Elektromobilität – Startrampe oder Stolperstein für deutsche Unternehmen?

Elektromobil werden? Wir beraten Sie.

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Jessica Hubajn

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Zum E-Mobility Angebot von Vattenfall

Mit Elektromobilität sind eine ganze Reihe struktureller Fragen verbunden. Wo dürfen Ladestationen stehen, wer darf Strom für Autos anbieten und was passiert eigentlich mit den hunderttausenden Arbeitsplätzen, die mit der Produktion von Verbrennungsmotoren verknüpft sind?

Während in Deutschland noch über die Sinnhaftigkeit von Elektrorollern diskutiert wird, ist Elektromobilität für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schon längst zur Zukunftsfrage geworden. Vor allem die Zulieferer der Autoindustrie sind gezwungen, umzudenken und langfristig umzuplanen, wenn sie nicht von ausländischen Unternehmen ausgestochen werden wollen. Elektromobilität wird schon in zehn Jahren den Verkehr und die Strukturen unserer Städte beeinflussen. Das sieht zumindest eine Studie der KfW so – denn bereits jeder vierte Haushalt plant, bis zum Jahr 2030 ein Elektroauto zu besitzen.

Bevor wir jetzt in die Fakten zur Elektromobilität in Deutschland eintauchen, wollen wir Sie noch auf andere Informationen hinweisen:

 

Fakten zur Elektromobilität

Elektromobilität privat und gewerblich

Bereits 38 Prozent der privat genutzten Hybrid- und Elektrofahrzeuge verwenden nur noch Batterien. Die erfolgreichsten Unternehmen für elektrische Fahrzeuge in Deutschland produzieren ausschließlich gewerblich genutzte Fahrzeuge. Dazu gehören zum Beispiel die Deutsche Post und der ebenfalls aufstrebende Konkurrent Mosolf.

 

Fazit

Bei Elektromobilität geht es nicht um aufwendige Neuentwicklungen, sondern um den innovativen Einsatz von vorhandenen Mitteln, heißt es dazu in einem Artikel der Welt.

Bundestag

Die Politik muss handeln

Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk fordert zum Beispiel IG-Metall-Chef Jörg Hofmann eine aktivere Rolle der Politik. Nur durch gezielte Subventionen und der Ansiedlung neuer Technologien wie der Batterieherstellung kann der deutsche Mittelstand langfristig Arbeitsplätze erhalten. Chinesische Unternehmen haben das Potenzial schon erkannt: Der Akku-Hersteller CATL etwa hat in Thüringen eine Fertigungsfabrik eröffnet und plant, insgesamt 1,8 Milliarden Euro zu investieren. Auch Elon Musk hat für Tesla den Bau einer Gigafabrik in Brandenburg angekündigt.

 

Fazit

Die internationale Konkurrenz hat ihr Auge schon auf den deutschen Markt geworfen. Wer von der Mobilitätswende profitieren will, sollte in die Produktion investieren.

Optimismus ist erlaubt

Einige deutsche Unternehmen haben den Weckruf rechtzeitig gehört. Auch wenn die großen Player wie VW einen größeren Teil der Produktion für Elektrofahrzeuge intern planen – den Wandel schaffen sie nur mit guten Zulieferern. Firmen wie Gestamp, Marquardt oder Akasol, die ebenfalls im Bereich Batterien tätig sind, sehen der Zukunft optimistisch entgegen – ob bei der Produktion von Kabeln und Gehäusen oder der Laserbearbeitung von Kupfer.

 

Fazit

Die Elektromobilität schafft dort neue Arbeitsfelder, wo alte wegfallen.

Frau beim E-Auto aufladen

Jetzt das eigene Unternehmen elektrisch fahren lassen!

Auch KMU, die nicht Zulieferer sind, können Nutznießer der Elektromobilität sein. Dank Subventionen werden gerade für Unternehmen beträchtliche Rabatte geboten, wenn sie E-Fahrzeuge für ihr Gewerbe anschaffen wollen. Nordrhein-westfälische Unternehmen erhalten zum Beispiel bis zu 8000 € zusätzlich zur 4000 € hohen Umweltprämie des Bundes. Außerdem werden Ladestationen und Umsetzungsberatungen mit bis zu 50 Prozent bezuschusst. Wie viel eine Umstellung auf eine elektrische Flotte bringt, lässt sich mit Hilfe des Flottenrechners auf emob-flottenrechner.oeko.de herausfinden.

 

Fazit

Der Wandel hin zur Elektromobilität ist gesellschaftlich und politisch gewollt. Die großen Energielieferanten bereiten sich schon auf die Elektrowelle vor, so baut Vattenfall beispielsweise sein Angebot rund um die E-Mobility für Unternehmen in Bezug auf Ladesäuleninfrastruktur immer weiter aus: Schauen Sie doch einfach mal rein.

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