Der Sommer ist da und wir wollen grillen – Fleisch gehört nicht zwingend dazu. Klar, wer die tierische Komponente einfach weglässt, kann sich an massenweise Brot mit Dip satt essen. Keine Steak-Alternativen auf den Grill zu legen, wäre aber viel zu schade, schließlich gibt es Unmengen an fleischlosen Ideen und Optionen, die Ihren veganen Grillabend bereichern. Es ist nur ein bisschen Kreativität gefragt. Wenn die Ihnen bisher gefehlt hat, haben wir jetzt 11 Tipps für ein veganes Grillvergnügen, das Sie so schnell nicht vergessen werden.

1. Leckere Gemüsespieße

Starten wir mit dem Klassiker unter den veganen Grilloptionen: Gemüsespieße. Spießen Sie das Gemüse Ihrer Wahl auf – super eignen sich Pilze, Auberginen, Zucchini, Paprika oder Zwiebeln – und los geht's. Am besten marinieren Sie die Spieße vorher in Öl und einer Auswahl Ihrer liebsten Kräuter – frischer Oregano und Thymian zum Beispiel, dazu ein bisschen Knoblauch. Wer sich lieber an Rezepte hält und mit der Marinade nicht selbst rumprobieren möchte, kann sich hier zwei super leckere Rezepte für Grillspieße ansehen oder das Grundrezept aus dem Artikel Klimafreundlich grillen ausprobieren.

2. Vegane Kräuterbutter

Was wäre Grillen ohne Kräuterbutter? Sehr, sehr traurig. Da die abgepackte Kräuterbutter aus dem Supermarkt meistens nicht vegan ist, muss eine selbstgemachte Alternative her. Die ist aber gar nicht so kompliziert: Vegane Butter – zum Beispiel von Alsan – gibt es in den meisten Supermärkten und bildet die Basis für Ihre Kreation. Mischen Sie sie entweder mit Knoblauch und frischen Kräutern oder machen Sie eine leckere Tomatenbutter mit Basilikum. Für beide Varianten gibt es superleichte und sehr leckere Rezeptvorschläge von Zucker&Jagdwurst.

3. Burgergönnung

Was in den USA zu jedem Barbecue gehört, wird in Deutschland oft vergessen: Burger. Natürlich gibt es mittlerweile auch jede Menge fertige vegane Burger-Pattys, aber selbst gemacht schmecken sie noch besser – und sind dazu auch noch gesünder. Unser Favorit: Ein Patty aus Bohnen, Champignons und Walnüssen – das Rezept finden Sie hier.

4. Veganer Nudelsalat klassisch oder mediterran

Ein veganer Nudelsalat ist schnell gemacht: Zum Beispiel mit Rucola, Tomaten, Pinienkernen, angebratenem Gemüse und roter Pesto – die ist bei einigen Marken schon von Haus aus vegan. So geht’s mediterran-vegan, ganz ohne Ersatzprodukte. Sie stehen mehr auf die klassische Variante mit Mayo und Schinken? Selbst die ist mittlerweile easy umzusetzen: Zum Rezept geht’s hier entlang.

5. Massenhaft Würstchenoptionen

Wer nicht nur Salat, Gemüse und Baguette, sondern auch eine Fleisch-Alternative zum Grillen sucht, kann sich an einer großen Auswahl veganer Würstchen bedienen. Mittlerweile gibt es die nicht nur bei größeren Supermärkten, sondern auch bei so gut wie allen Discounter-Ketten. Während sich die einen freuen, wenn die Wurst richtig schön „fleischig” schmeckt, wollen die anderen auf den tierischen Geschmack lieber verzichten. Also – machen Sie eine Würstchen-Party und suchen Sie sich Ihre Lieblingswurst. Wer eine Fremdeinschätzung möchte, kann sich zum Beispiel den Wurst-Test von „Vegan ist Ungesund” ansehen.

6. Caprese vegan

Neben Grillgut, Brot, Butter und Co. machen sich vor allem leichte Beilagen super beim Grillen – und wie wäre es mal mit einer veganen Version von Tomate Mozzarella? In manchen Läden – oder im Internet – können Sie vegane Mozzarella kaufen. Wenn Sie hobbymäßig kochend unterwegs sind, können Sie versuchen, den veganen Käse selbst zu kreieren. Das ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Ein gutes Rezept für veganes Caprese haben wir Ihnen hier verlinkt.

7. Möhren im Hot Dog

Ein leckeres Gemüse, das viel zu selten auf den Grill kommt, sind Möhren. Am besten marinieren Sie sie vorher in etwas Balsamico und Sirup, Agavendicksaft oder ganz einfach mit Zucker. Wenn Sie sie halbieren, werden sie schneller fertig, legen Sie sie dagegen im Ganzen auf den Grill, eignen sie sich super, um Hot Dogs zu machen und die Wurst einfach durch eine Möhre zu ersetzen. Hot Dog Brötchen, Gewürzgurken, Röstzwiebeln, Ketchup, Senf oder vegane Mayo besorgen Sie noch dazu – und schon kann der Spaß losgehen. Möhren auf dem Grill zubereiten ist kinderleicht, ein Rezept haben wir natürlich trotzdem für Sie.

8. Wassermelone goes BBQ

Die ungewöhnlichsten Kombis sind meist die besten Überraschungen: Grill plus Wassermelone gehört auf jeden Fall dazu. Die Wassermelone können Sie entweder schon zu Beginn mit auf den Grill werfen oder sich als gesunde und leckere Nachtisch-Alternative aufsparen. Super schmeckt dazu auch selbst gemachtes Pesto. Wer sich mal richtig was trauen will, probiert das Rezept aus dem Video aus – und macht aus der Wassermelone einen rauchigen Bacon.

9. Maiskolben gehen immer

Maiskolben finden immer ihren Platz auf dem Grill – auch bei den meisten Fleischessenden. Auf der veganen Platte dürfen sie also auf keinen Fall fehlen. Wenn es Ihnen zu langweilig ist, sie nur mit etwas Butter und Salz zu bestreichen, haben wir für Sie ein etwas spezielleres Rezept: Hier kommt auf den Kolben noch eine Creme aus Cashews und Hefeflocken, außerdem veganer Käse. Probieren Sie es mal aus.

10. Tofu richtig marinieren

„Tofu schmeckt einfach nach gar nichts.” So haben sich die meisten wohl schon mal beschwert, die einfach noch nie guten Tofu gegessen haben. Denn klar ist, nur so für sich schmeckt Tofu wirklich nach fast nichts. Auf die Würze kommt es an. Marinieren Sie Tofu, bevor Sie ihn grillen – machen Sie bei einem Steak ja auch. Die Geschmacksvariationen und Möglichkeiten sind hier grenzenlos. Werden Sie kreativ oder schauen Sie sich die einfache und leckere Marinade im Video an.

11. Nachtisch nicht vergessen

Nach dem Grillen sind viele immer schon so satt, dass sie sich eigentlich nur noch halb tot in die Hängematte werfen wollen. Spätestens nach einer Stunde fragt trotzdem meistens jemand: „Gibt’s noch Nachtisch?” Allen, die beim Hauptgang noch nicht aufhören wollen, empfehlen wir dringend, einen veganen Nachtisch zuzubereiten. Zum Beispiel dieses vegane Tiramisu. Das klingt zwar nach einer Herausforderung, ist aber wirklich einfach und schmeckt genauso gut wie das Original.

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