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MINI E

MINI E Berlin powered by Vattenfall

Mit dem Projekt „MINI E Berlin powered by Vattenfall“ hat Vattenfall in Kooperation mit BMW den ersten Alltagstest für Elektromobilität in Deutschland durchgeführt.

Zwischen Juni 2009 und August 2010 sind 50 MINI E in zwei Abschnitten von je sechs Monaten überwiegend von privaten Haushalten einem Härtetest unterzogen worden, aber auch im Fuhrpark bei Vattenfall und im Carsharing der Firmen DB Car Sharing und Sixti Car Club. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.  

Vattenfall hat dafür zum einen zertifizierten Grünstrom geliefert, um den CO2-Ausstoß auf Werte nahe null abzusenken, und zum anderen die erforderliche Ladeinfrastruktur für das Laden im privaten und öffentlichen Umfeld entwickelt. Jeder der 50 MINI E lädt zu Hause oder am Arbeitsplatz an einer Autostrombox, die den Ladevorgang so steuert, dass möglichst viel überschüssige Windenergie „getankt“ werden kann (Wind-to-Vehicle; W2V) – ohne dabei allerdings die Alltagsmobilität einzuschränken. Darüber hinaus betreibt Vattenfall Europe Distribution Berlin Ladesäulen im öffentlichen Raum, sogenannte Autostrom-Stationen, an denen jeder sein E-Auto laden kann. Ganz unabhängig vom eigenen Stromanbieter, läuft die Abrechnung anschließend über die normale Stromrechnung. Geplant sind in Berlin bis zu 50 öffentliche Ladesäulen.

Die wichtigsten Ergebnisse des Demonstrationsprojektes sind folgende:

  • Die Wind-to-Vehicle-Applikation funktioniert und wird von den Nutzern begrüßt.
  • Die im Vergleich zu konventionell angetriebenen Pkw begrenzte Reichweite stellt im Alltagsbetrieb praktisch kein Problem dar. 
  • Die im Vergleich zu Tankvorgängen an der Zapfsäule langen Ladezeiten beeinträchtigen die Alltagsmobilität nicht.
  • Wer über eine Ladestation zu Hause oder am Arbeitsplatz verfügt, benötigt zum Laden zwischendurch keine zusätzlichen Stationen im öffentlichen Raum.
  • Die Technologie an den öffentlichen Ladestationen ist anfälliger und kostspieliger.
  • Das Bedienen von Nutzern, die keinen eigenen Fahrzeug-Stellplatz besitzen, sondern ihr Fahrzeug auf der Straße parken, ist mit der aktuellen Ladetechnologie sehr aufwendig und kostspielig.

Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Feldversuches waren im Folgeprojekt 70 MINI E in Berlin im Einsatz. Dabei wurden neue Anwendungsfäl­le und Nutzungsgruppen berücksichtigt, insbesondere Privatnutzer, die nicht zuhause laden können oder große Flottenkunden. Zusätz­lich wurde ein Mobilitätsassistent eingesetzt, der kundengerechte Mo­bilitätspakete zur Unterstützung von Laden und Parken bereitstellt.

Die von Vattenfall im öffentlichen Raum installierten Ladesäulen sind weiterhin frei zugänglich. Wer ein elektrisch betriebenes Fahrzeug fährt, kann über den Stromanbieter seiner Wahl die Autostrom-Stationen nutzen, zum Beispiel über das Vattenfall Center Berlin.
Vattenfall Center Berlin 

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Letzte Änderung
17.01.2012
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