Das Braunkohlenfeld Jänschwalde-Nord
Die Braunkohlenlagerstätte Jänschwalde-Nord befindet sich zwischen den Städten Cottbus und Guben in Brandenburg, nordöstlich angrenzend an den laufenden Tagebau Jänschwalde. Mit dem Brennstoff will Vattenfall den nahe gelegenen Kraftwerksstandort Jänschwalde langfristig erhalten.

Bei der Auswahl von Tagebaufeldern spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle: Dazu zählen die geologischen Verhältnisse, der Kohleinhalt, die Lage der Braunkohlenfelder zu den Kraftwerkstandorten, das Vermeiden von Umsiedlungen, die Naturausstattung sowie die vorhandene Infrastruktur.
Nach sorgfältiger Abwägung aller Faktoren hat Vattenfall im Dezember 2008 die notwendigen Unterlagen für ein Planverfahren für den Braunkohlentagebau Jänschwalde-Nord eingereicht.
Brennstoff zur klimafreundlichen Stromerzeugung
Der geplante Tagebau Jänschwalde-Nord kann entsprechend der geologischen und technischen Voraussetzungen direkt aus dem aktiven Tagebau Jänschwalde entwickelt werden. Hinter dem Tagebau Jänschwalde-Nord steht die Absicht, am Standort Jänschwalde in den 2020er Jahren ein neues Kraftwerk mit der CCS-Technologie (CO2-Abscheidung und Speicherung) zu errichten und somit die Kohle aus dem Feld klimafreundlich zu verstromen.
Erforderliche Umsiedlungen
Trotz umsichtiger Prüfung aller Alternativen ist aus Sicht von Vattenfall ab etwa 2020 die Umsiedlung der Ortschaften Atterwasch, Grabko und Kerkwitz erforderlich. Bei allen Umsiedlungen ist es ein grundsätzliches Ziel von Vattenfall, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern alles zu tun, um durch konstruktives, vertrauensvolles Miteinander diesen Prozess vorzubereiten und sozialverträglich zu realisieren.
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