LED: eine moderne Beleuchtung spart Betriebskosten, schafft eine angenehme Arbeitsatmosphäre und schont die Umwelt.

 

Mittelstand Artikelbild hell erleuchteter Eingangsbereich im Büro

Alte oder wenig effektive Beleuchtung verbraucht mehr Energie als notwendig und treibt die Beitriebsenergiekosten in die Höhe. Wie wäre es mit einem Wechsel zu LED-Leuchtmitteln? Das spart nicht nur Stromkosten, sondern rentiert sich auch bereits ab dem zweiten Jahr und bietet Ihnen außerdem die Möglichkeit, Arbeitsplätze optimal auszuleuchten – egal, ob im Büro, in der Produktionshalle, im Verkaufsraum oder in einem Restaurant.

5 Vorteile von LED-Beleuchtung auf einen Blick

  • universell einsetzbar
  • großes Spektrum an Lichtfarben
  • ideale Arbeitsbedingungen – sofort volle Lichtstärke, kein Flimmern oder Brummen
  • höchste Kosteneffizienz – bis zu 90 Prozent Energieeinsparung gegenüber herkömmlichen Leuchtstoffröhren. Das senkt die Betriebskosten für die Beleuchtung um bis zu 70 Prozent, zumal LED eine hohe Lebensdauer haben.
  • gute Ökobilanz – hohe CO2-Einsparungen durch niedrigen Stromverbrauch, problemlose Entsorgung, da frei von Schadstoffen und Gasen

Umrüstung auf LED in 4 Schritten

  1. Bedarf klären 
    Die Umstellung auf eine effiziente Beleuchtung beginnt mit einer genauen Analyse des Bedarfs: Was soll beleuchtet werden? Worauf kommt es dabei an? Wie wichtig ist beispielsweise eine exakte Farbwiedergabe, wenn ein Produkt gestaltet oder bemalt wird? Muss das neue Leuchtmittel bruchfest sein? Und schließlich: Wie hell soll es sein? Für einen Schreib- und Lesearbeitsplatz sollten z.B. mindestens 500 Lux eingeplant werden (Lux = Lumen-Wert/m2). Für ein 20 Quadratmeter großes Büro würden dann zehn Leuchtmittel mit jeweils 1.000 Lumen benötigt.
     
  2. Planung vom Fachbetrieb
    Auf der sicheren Seite ist, wer die Umstellung der Beleuchtung in die Hand eines professionellen Lichtplaners gibt. Sonst kann es passieren, dass Arbeitsplätze nach dem Wechsel zu hell oder zu dunkel sind. Der Licht-Experte unterstützt Sie auch bei der Beantragung von Fördermitteln und hilft dabei, die Amortisationszeit der Investition zu verkürzen.
     
  3. Testphase z.B. in einem Büro oder sonstigen Arbeitsbereich
    Um einen realistischen Eindruck von der geplanten Beleuchtung zu bekommen, ist es sinnvoll, einen „Test-Raum“ komplett mit den neuen Leuchtmitteln auszustatten. Funktioniert das Konzept im Kleinen, kann das Projekt komplett umgesetzt werden.
     
  4. Tipps zur Umsetzung
    Bei der Umrüstung von Leuchtstoffröhren auf LED, sollte auf hochwertige Leuchtmittel mit hohem Wirkungsgrad gesetzt werden. Leistungsstarke LED leuchten mittlerweile mit bis zu 150 Lumen pro Watt. Beim Tausch von Glühlampen oder Halogenlampen rechnen sich auch schon geringere Effizienzwerte von ca. 80 bis 90 Lumen pro Watt. Und natürlich gilt wie überall: Bei hohen Leuchtmittel-Stückzahlen erzielen Einkäufer teilweise deutlich niedrigere Einkaufspreise.

Fördermöglichkeiten für die Umstellung auf LED

Fördergelder für Investitionen in Beleuchtungsanlagen vergibt die bundeseigene Förderbank KfW in Form von zinsgünstigen Darlehen (www.kfw.de). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt Beratungen zum Energieeinsparcontracting (www.bafa.de). Darüber hinaus gibt es weitere Fördermöglichkeiten auf Landesebene, sowie städtische Förderungen und Nischenförderungen. Infos hierzu gibt es in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (www.foerderdatenbank.de)

Wichtig: Stellen Sie immer zuerst den Antrag für die gewünschte Unterstützung und setzen Sie die Maßnahmen nicht vor dem Erhalt der Zusage um. Sonst entfällt für den Fördergeber die Notwendigkeit, Ihnen die Investitionen mit seinen Zuschüssen und Krediten zu ermöglichen

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