Nachhaltig im Smart Home

Ein von Grund auf intelligentes Zuhause ist vernetzt, programmiert und funktioniert vollautomatisch. Das beginnt mit smartem Licht, das angeht, wenn Sie den Raum betreten, und geht weiter mit der Sprachsteuerung Ihrer Entertainment-Anlage. Aber verursacht viel Technologie nicht auch einen hohen Stromverbrauch? Und ist ein Smart Home überhaupt nachhaltig? Wir haben uns das Thema zusammen mit tink-Gründer Marius Lissautzki genauer angeschaut.

Ist Smart Home nachhaltig?

Nachhaltigkeit bedeutet, den Konsum dieser Generation so zu gestalten, dass die Ressourcen unserer Welt auch für die nächsten Generationen reichen. Smart-Home-Technologien tragen auf ganz unterschiedliche Art und Weise dazu bei. Etwa, indem sie den Stromverbrauch transparent und nachvollziehbar machen oder indem sie Heizung und Licht dann anschalten, wenn sie benötigt werden.

Smart Plugs

Smart Plugs sind Aufsätze für Steckdosen. Sie zählen den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte und enttarnen hartnäckige Energiefresser. Einmal mit einer Smart-Home-Plattform wie der von Google oder auch Apple HomeKit verbunden, werden so auch bereits bestehende Geräte einfach smart. Mehrere Smart Plugs lassen sich bei Bedarf gleichzeitig abschalten – entsprechend verbunden sogar auf Zuruf. Das bedeutet erstens, dass Sie bares Geld sparen. Und zweitens erhöht es Ihre Sicherheit. Sie müssen z. B. nie wieder auf halber Strecke zum Urlaubsziel umdrehen, weil das Bügeleisen vielleicht doch noch an ist. Mit einem kurzen Befehl via App wird der Strom einfach abgeschaltet und Sie können beruhigt weiterfahren. Smarte Steckdosen wie die TP-Link HS110 WLAN-Steckdose finden Sie im Vattenfall Shop.

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Smarte Thermostate

Besonders im Bereich der Heiz- und Wärmekosten hilft smarte Technologie, Kosten einzusparen. Smarte Thermostate registrieren per Sensor, wenn ein Fenster offen ist, und fahren die Heizung entsprechend herunter. Auch Klimaanlagen können durch smarte Thermostate effizient gesteuert werden. Durch Geodaten aus dem Internet wissen die intelligenten Tools, wie z. B. das Modell von Netatmo, wann die Sonne aufgeht, wann sie die Wohnung besonders aufheizt und welche Jahreszeit und Außentemperatur das Klima der Innenräume bestimmt.

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Smartes Licht

Mit smarten LED-Lampen wie der Philips Hue Ambiance sparen Sie Energie, indem es sich (je nach Programmierung) automatisch nach Uhrzeit ab- oder mit Sonnenuntergang anschaltet. Mit Bewegungssensoren gekoppelt, werden Bereiche der Wohnung nur dann beleuchtet, wenn sich dort jemand aufhält. Dadurch reduziert sich der Energieverbrauch auf die Zeiten, zu denen das Licht wirklich benötigt wird. Gleichzeitig hilft smartes Licht bei Bedarf dabei, Einbrüchen vorzubeugen: Es geht an und aus, als sei jemand zu Hause.

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Smart-Home-Technologien im Review

Neugierig geworden? Auch wir haben uns gefragt, wie genau smarte Technologie helfen kann, Ressourcen zu sparen und einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt zu fördern. Im Video erklärt Smart-Home-Experte Tim, welche Vorteile eine Umstellung mit sich bringt.

Hinter den Kulissen

Der Vattenfall Shop ist eine Kooperation mit dem Start-up tink – gegründet von Marius Lissautzki (l.) und Julian Hueck im Jahr 2017. Die Idee dahinter? Menschen intelligente Technik näherbringen und dadurch ein bewusstes Leben fördern. Neben nützlichen Geräten wie smarten Rauch- und Einbruchsmeldern, Smart Lights und Thermostaten bietet tink eine ganze Bandbreite an Hightech-Geräten von Qualitätsmarken wie Apple, Sonos, Bosch und mehr. Als Vattenfall Kunde finden Sie regelmäßig Rabatte und Gutscheine im Vattenfall Shop.

Interview mit tink-Gründer Marius Lissautzki

Was ist nachhaltig? Wie helfen Smart-Home-Technologien dabei, Strom zu sparen? Und: Warum braucht es einen Shop, damit Menschen die Potenziale dieser Technik für sich entdecken? Wir haben mit einem der tink-Gründer über all das gesprochen.

 

Herr Lissautzki, welche Ziele verfolgen Sie mit tink?

Unsere große Mission ist, das Zuhause der Zukunft zu schaffen. Dabei geht es nicht einfach nur darum, alles zu digitalisieren, sondern um den Mehrwert und den Nutzen für den Kunden. Der Nachhaltigkeitsaspekt spielt dabei eine große Rolle. Gleichzeitig geht es um Komfort. Durch Smart Home haben Menschen mehr Zeit für die Dinge, die ihnen wirklich wichtig sind.

Wo liegen die Einsparpotenziale?

Ein großer Bereich ist das Thema smarte Heizung. Dazu gab es schon einige Auswertungen und Forschungsarbeiten. Man spart mit smarten Heizungen, ohne die komplette Heizungsanlage austauschen und riesige Investments tätigen zu müssen, 20 bis 30 Prozent der Energiekosten ein.

„Nachhaltigkeit bedeutet im smarten Bereich, dass Energie gespart und Kosten gesenkt werden, ohne auf etwas verzichten zu müssen.“

Marius Lissautzki
tink Gründer

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei den Kaufentscheidungen von Vattenfall Shop Kunden?

Ich glaube, das ist ein Thema, das wahnsinnig im Kommen ist. Durch Corona hat es jetzt vielleicht gerade ein bisschen an Aufmerksamkeit verloren, aber 2020 hat, glaube ich, eine echte Wende in den Köpfen stattgefunden. Und das wird auch nicht weggehen.

Auf welches Thema stürzen Sie sich als nächstes?

E-Mobility ist für uns ein ganz spannendes Thema. Wir gucken immer, wann wir in die Felder reingehen, wann diese wirklich massenmarkttauglich sind. Wir sind fest davon überzeugt, dass E-Mobility in den nächsten 24 Monaten auf ein ganz anderes Niveau kommen wird und die Kunden Lösungen brauchen werden.

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Fotos: Photo by Vattenfall, photo by jittawit.21/iStock, photo by Ben Fuchs, photo by Jay Yuno/iStock

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