommer längere Radtouren gemacht.

Du warst allein unterwegs?
Ja, das war mir wichtig, ich hatte einfach Lust mal wieder alleine etwas zu machen. Auch um zu zeigen: Das geht als junge Frau allein. Viele trauen es Frauen nicht zu, alleine zu campen, alleine draußen schlafen.

Gab es Passagen, auf denen du dich unwohl gefühlt hast?
Ja, natürlich. Irgendwer sagte, es wäre toll, dass ich gar keine Angst hätte. Da habe ich gesagt: Natürlich habe ich Angst. Aber die wurde von Nacht zu Nacht weniger. Es gab Momente, in denen ich mich unwohl gefühlt habe, weil ich das Gefühl hatte, dass man mir das nicht zutraut. Zum Beispiel wollte ich einen Reifen wechseln, da kam ein Mann, riss mir das Rad aus der Hand, und fing an, den zu reparieren. Da habe ich dann gesagt: Stopp. Das will ich selbst machen.

Wie lange und wie viele Stunden am Tag warst du unterwegs?
Es waren 14 Fahrtage, ich bin durchschnittlich 100 Kilometer am Tag gefahren. Ich war eher langsam, weil ich viel Gepäck dabei hatte, daher saß ich von morgens bis abends auf dem Rad.

Andere Leute würden bei dieser Distanz das Flugzeug nehmen. War das keine Alternative?
Nein! Ich fliege sehr selten. Meistens nutze ich einen Interrail-Pass und fahre mit der Bahn. Das kann ich nur empfehlen. 


Wir haben jetzt auf jeden Fall Lust bekommen, uns auch mal mit dem Rad an längere Strecken zu trauen. Das ist zwar eine echte Herausforderung, aber auch eine tolle Möglichkeit, bewusst zu reisen. Sind Sie noch auf der Suche nach der passenden Strecke? In unserem my Highlights Artikel finden Sie die schönsten Radtouren in Deutschland. Viel Spaß beim Entdecken!

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