Der Handel ist weiter als die Industrie! Die spannendsten Zahlen zum Internet of Things in Deutschland

Internet of Things (IoT) bedeutet, dass vernetzte, mit Sensoren ausgestattete Geräte Wohnungen, Filialen, Logistikzentren oder Produktionsketten „intelligent“ machen können, indem Algorithmen diese Geräte in sinnvollen Prozessen zusammenbringen. Mit einem Blick in die neuesten Studien fördern wir einige der interessantesten Zahlen zum Thema IoT zutage:

Glossar

Internet of Things (IoT)

Ein Netzwerk von Geräten, die mit Sensoren ausgestattet sind und so intelligente, autonome Prozesse (Automation)
 möglich machen, zum Beispiel ein Getränkelager, das von selbst Getränke nachbestellt.

Fakten zum Internet of Things

Internet of Things Roboterarm

Für 36 Prozent der Unternehmen sind vollautomatisierte Prozesse keine Utopie mehr!

Die Trendstudie „Das Internet der Dinge im deutschen Mittelstand“ der Deutschen Telekom (4/2019) hat herausgefunden, dass 36 Prozent der Betriebe an Szenarien arbeiten, in denen Logistik- und Transportprozesse vollautomatisiert werden. 45 Prozent der Befragten lassen sich dagegen Zeit mit dem IoT und arbeiten nicht mit Hochdruck daran – und 41 Prozent wollen das IoT auch in Zukunft höchstens teilweise nutzen. Im Vergleich ist der Handel derzeit führend bei der Implementation von IoT-Anwendungen.

 

Fazit

IoT bietet große Wettbewerbs- und Effizienzvorteile. Viele Unternehmen bewegen sich aber nur langsam – eine große Chance, um zu überholen!

Auswertung von Statistiken

Bis zu 30 Prozent Return on Investment in zwei Jahren

Anwender von IoT-Lösungen erwarten einen RoI von 30 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Das sagt der Forschungsbericht IoT Signals von Microsoft, der weltweit Entscheider in Unternehmen zum Internet of Things befragt hat. Sicherheitsbedenken sind dieser Studie zufolge zwar bei fast allen Unternehmen in Bezug auf das IoT vorhanden, sie senken aber die Akzeptanz der Technologie dennoch nicht.

 

Fazit

Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne können zu einer schnellen Amortisierung der Investition in IoT-Anwendungen führen. Sie sparen durch IoT-Anwendungen bares Geld.

IOT Smart Speaker

Nur 4 Prozent der IoT-Unternehmenslösungen sind selfmade

Die aktuelle Crisp-Studie „Make or buy“ stellt die Frage: IoT selber machen oder auf Industrielösungen zurückgreifen? Das Ergebnis lautet, dass nur 4 Prozent der untersuchten Unternehmen vollständig eigene Lösungen entwickeln, während 22 Prozent IoT-Anwendungen von der Stange kaufen.

 

Fazit

Die meisten Unternehmen wählen beim IoT Industriestandards und passen diese an ihre Bedürfnisse mit Eigenentwicklungen an. So verbinden sie das beste aus beiden Welten: Von der Stange kaufen und selbst maßschneidern.

IOT Maschinenbau

Die Zahl der erfolgreichen IoT-Projekte ist mit 44 Prozent mehr als doppelt so hoch wie 2018

Im Jahr 2018 hatten nur 21 Prozent der Unternehmen erfolgreich IoT-Projekte umgesetzt, im Jahr 2019 sind es schon 44 Prozent, wie die Studie „Internet of Things 2019“ von IDG herausgefunden hat. Dabei sind 69 Prozent dieser Unternehmen zufrieden oder sehr zufrieden mit den bisher umgesetzten Projekten.

 

Fazit

Unternehmen treiben vor allem in den Hauptanwendungsbereichen Industrie 4.0, Logistik und Qualitätskontrolle IoT-Projekte erfolgreich und zufriedenstellend voran. Der Schlüssel zu erfolgreichen IoT-Projekten liegt im Verständnis der Technologie und ihrer Möglichkeiten.

IOT Planung

Predictive Planning: 22 Prozent der deutschen Unternehmen blicken mit IoT und Big Data in die Zukunft

Predictive Planning, also vorausschauendes Planen, wird mit Daten ermöglicht, die in vernetzten Geräten und durch Datensammlung entstehen. Dafür werden anhand von Software die Echtzeitdaten von zum Beispiel Logistikbeständen, Buchhaltung, Lieferzeiten, Personal, aber auch Sensordaten in Produktionsgeräten ausgewertet und realistische Szenarien für die mittel- und langfristige Entwicklung des Unternehmens entworfen. Eine Studie des Business Application Research Centers hat ergeben, dass lediglich 22 Prozent der deutschen Unternehmen ihre Daten zu diesem Zwecke nutzen.

 

Fazit

Datensammlung und intelligent vernetzte Geräte bieten das Material, um sich besser für die Zukunft zu wappnen. Wer diese Zukunftsprognostik allerdings anwenden will, muss sich an die wenigen Anbieter am Markt wenden und bereit sein, das Unternehmen mehr und mehr zu digitalisieren.

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