Neue Wege für den Artenschutz
Das Kraftwerk Moorburg erfüllt alle Anforderungen an den Umweltschutz – auch beim Schutz für die Elbe und die darin lebenden Fische.
Fischschutz am Kraftwerk
Das Kühlwasser aus der Elbe wird mit einer so geringen Geschwindigkeit angesaugt, dass die Fische in der Lage sind, gegen die Strömung zu schwimmen. Zusätzlich verhindert eine Fischscheuchanlage, dass die Fische am Kraftwerk in den Bereich höherer Strömungsgeschwindigkeiten geraten. Sollten trotz dieser Maßnahmen dennoch Fische mit dem Kühlwasser in den unmittelbaren Bereich der Entnahme gelangen, werden sie durch eine moderne Fischrückführanlage aus dem Kühlwasserstrom entnommen und schonend über eine Leitung in die Süderelbe zurückgeführt.
Die Fischaufstiegsanlage in Geesthacht
Zu den Schutzmaßnahmen für den Fluss zählt auch eine zusätzliche Fischaufstiegsanlage am Wehr Geesthacht – 35 km von der Baustelle in Moorburg entfernt. Hier ist der Aufstieg von Wanderfischen wie Lachs und Meerforelle in den Oberlauf der Elbe nur eingeschränkt möglich. Die Fischaufstiegsanlage sorgt dafür, dass die Fische auch entlang des nördlichen Ufers den Weg in ihre Laichgewässer finden. So können sich ihre Populationen in Zukunft noch besser entwickeln.
Verantwortung für die Elbe und ihre Fische
Das Kühlwasser für das Kraftwerk Moorburg stammt aus der Süderelbe. Dabei begrenzt die wasserrechtliche Erlaubnis die zulässige Entnahmemenge. Am Ende des Kühlkreislaufs wird die Einleittemperatur des Kühlwassers begrenzt. Außerdem wird das Kühlwasser an der Einleitstelle mit Sauerstoff angereichert.
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