Automation: So machen Sie sich die Künstliche Intelligenz zunutze!

Was sich für viele vor 20 Jahren noch wie Science-Fiction angehört hat, ist heute Gegenwart. Die meisten Unternehmen des deutschen Mittelstands sind den ersten Schritt gegangen und nutzen heute bereits ganz selbstverständlich verschiedenste Cloud-Anwendungen, auch wenn es erst einmal nur Office 365 ist. Cloudcomputing ist eine wichtige Grundlage für die umfassende Digitalisierung eines Unternehmens, denn hiermit beginnt die Zusammenführung und Auswertung von Daten aus allen Bereichen des Unternehmens – die Grundlage für Automation und intelligente Systeme.

Glossar

Algorithmus

Ist eine Software, die bestimmte komplexe Prozesse funktionalisiert, zum Beispiel das Steuern von Klimaanlagen, abhängig vom Wetter. Sehr ausgereifte, 
lernfähige Algorithmen nennt 
man KIs.

Cloud

Computer, die nicht im eigenen Unternehmen stehen, auf denen über das Internet Daten gespeichert sowie Software und Services betrieben werden.

Cloudcomputing

Die Sammlung und Auswertung von Daten auf gemeinsamen Servern, die über das Internet verbunden sind.

KI / AI

Unter künstlicher Intelligenz versteht man Software, die in der Lage ist zu lernen. So erkennt sie zum Beispiel Muster in großen Mengen von Daten oder löst komplizierte Rechenaufgaben in Sekundenschnelle.

Grundlage für Automation und intelligente Systeme

Planung von Automation: Laptop und Notizbuch

Womit anfangen?

Bei den anscheinend unendlichen Möglichkeiten, die sich mit KI und maschinellem Lernen eröffnen, ist es schwer, den richtigen ersten Schritt zu tun. Gut, dass es deswegen Kompetenzzentren für mittelständische Unternehmen wie in Augsburg gibt, die kostenfreie Beratungen anbieten. Hier gibt es Informationsveranstaltungen, Schulungen und sogar individuelle Analysen.

 

Fazit

Egal, wie Sie vorgehen und ob Sie KI im Augenblick überhaupt für nötig halten, bleiben Sie am Ball und informieren Sie sich regelmäßig, um nicht den Anschluss zu verlieren! KI-Fähigkeiten und Einsatzgebiete erweitern sich derzeit rasend schnell – und sicher ist auch Ihr spezielles Einsatzgebiet bald reif für die digitale Revolution.

Produktionsanlage KI

Das bietet KI!

Bisher profitieren vor allem Großunternehmen von den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. Eine Studie des McKinsey-Instituts sieht gerade in Europa noch großes Potential und Nachholbedarf. Durch den Einsatz von KI könnten europäische Firmen die gesamte Wirtschaftsleistung um 2,7 Billionen Euro erhöhen – und von diesem Kuchen sollte sich der deutsche Mittelstand ein großes Stück abschneiden.

 

Fazit

Das größte Potential liegt laut Studie in den Bereichen:

- Automatische Bilderkennung, die zum Beispiel jetzt schon in Supermärkten kassenloses Bezahlen oder das Untersuchen von Bauteilen auf Fehler in der Industrie ermöglicht.

- Natürliche Sprache, deren verbesserte Erkennung durch KI nicht nur zu neuen Dienstleistungen wie virtuellen Assistenten führt, sondern langfristig auch Echtzeitübersetzungen von verbaler Sprache möglich machen wird.  

- Roboterbasierte Prozessautomatisierung sowie maschinelles Lernen, die monotone und belastende Arbeiten wie Fließbandarbeit und Bürokratie nach und nach obsolet machen.

KI Tablet

Diese Bereiche profitieren von KI jetzt schon

Eine Studie für das Wirtschaftsministerium zeigt, wo Experten die meisten Verbesserungen erwarten: Über 80 Prozent gehen von einer hohen Optimierung im Bereich Distribution und Logistik und einer deutlichen Steigerung der Prozesseffizienz aus. 78 Prozent schätzen außerdem die Chancen von zielgenauer Werbung und verbessertem Kundenservice durch KI als hoch oder sehr hoch ein. Dass komplett neue Geschäftsmodelle und Produktinnovationen durch KI entstehen werden, nehmen immerhin 75 Prozent der Experten an.

 

Fazit

- Werbung wird durch KI zielgruppengerechter, kann sich in Echtzeit den Bedürfnissen der Kunden anpassen und sogar in Sekundenschnelle passend generiert werden.

- Von KI unterstützte Produktion richtet sich nach den Kapazitäten und spart Energie und Ressourcen ein.

- Distribution und Logistik werden durch KI-Anwendungen flexibler für Kapazitätsveränderungen und effizienter in der Planung.

KI Programmiercode

KI – so finden Sie heraus, was Sie benötigen

Die wenigsten Firmen benötigen hochintelligente Roboter, die jede Arbeit unabhängig und selbstständig angehen können, selbst wenn es sie schon gäbe. Es geht vor allem um sehr spezielle Anwendungen, die durch KI optimiert werden: Beispiele hierfür sind etwa das intelligente Personalnetzwerk bei Viessmann oder die Überwachung von Erdgasverdichtern bei Vattenfall. Welche Bausteine für KI es gibt und welche sich für Ihre Anwendung eignen, lesen Sie hier im Periodensystem der KI.

 

Fazit

Für jede einzelne Anwendung werden nur bestimmte „intelligente“ Bauteile benötigt. Ein Produktionsroboter braucht keine Spracherkennung, aber vielleicht eine Geräuscherkennung, falls Metall auf Metall kratzt. Ein Chatroboter benötigt Texterkennung, jedoch keine Sensordatenauswertung.

KI Roboter

Die Voraussetzungen für KI

Es ist nicht sinnvoll, KI nur um der Technik willen einzusetzen. Die wichtigsten Voraussetzungen für KI sind:

- Eine Infrastruktur, um funktionieren zu können, zum Beispiel eine große Datenbasis, die für das Training einer KI genutzt wird.

- Fachpersonal – doch die Personalfrage kann zum Flaschenhals werden, denn Fachkräfte in diesem Bereich sind rar und haben die Wahl auf einem Markt mit großer Nachfrage.

Da die eigene Entwicklung von KI-Anwendungen die IT vieler kleiner und mittlerer Unternehmen überfordert, lohnt es sich, in den wachsenden Markt der Serviceanbieter zu schauen und KI von Drittanbietern realisieren zu lassen: Das nennt man AI-as-a-Service (KI als Dienstleistung).


Fazit

65 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen AI-as-a-Service. Hier erhalten Sie Beratung, technische Unterstützung und Umsetzung von KI-Dienstleistungen. Dies ermöglicht es Ihnen, dass Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können und nicht noch zu Experten für maschinelles Lernen werden zu müssen. Zudem schafft das transparente Kosten und reduziert die Investitionsrisiken.

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