Flottenmanagement: Verbrenner und E-Autos

Den Wechsel zum E-Fuhrpark mit Wallboxen unterstützen

Besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen klingt E-Mobilität gerade noch nach sehr viel Luxus, denn schon das Flottenmanagement einer Verbrennerflotte verursacht nicht unerhebliche Kosten. Tankkarten, Partnerprogramme und eventuell sogar eigene Tanksäulen auf dem Firmengelände für Lastfahrzeuge werden zunehmend eine Belastung für das Budget. Verständlich also, wenn Unternehmer:innen sich gegenwärtig noch dagegen wehren, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. In diesem Artikel beleuchten wir, wie Sie dennoch einen nachhaltigen Wechsel auf Elektromobile in Ihrem Unternehmen gestalten können.

Flottenmanagement: Den Wechsel zum E-Fuhrpark beginnen

Elektromobil werden? Wir beraten Sie.

Ihr Experte für den Mittelstand

Christoph Hoxhold

040 55 444 2840

Zum E-Mobility-Angebot von Vattenfall

1. Geschäftsführende und Führungskräfte: Mit gutem Beispiel voran

Auch wenn Ihre Firma noch nicht bereit ist, vollständig auf Verbrenner zu verzichten, können Sie die Vision selbst ins Unternehmen tragen und an Ihre Belegschaft kommunizieren. Sind Sie in der Lage, privat ein Elektro- oder Hybridfahrzeug anzuschaffen, dann ist dies ein erster Schritt, um den Wandel zu beginnen. Nicht nur Sie allein erfahren so die Vorteile von E-Mobility, sondern wecken als Führungspersönlichkeit und Autorität auch das Interesse in der Belegschaft.

2. Elektrische Dienstwagen zur Verfügung stellen

Die Gewöhnung an neue Umstände ist sehr wichtig. Am besten gewöhnen Sie sich selbst und Ihre Belegschaft an E-Mobility, wenn Sie Angestellte, die ohnehin schon einen Firmenwagen haben oder einen benötigen, mit einem E-Dienstwagen ausstatten. Unternehmen profitieren hier von Förderungen und Arbeitnehmer:innen von sehr geringen Steuern auf die private Nutzung. Steuerersparnisse belaufen sich teilweise auf Summen bis in den vierstelligen Bereich.

Förderung von E-Autos als Dienstwagen

  • Elektroautos sind zehn Jahre lang von der Steuer befreit, wenn sie vor 2025 erstzugelassen sind.

  • Für reine Batteriefahrzeuge zahlt der Staat einen Umweltbonus von bis zu 4.500 Euro für Elektrofahrzeuge mit einem Netto-Listenpreis unter 40.000 Euro und weitere Boni je nach Staffelung des Listenpreises.

  • Für die Privatnutzung müssen Angestellte nicht mehr ein Prozent des Listenpreises des Dienstwagens versteuern, sondern lediglich 0,25 Prozent bei einem E-Firmenwagen, wenn der Listenpreis unter 60.000 Euro liegt. Liegt er darüber, werden 0.5 Prozent versteuert. Diese Regelung gilt voraussichtlich bis Ende 2030.

  • Keine Förderungen erhalten Pkw mit einem Kaufpreis über 65.000 Euro und ab 2023 auch keine Leasingfahrzeuge mit einem Leasingzeitraum unter 12 Monaten.

Unternehmer:innen aufgepasst: Ab September 2023 wird die E-Auto-Förderung auf Privatpersonen beschränkt.

3. Belegschaft mit Wallboxen unterstützen

Das Marktangebot hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt, die Anschaffung einer gewerblichen Wallbox ist leichter denn je. Mit integriertem Stromzähler und einer RFID-Karte für die Angestellten, lässt sich auch alles gut buchhalterisch abrechnen und zuordnen.
Wollen Sie gleich eine umfangreiche Ladeinfrastruktur, kommen für Sie Lösungen wie unser InCharge infrage. Damit bauen Sie nicht nur eine umfangreiche Ladelösung für Ihr Unternehmen und Ihre Kund:innen auf, sondern werden Teil eines flächendeckenden Ladenetzwerks mit über 100.000 Ladepunkten in Europa. InCharge bietet die notwendigen digitalen Lösungen, um Ladelösungen unkompliziert anzubieten. 

Tipp: Hier erfahren Sie mehr zur Vattenfall Gewerbekunden Wallbox innerhalb Ihres Stromtarifes und hier finden Sie die Seiten unserer InCharge Lösung.

Frau hält Smartphone

4. Die firmeneigene Ladestruktur für den E-Fuhrpark aufbauen

In einem Interview im Dezember 2020 erzählte uns Geschäftsführer Michael Weirauch, wie Möbel Weirauch seine Dachfläche nutzt, um mit Solarenergie Ladestrom für Elektromobile zu schaffen. Genau diese Kombination kann auch für Sie der Start in eine firmeneigene Ladeinfrastruktur für den E-Fuhrpark sein.

Was, wenn mein Unternehmen keinen Platz für E-Ladesäulen hat?

Natürlich hat nicht jedes Unternehmen die Möglichkeit, eine Ladeinfrastruktur aufzubauen. Hier sollten Sie sich mit Ladedienstanbietern zusammenschließen, die für den E-Fuhrpark Zugang zu Ladepunkten bereitstellen. Diese funktionieren via Ladekarte oder per App.  

Kann ich meinen Arbeitnehmer:innen meine private Wallbox zum Laden zur Verfügung stellen?

Oftmals liegt der Firmensitz eines Unternehmens auf einem Grundstück auf dem auch private Wohngebäude stehen. Wenn Sie eine private Wallbox besitzen, diese mit einem Extrastromzähler ausgestattet ist und Sie sie zum Laden des E-Fuhrparks zur Verfügung stellen, sollte es Ihrer Steuerberatung möglich sein, die Kosten steuerlich abzusetzen. Natürlich steht es Ihnen jederzeit frei, Angestellten Ihre Wallbox fürs Tanken der privaten E-Autos anzubieten.

Die Steuerpauschalen fürs Laden an der heimischen Wallbox

Wenn Angestellte ein E-Auto als Dienstwagen erhalten, bieten sich verschiedene Vorteile für sie und das Unternehmen. Laden Arbeitnehmer:innen das E-Auto an einer eigenen Wallbox, weil das Unternehmen beispielsweise keine E-Tankkarten ausgibt und keine eigenen Ladesäulen besitzt, dann gibt es jetzt neue, unbürokratische Steuerpauschalen von bis zu 70 Euro monatlich, mit denen Arbeitnehmer:innen ihre Steuerlast senken können.

Fazit: Starten Sie ihren E-Fuhrpark mit privaten Wallboxen

Auch wenn eine eigene Ladeinfrastruktur noch in weiter Ferne scheint, können Sie Ihren Verbrennerfuhrpark mit den heutigen Möglichkeiten immer mehr elektrifizieren. Zuerst können das Personenwagen sein, die als E-Firmenwagen genutzt werden. Aber auch die Preise von E-Lieferwagen werden jedes Jahr erschwinglicher und ihre Reichweite nimmt zu. Noch ein Grund also, in eine Ladeinfrastruktur zu investieren. Schon eine Investition in private oder gewerbliche Wallboxen kann nicht nur dazu beitragen, den Bedarf Ihres E-Fuhrparks zu decken, sondern auch den Mitarbeitenden zeigen, dass dem Unternehmen eine nachhaltige Ausrichtung wirklich wichtig ist.

Mann steht neben E-Auto

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