Geringer Wasserbedarf durch moderne Technik
Zur Kühlung und für bestimmte Prozesse haben unsere Kraftwerke einen enormen Wasserbedarf. Die kostbaren Trinkwasservorräte möchten wir dabei aber nicht schmälern.
Im Jahr 2005 lag unser Wasserbedarf allein für die Kühlung der Kraftwerke bei rund 3,65 Milliarden Kubikmeter Wasser. Allerdings haben wir fast den gesamten Betrag chemisch weitgehend unverändert wieder zurück in die Gewässer geleitet.
Systematische Verbesserung
Wir haben systematisch nach Möglichkeiten gesucht, unseren Wasserbedarf zu verringern. So haben wir innerbetriebliche Wasserkreisläufe nun weitgehend geschlossen. Nach Möglichkeit verwenden wir unser Brauchwasser außerdem mehrmals. Grubenwasser aus dem Kohleabbau setzen wir zum Beispiel noch mal als Kühlwasser in den Kraftwerken ein.
Parallel haben wir den Wirkungsgrad unserer Anlagen erhöht, so dass weniger Abwärme entsteht. Weniger Abwärme bedeutet weniger Kühlbedarf und damit auch einen geringeren Wasserbedarf.
Vorbildlicher Wasserbedarf
Unsere modernen Kohlekraftwerke in Ostdeutschland unterschreiten mit zwei Kubikmetern Wasserbedarf pro Megawattstunde sogar die Vorgaben aus dem Europäischen Referenzdokument zur Festlegung der bestverfügbaren Technik für industrielle Kühlsysteme (BREF „cooling“). Sie stehen sinnbildlich für die Bemühungen von Vattenfall um einen effizienten und umweltverträglichen Wasserhaushalt.
Spezifischer Wasserverbrauch der ostdeutschen Braunkohlekraftwerke

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