Aus HEW wurde Vattenfall

Von 1894 bis heute. Energietarife
seit über 100 Jahren.

100 % Ökostrom

Der Strom besteht zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und verzichtet garantiert auf Kohle- und Atomkraft.

Faire Preise

Wir fördern mit Ökostrom zu fairen Preisen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen - mit Ihrer Hilfe.

Transparenz

Unser Ökostrom ist zertifiziert. In Ihrer Abrechnung sehen Sie jederzeit die genaue Zusammensetzung des Stroms.

Tarifrechner

Tarife

  • 1 Person
  • 2 Person
  • 3 Person
  • 4 Person
  • 5 Person
  • 6 Person

18750

Wir kümmern uns um Ihre Wärmeversorgung.
Informieren Sie sich jetzt über unsere individuellen Lösungen.

schließen

Hamburger Energieversorgung mit Tradition

Die Hamburgischen Electricitäts-Werke (kurz HEW) wurden 1894 gegründet und hatten zusammen mit der Schuckert & Co. das Versorgungsmonopol für die Hamburger Energieversorgung. 2002 fand die Übernahme der HEW durch Vattenfall statt. 2006 wurde schließlich der Markenname HEW ersetzt durch Vattenfall Europe Hamburg.

Elektrizität für Hamburg

Die HEW wurde am 15. März 1894 gegründet und bildete den Hauptenergieversorger für Hamburg.

Vattenfall erwirbt Anteile

1999 erwarb Vattenfall 25,1 Prozent plus eine Aktie der Unternehmensanteile von der Freien Hansestadt Hamburg.

Vattenfall Übernahme

2002 wurde die Verschmelzung der HEW mit Vattenfall beschlossen. 2006 legten die HEW ihren Markennamen ab.

Für jeden den passenden Tarif

Mit unserem Tarifrechner finden Sie ganz einfach den passenden Strom- oder Gastarif. Geben Sie die Anzahl der Personen im Haushalt oder Ihren durchschnittlichen Verbrauch und die Postleitzahl an. Daraufhin erhalten Sie diverse Tarifvorschläge mit unterschiedlichen Laufzeiten. Darüber hinaus können Sie von verschiedenen Neukunden-Boni profitieren.

E-Mobility zuhause mit Vattenfall

Mit unseren Wallbox-Angeboten laden Sie Ihr Elektroauto einfach zuhause wieder auf. Zusammen mit Ihrem Ökostrom Tarif aus 100 Prozent erneuerbarer Energie können Sie bei uns Ihre persönliche Ladestation für E-Autos bekommen. Sicher, schnell und unabhängig vom öffentlichen Ladenetz und von Kraftstoffpreisen.

my Highlights App

Ihre persönliche Vorteilswelt „to go“

Mit der my Highlights App haben Sie Ihre exklusiven Kundenvorteile immer dabei. Kommen Sie in den Genuss monatlich wechselnder Vorteile und Rabatte zu Produkten, die Ihren Alltag einfacher und schöner machen. 

Nutzen Sie außerdem jeden Monat die Vorteile unserer festen Mobilitätspartner, zum Beispiel 20 Prozent auf alle Fahrten mit emmy (E-Roller-Sharing) oder 10 Euro Guthaben für WeShare (Carsharing).

Im Bereich „Vertrag“ können Sie ganz einfach Ihren Strom- oder Gasabschlag anpassen, Rechnungen einsehen oder Ihren Zählerstand eingeben. So haben Sie Ihr Vattenfall Vertragskonto stets im Griff.

 

Wie aus HEW Vattenfall wurde

Unternehmensgeschichte der HEW ab 1894

1894: Licht in Hamburgs Häfen

Zum ersten Mal wird an den Kais im Hamburger Hafen elektrische Beleuchtung eingesetzt. Jetzt konnten Schiffe auch nachts be- und entladen werden. 
Dank dieser künstlichen Beleuchtung konnte Hamburg seine Position als Europas rundum schnellster Umschlaghafen festigen. Bereits 1879 wurden die ersten zwei Hamburger Dampfschiffe mit Strom ausgestattet.

Der Hamburger Senat erkannte, dass mit der Stromversorgung Geld verdient werden kann, war sich jedoch des unternehmerischen Risikos bewusst. Aus diesem Grund begrüßte es den Plan wohlhabender Hamburger, ein Energieversorgungsunternehmen mit privatem Kapital zu gründen. Am 15. März 1894 entstand somit die Hamburgische Electricitäts-Werke AG (HEW).

1917: Hamburgs erstes Großkraftwerk

Die Nachfrage nach Elektrizität im öffentlichen Leben wuchs. 1917 nahm HEW in Tiefstack das erste Großkraftwerk in Betrieb. Mit 24 Kesseln besaß es im Jahr 1925 eine Leistung von 85 Megawatt.  Die vier Schornsteine ​​blieben über Jahrzehnte das Symbol des Unternehmens. Ende der 1920er Jahre war das Netz so stark ausgelastet, dass HEW versuchte, die Spitzennachfrage durch Sondertarife zu reduzieren. Als besonders erfolgreich stellte sich die Strategie heraus, einen Nachtspeichertarif einzuführen. Dieser war ideal für die neuen Warmwasserspeicher. 

Verlegen einer Fernwärmeleitung

1921: Beginn der Kraft-Wärme-Kopplung

HEW gründet zusammen mit der Firma Rudolf-Otto-Meyer die Fernheizwerk Hamburg GmbH. Damit begann die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme in derselben Anlage erwies sich als äußerst wirtschaftlich.
Das Fernwärmeverteilungsnetz der HEW entwickelte sich zu diesem Zeitpunkt zum größten Verteilungsnetz Europas.  

Zudem läutete die erste Ampel am Stephansplatz die Ära des elektrischen Verkehrsmanagements in Hamburg ein.

1945–1953: Nachkriegszeit

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat die HEW ihr Verteilungsnetz im innerstädtischen Raum drastisch erweitert. Alle neuen Wohnsiedlungen wurden verbunden. Trotz schwerer Schäden gelang es HEW, die Stromversorgung Hamburgs im Zweiten Weltkrieg aufrechtzuerhalten. Am Ende des Krieges konnte nur ein Kraftwerk Strom mit voller Kapazität erzeugen. Kraftstoffmangel und Netzschäden machten eine zuverlässige Versorgung unmöglich. Die verfügbare Kapazität betrug nur ein Viertel der Vorkriegskapazität. HEW erstellte schnell einen Plan für Reparaturen, Neubau und Erweiterung. 1949 erreichte die Stromerzeugung der HEW erneut das Vorkriegsniveau. Später lieferte HEW außerdem Strom aus dem Kraftwerk Ost-Hannover nach West-Berlin – er wurde in Hagenow in das DDR-Netz eingespeist und im Gegenzug von Ost nach West-Berlin gebracht.

Des Weiteren experimentierte HEW mit dem Bau einer ersten Windkraftanlage.

Verlegen von Stromkabeln in Hamburgs Innenstadt

Sturmflut 1962

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 wurde Hamburg von Überschwemmungen verwüstet. Mehr als 300 Menschen starben, Hunderttausende wurden vom Hochwasser abgeschnitten und die Stromversorgung brach zusammen. Dank des unermüdlichen Einsatzes von mehr als 1.700 HEW-Mitarbeitern konnte die Stromversorgung in nur 25 Stunden wiederhergestellt werden.

1999–2006: Aus HEW wird Vattenfall

Vattenfall AB erwirbt 25,1 Prozent der Anteile an HEW und erhöht diese Beteiligung bis 2002 auf 96,8 Prozent. In diesem Jahr gab es eine Trennung des operativen Geschäfts der HEW AG in die Erste HEW-Verwaltungs AG.  Es folgte eine Fusion der VEAG und HEW AG. Die daraus resultierende Holding wurde umbenannt in die Vattenfall Europe GmbH. 2006 legte HEW seinen Markennamen nieder.