Von "Scheinleistung" bis "Stromsteuer"
Scheinleistung
Sekundärenergie
Spannung
Spannungsebene
Stand-by
Stern-Report
Stoffstrommanagement
Strom
Stromkennzeichnung
Strommessgerät
Strompreiszusammensetzung
Stromsteuer
Scheinleistung
Die Scheinleistung ist die geometrische Summe aus Wirk- und Blindleistung. Sie ist unter anderem für die Auslegung elektrischer Anlagen massgebend.
Sekundärenergie
Durch Umwandlungs- beziehungsweise Veredelungsprozesse wird aus Energieträgern mit Primärenergie die Sekundärenergie erzeugt.
Vorteile der Umwandlung sind der leichtere Transport, die gute Speicherbarkeit und die einfachere Nutzbarkeit der sekundären Energieformen, wie zum Beispiel Strom, Heizöl oder Briketts.
siehe auch:
Primärenergie
Wirkungsgrad
Spannung
Die elektrische Spannung oder Stromspannung, gibt die Ladungsdifferenz zwischen zwei Polen (dem Minus- und dem Pluspol) an.
In der Maßeinheit Volt wird gemessen, wie hoch die Spannung zwischen den beiden Polen ist.
Spannungsebene
Als Spannungsebenen bezeichnet man die Übertragung elektrischer Energie zwischen dem Erzeuger und dem Endverbraucher.
Man unterscheidet zwischen Höchstspannung, Hochspannung, Mittelspannung und Niederspannung.
Ein Standardlastprofil ist ein repräsentatives Lastprofil, das für jede Abrechnungsperiode einen standardisierten Leistungswert definiert.
siehe auch:
Last
Lastgang/Lastprofil
Höchstspannung
Hochspannung
Mittelspannung
Niederspannung
Stand-by
„Stand-by“ ist die englische Bezeichnung für den Bereitschaftszustand von Elektrogeräten. Dieser Zustand ermöglicht beispielsweise das Einschalten von Geräten über die Fernbedienung oder Dienste in Abwesenheit des Benutzers.
Wichtig zu wissen: auch im Bereitschaftsbetrieb verbrauchen die Geräte Strom. Bei längeren Pausen sollten elektrische/elektronische Geräte daher immer ganz ausgeschaltet und vom Netz getrennt werden.
Stern-Report
Der Stern-Report (englisch Stern Review on the Economics of Climate Change) wurde erstellt durch den ehemaligen Weltbank-Chefökonomen und jetzigen Leiter des volkswirtschaftlichen Dienstes der britischen Regierung Nicholas Stern. Der im Auftrag der britischen Regierung erstellte und am 30. Oktober 2006 veröffentlichte Bericht untersucht auf 650 Seiten insbesondere die wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung.
Stoffstrommanagement
Stoffstrommanagement zielt auf die ökologische und ökonomische Beeinflussung von Stoff- und Energieströmen. Hauptziele sind dabei die Ressourcen- bzw. Materialeffizienz und das Schaffen nachhaltiger Kreisläufe.
Strom
Elektrischer Strom ist in der Elektrotechnik und der Physik die Bezeichnung für eine gerichtete Bewegung von Ladungsträgern (zum Beispiel Elektronen, Ionenen) in einem Stoff oder im Vakuum. Ein Strom stellt sich ein, wenn sich frei bewegliche Ladungsträger in einem elektrischen Feld befinden. Umgangssprachlich wird elektrischer Strom auch kurz "Strom" genannt, oft ist jedoch damit die Übertragung elektrischer Energie gemeint. Auch wird Stromstärke, also die Anzahl der pro Zeit fließenden Ladungsträger, umgangssprachlich als Strom bezeichnet. Als Bezeichnung für die den Strom verursachende Spannung wird oftmals die physikalisch inkorrekte Wortbildung "Stromspannung" verwendet.
Stromkennzeichnung
Die Stromkennzeichnung zeigt genau, wo Ihr Strom herkommt und wie er sich zusammensetzt.
Die rechtliche Grundlage für die Stromkennzeichnung ist das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).
Nach § 42 Absatz 1 EnWG sind alle Stromversorger verpflichtet, ihre Kunden über die Zusammensetzung des gelieferten Stroms und deren Umweltauswirkungen zu informieren.
siehe auch:
Energiemix
Strommessgerät
Mit einem Strommessgerät analysieren Sie kinderleicht den Stromverbrauch in Ihrem Haushalt. Dazu schalten Sie einfach das Gerät zwischen einen Verbraucher (zum Beispiel Kühlschrank) und die Steckdose. Als Vattenfall Kunde können Sie in einem unserer Kundenzentren gegen Vorlage Ihres Personalausweises ein Messgerät für eine Woche kostenlos ausleihen. Anschließend helfen wir Ihnen gerne bei der Analyse Ihres Stromverbrauchs.
Strompreiszusammensetzung
Der Strompreis setzt sich aus vielen Bestandteilen zusammen. Der staatliche Anteil am Strompreis ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Ein Durchschnittshaushalt zahlt heute rund 43 Prozent seiner Stromrechnung für Steuern und Abgaben, 1998 waren es rund 26 Prozent.
Der Netto-Strompreis - also das, was Vattenfall für Erzeugung, Transport und Vertrieb berechnet - ist im gleichen Zeitraum deutlich gesunken (von 74 Prozent im Jahre 1998 auf 57 Prozent im Jahre 2007).
Dieser Nettostrompreis setzt sich im Wesentlichen aus dem Leistungspreis, dem Arbeitspreis und dem Verrechnungspreis zusammen.
Er beinhaltet sowohl die variablen, verbrauchsabhängige Kosten, wie auch die fixen Grundkosten.
siehe auch:
Leistungspreis
Arbeitspreis
Verrechnungspreis
Stromsteuer
Beinhaltet die Kosten, die nach dem Gesetz zur ökologischen Steuerreform vom Gesetzgeber erhoben werden. Diese sollen die Energie maßvoll versteuern, um Anreize zu schaffen, den Energieverbrauch zu senken und ressourcenschonende Produkte zu entwickeln.
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