Aus Bewag wurde Vattenfall

Von 1884 bis heute. Unsere Tarife haben über 130 Jahre Tradition.

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Berliner Energieversorgung mit Tradition

Am 3. Dezember 2002 vereinbarte das Land Berlin die Verschmelzung der Bewag in die Vattenfall Europe. Dabei wurde das operative Geschäft in eine Bewag Aktiengesellschaft & Co. KG ausgegliedert. Der Sitz der Vattenfall Europe sollte in Berlin bleiben. 2005 war es dann so weit: Bewag wurde zur Vattenfall Europe AG. Im darauffolgenden Jahr wurde die Marke Bewag durch Vattenfall ersetzt.

Elektrizität für Berlin

Die Aktiengesellschaft „Städtische Elektricitäts-Werke“ wurde am 8. Mai 1884 gegründet und übernahm bald darauf die Stromversorgung Berlins.

Innovationen

In den folgenden 130 Jahren erlebte die Stadt einen rasanten technischen Fortschritt und die Entwicklung zukunftsweisender Innovationen.

Bewag wird abgelöst

Im Jahr 2005 verschmolz die Bewag zur Vattenfall Europe Berlin AG. 2006 ist die Marke Bewag durch die Marke Vattenfall ersetzt worden.

Für jeden den passenden Tarif

Mit unserem Tarifrechner finden Sie ganz einfach den passenden Strom- oder Gastarif. Geben Sie die Anzahl der Personen im Haushalt oder Ihren durchschnittlichen Verbrauch und die Postleitzahl an. Daraufhin erhalten Sie diverse Tarifvorschläge mit unterschiedlichen Laufzeiten. Darüber hinaus können Sie von verschiedenen Neukunden-Boni profitieren.

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Im Bereich „Vertrag“ können Sie ganz einfach Ihren Strom- oder Gasabschlag anpassen, Rechnungen einsehen oder Ihren Zählerstand eingeben. So haben Sie Ihr Vattenfall Vertragskonto stets im Griff.

 

Wie aus Bewag Vattenfall wurde

Unternehmensgeschichte der Bewag ab 1884

1882: Das erste Energiegesetz

Auf dem Bild sehen Sie das erste Verwaltungsgebäude in der Markgrafenstraße. Das Recht an der Berliner Stromversorgung sicherten sich im Jahre 1882 der Unternehmer Emil Rathenau und der Bauingenieur Oskar von Miller nach Absprachen mit dem Unternehmen Siemens. Das Versorgungsgebiet umfasste damals zwei Quadratkilometer. Die erste Straßenbeleuchtung gab es 1882 in der Leipziger Straße. 

1984 wurde die Bewag als erstes öffentliches Elektrizitätsversorgungsunternehmen gegründet. Damals trug sie den Namen „Städtische Elektricitäts-Werke, Aktiengesellschaft zu Berlin“.

1900-1930: Straßenbahnen & Elektroautos

Der in Berlin erzeugte Strom wurde im Jahre 1900 fast zur Hälfte von den Straßenbahnen verbraucht. Währenddessen wurden bereits die ersten Elektroautos und Oberleitungsbusse entworfen. Auf dem Bild rechts sehen Sie ein historisches Elektroautomobil aus dem Jahre 1911.

1923 firmierte sich das Berliner Versorgungsunternehmen um zur „Berliner Städtische Elektrizitäts-Werke Aktiengesellschaft“ 

1925-1927: Verdopplung der Stromanschlüsse

Innerhalb von nur zwei Jahren konnten die Haushalts-Anschlüsse an das öffentliche Stromnetz verdoppelt werden. Die Zahl der Berliner Stromanschlüsse wuchs von 25 Prozent auf 50 Prozent. Links sehen Sie das städtische Flussbad am Heizkraftwerk Klingenberg (1927). Es galt lange als eine der fortschrittlichsten Anlagen Europas.

1945-1949: Folgen des Krieges

Im Juni 1945 wurden sämtliche technischen Anlagen von den Sowjets aus dem stark zerstörten Berlin abtransportiert.  Politisch bedingt wurde 1948 der Netzbetrieb getrennt. In Ost- und Westberlin wurden Netzleitstellen eingerichtet. Zudem herrschte ein akuter Mangel an Kohle. 1948 und 1949 flog man Steinkohle über die Berliner Luftbrücke in die Stadt ein.  Dazu kamen Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 1.500 Tonnen für den Aufbau des Kraftwerks West.

Plakat aus dem Jahre 1945 mit dem Appell zum Stromsparen

1948-1988: Strominsel Westberlin

1948 kappte die DDR die Stromversorgung in den Berliner Westen.  Der Strom musste in Westberlin selbst produziert werden. Zudem wurde die Bewag von der sowjetischen Zentralkommandantur angewiesen, sich in Ost- und West-Bewag zu teilen. 1984 wurde eine zentrale Netzleitstelle für das Stromnetz in Westberlin in Betrieb genommen. Links sehen Sie das angestrahlte Schloss Charlottenburg im Jahre 1957 im Berliner Westen.

1990-2006: Aus Bewag wird Vattenfall

Ab 1990 war die Bewag aufgrund des während der DDR-Zeit ruhenden Konzessionsvertrags wieder für die gesamte Straßenbeleuchtung Berlins zuständig. Die Entwicklung von Bewag zu Vattenfall durchlief einen mehrjährigen Prozess. 1997 wurde Bewag durch Verkauf der Senatsanteile an Southern Energy (später E.On) privatisiert. Die von E.On gehaltenen Bewag-Anteile sind später an Vattenfall verkauft worden. 2002 wurde die Bewag in den Konzernverbund der Vattenfall Europe aufgenommen.  Drei Jahre später wurde aus der Bewag die Vattenfall Europe Berlin AG. 2006 fand schließlich die Änderung des Markennamens von Bewag zu Vattenfall statt.