Der Sommer bringt gute Laune ins Land und wir haben Lust, draußen zu sein. Was wir dort am liebsten machen? Ein Picknick! Gibt es etwas Schöneres, als bei guten Gesprächen, leckeren Snacks und erfrischenden Getränken einige Stunden in der Sonne zu verbringen? Eigentlich nur, wenn wir unser Picknick mit Spiel-Spaß anreichern und nachhaltig gestalten. Dass der Nachhaltigkeitsaspekt beim Picknicken oft unter den Tisch fällt, ist Ihnen wahrscheinlich nichts Neues. Wie leicht sich das umgehen lässt, erfahren Sie hier.

1. Ein Picknickkorb

Einen Picknickkorb haben Sie das letzte Mal in Mary Poppins gesehen? Wird Zeit, dass Sie sich selbst einen zulegen. Dafür fallen uns ad hoc mindestens drei gute Gründe ein: Erstens ist es super für die Umwelt, weil Sie dann auf Einweg-Geschirr und -Besteck verzichten können. Außerdem praktisch, weil Ihnen dann endlich nichts mehr im Jutebeutel auslaufen kann. Wenn Ihnen schon mal etwas durch den Taschenstoff ans T-Shirt gesuppt ist, wissen Sie, wovon die Rede ist. Und so ein Picknickkorb bringt schon eine gute Portion Retro-Charme mit! Sie bekommen Picknickkörbe ziemlich günstig (ab circa 24 Euro) auf ebay.kleinanzeigen. Einfach ein bisschen stöbern und sich auf das nächste Picknick freuen!

2. Spiel-Spaß

Egal ob Tischtennis, Boccia, oder Trend-Spiele wie Spikeball: Sich kulinarisch beim Picknick zu verwöhnen macht Spaß, aber mit den richtigen Spielen wird daraus ein langer, schöner Nachmittag. Damit Sie das richtige Spiel für sich finden, haben wir etwas vorbereitet: Unsere Lieblingsspiele für den Park finden Sie hier.

3. Ausgefallene Snacks

Okay, sind wir mal ehrlich: Die Snacks sind natürlich die essenzielle Zutat jedes Picknicks. Statt sie sich abgepackt im Supermarkt zu kaufen, können Sie sich für so ein Picknick richtig leckere Sachen wie Bananenbrot, Kichererbsensalat, Wraps oder Birnen-Nuss-Tarte vorbereiten. Eine schöne Auswahl an tollen Picknicksnacks findet sich hier. Selbstgemachtes Essen und Snacks von zu Hause können Sie super in Bienenwachstücher wickeln oder in Edelstahldosen mitnehmen. Ganz nach dem Motto: „Support your Local Food Dealer“ können Sie natürlich auch feines Essen zum Mitnehmen abholen. Am besten bringen Sie dann eigene Behälter mit, um Verpackungsmüll zu vermeiden. An dieser Front gibt es übrigens gute Neuigkeiten: Recup probiert gerade in Berlin, München und Köln die Rebowl aus. Genau wie bei Recup die Getränke bekommen Sie hier das Essen in wiederverwendbaren Schüsseln mit Pfandsystem.

4. Das ewige Debakel: Schönes Tuch oder Multi-Funktionsdecke?

Eigentlich sind ja beide nicht ganz unproblematisch: Die bunten Tücher sind zwar schön, aber leider nicht wasserabweisend. Das kann gerade im Frühling nerven, wenn es noch nicht ganz so heiß und trocken ist wie im Sommer. Aber auch die klassischen Mutti-Picknickdecken mit einer Unterseite aus Kunststoff gegen Feuchtigkeit und Kälte haben einen Haken: Sie bestehen beinahe gänzlich aus Plastik und wenn sie nach ein paar Jahren nicht mehr benutzt werden können, ist das ziemlich viel Plastikmüll. Zum Glück gibt es nachhaltige Picknickdecken.

5. Für den Flair: Lichter- und Wimpelketten

Deko auf ein Picknick mitnehmen ist Quatsch? Finden wir nicht! Wenn Sie sich schon die Mühe machen, Essen an einen schönen Ort zu transportieren, dann können Sie es sich dort auch extra schön machen. Das geht zum Beispiel ratzfatz mit einer bunten Wimpelkette, die Sie aus Stoffresten oder Papiertüten basteln können. Eine Anleitung gibt es hier. Und wenn Sie nicht nur tagsüber, sondern bis zum Abend auf Ihrer Picknick-Wiese bleiben wollen, dann macht eine Lichterkette die schönste Stimmung.

6. Darf natürlich nicht fehlen: Musik

Wenn Ihr Picknick erstmal schön aussieht, toll schmeckt und Spaß macht, fehlt nur noch eins fürs Ambiente: die Musik. Weil Mit Vergnügen natürlich schon das ein oder andere tolle Picknick organisiert hat, gibt es eine fabelhafte Picknick-Playlist! Die läuft ganze 17 Stunden und 4 Minuten – also ausreichend Zeit, um alle Snacks zu essen, diverse Male anzustoßen und sich bei schönen Spielen zu verausgaben. Musik können Sie bei einem Picknick natürlich auch wunderbar analog machen. Vorteil hier: Wenn Sie gerade ein neues Instrument lernen, nerven Sie zur Abwechslung mal Ihre Nachbarschaft nicht.

7. Gute Unterhaltung: Lesen, malen, fotografieren

Und was treibt man sonst so den lieben langen Tag auf einem Picknick? Neben Musik machen, essen und Spiele spielen können Sie die Zeit in der Natur auch damit verbringen, Ihre Malkünste auszutesten. Einfach Zeichenblock und Stift mitnehmen und sich ein bisschen Zeit gönnen. Wie oft machen wir das schon? Genau dasselbe gilt für Bücher. Ein Buch passt immer in einen Picknickkorb und wenn wir nachmittags in der Sonne lesen, kommen schnell mal Urlaubsgefühle auf. Besonders schön ist es bei so einem Picknick, eine analoge Kamera dabei zu haben. Nicht nur, weil Sie in der Natur tolle Motive zum Üben haben, sondern auch, weil Sie dann Erinnerungen festhalten, die nicht zwischen Ihren 7.000 Handy-Fotos untergehen.

8. Themen-Picknick

Sie sind schon Picknick-Profis und brauchen Abwechslung? Dann machen Sie es einfach mal anders: Organisieren Sie ein orientalisches Picknick mit Tee aus schönen Gläsern, spielen Sie Kalaha und bereiten Sie sich Meze vor. Das sind kleine Vorspeisenportionen (ähnlich wie Antipasti), die man zum Beispiel in der Türkei mit Tee serviert. Das können Weinblätter sein, Hummus, Oliven, Schafskäse – toben Sie sich aus! Oder machen Sie ein gehobenes Picknick, ziehen Sie sich schick an, nehmen Sie Blumen und Champagner-Gläser mit, schenken Sie sich Perlwein ein und machen Sie etwas Ausgefallenes zu essen.

9. Eine Prise Pragmatismus: Kerzen gegen Mücken

Ein Picknick kann ja noch so schön sein, aber gerade gegen Abend können einem Mücken und andere fliegende Tierchen richtig die Laune verderben. Da hilft eine Spießer-Methode: Einfach mal eine Citronella-Kerze mitnehmen. Statt wie wild diverse Mückensprays auf sich und Ihr Essen zu sprühen, zünden Sie einfach die Kerze an. Sie riecht gut und macht schönes Licht. Ist sie heruntergebrannt, können Sie das Glas wiederverwenden, um entweder selbst eine Citronella-Kerze herzustellen oder das Glas mit etwas Neuem zu füllen.

10. Eine Prise Pragmatismus Teil 2: Dinge, die man immer vergisst

Ein freundliche Erinnerung an die wichtigen Kleinigkeiten, die man viel zu oft vergisst. Erstens: Nehmen Sie Sonnencreme und eine Kopfbedeckung mit. Picknicks sind vor allem schön, wenn man viel, viel Zeit in der Sonne verbringt, aber über einen Sonnenbrand am Ende des Tages hat sich noch niemand gefreut. Zweitens: Nehmen Sie warme Kleidung mit. Gerade abends wird es oft kälter als man denkt, und deshalb das Picknick abbrechen zu müssen, verdirbt die Laune. Drittens: Toilettenpapier mitnehmen. Viertens: Genug Wasser. Nicht nur, weil wir genug Wasser trinken sollten, sondern auch, weil man damit das Picknickkorb-Geschirr sauber bekommt, bevor man es wieder im Korb verstaut. Und daran anschließend fünftens: ein Handtuch. Wenn Sie das alles dabei haben, sollten Sie top ausgestattet sein für das nächste Picknick und alle weiteren. Ihre Picknick-Profis des Vertrauens sagen ciao und viel Spaß!

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