Infowelt Energie

Top 7 der kuriosen Elektrogeräte

Ein fliegender Staubfänger, ein Vorhängeschloss ohne Schlüssel, ein leuchtendes Buch. Hier sind innovative Elektrogeräte, ganz nach dem Motto: braucht kein Mensch, dafür aber Energie. Wir zeigen sieben seltsame Neuheiten für Zuhause.

Kreatives Equipment im Haushalt

Manche sind witzig, andere nützlich oder einfach Spielerei: Jedes Jahr kommen Tausende von elektronischen Produkten auf den Markt, die angeblich unseren Alltag einfacher und besser machen. In jedem Fall aber steigert Elektro-Equipment tendenziell unseren Stromverbrauch. Entscheiden Sie am besten selbst, welche dieser kreativen Produkte unverzichtbar und welche nur Energiefresser sind.

Energiefresser oder praktische Helfer? Die Vattenfall Top 7 der kuriosen Elektrogeräte

1. Leuchtendes Buch

Was in zugeklapptem Zustand aussieht wie ein Buch, entpuppt sich beim Öffnen als flexible, faltbare Lampe. Im Inneren des Design-Objekts arbeiten kleine, sparsame LEDs und eine aufladbare Lithium-Batterie. Nach zwei bis drei Stunden Ladezeit spendet die Leuchte bis zu acht Stunden lang warmes Licht. Ein ungewöhnlicher, sehr dekorativer Lichtspender.

Der Vattenfall-Sommertipp: 

Das leuchtende Buch ist leicht und lässt sich überall mit hinnehmen. Besonders praktisch ist die formschöne, sehr sparsame Lichtquelle für unterwegs, für lauschige Sommerabende auf dem Balkon oder für den Einsatz als Nachtlicht.

2. Tastatursauger

Frühstücken am Arbeitsplatz kann unerfreuliche Folgen haben, zum Beispiel hartnäckig in der Computertastatur hängende Krümel. Hilfe verspricht der kleine Tastatursauger von „Crazy Fire“, der sich praktischerweise über ein USB-Kabel direkt am Rechner mit Strom versorgt. Alternativ reicht der Akku für etwa 30 kabellose Betriebsminuten. Das Gerät bietet acht Watt Leistung – das reicht völlig auch für größere Krümel und Staub.

Der Vattenfall-Reinigungstipp:

Tastatur vom Computer trennen, umdrehen, kräftig schütteln – das ist die einfachste und günstigste Methode, um das eingestaubte oder krümelige Rechner-Keyboard zu reinigen. Alternativ hilft auch Druckluft aus der Spraydose, wie sie beispielsweise zum Säubern von Fotokameras eingesetzt wird. Ein elektrischer Sauger kostet zwar nicht viel und verbraucht nur sehr wenig Energie. Doch wohin mit den Geräten, die nur alle paar Wochen und nur für wenige Minuten oder Sekunden zum Einsatz kommen? 

3. Die smarte Windel

Ist da etwas in die Hose gegangen? Diese Frage stellen sich Eltern spätestens dann, wenn der Nachwuchs zu schreien beginnt. Das smarte WindelSensor-Systeme CURALUNA von den Elektronikherstellern Cvilux und „Opro9“ gibt eine zuverlässige Antwort und meldet „Wassereinbrüche“ per Bluetooth (4.0) an eine App auf dem Smartphone. Ein mit 3-Volt-Knopfbatterie ausgestatteter Feuchtigkeitssensor in der Windel macht es möglich. Eltern können vorab einstellen, bei welcher Feuchtigkeit der Windelwechsel-Sensor Alarm schlagen soll. Beim Anlegen einer frischen Windel wird der Sensor einfach nur im neuen Höschen verstaut – fertig. 

Der Vattenfall-Windeltipp:

Die smarte Windel vermeidet, dass Babys nicht länger als nötig in ihren eigenen Ausscheidungen liegen müssen. Neben besserer Hygiene beugt es auch Blasenentzündungen vor. Der Preis für das CURALUNA WindelSensor-System liegt bei rund 179 Euro. Für Eltern von Zwillingen ist das Frühwarnsystem eine Überlegung wert. Mit der App lassen sich bis zu fünf Windeln gleichzeitig überwachen.

4. Airbag gegen Schnarchen 

Jeder dritte Deutsche schnarcht. Nasenklammer, Kinnriemen, Atemmaske – die meisten Schnarch-Verhüter sind alles andere als angenehm zu tragen. Deutlich bequemer ist dagegen das „Smart Motion Pillow“. Das schlaue Kissen hört, wenn der Schlafende zu schnarchen beginnt und bläst sich auf, um dessen Kopfposition zu verändern – eine Art Airbag für eine ruhige Nacht. Neu an dem Kissen: Es besteht aus verschiedenen Luftkammern, die sich unabhängig voneinander elektrisch mit Luft füllen und entleeren lassen. So wird der Kopf des Schläfers im Schnarchfall sanft im Schlaf hin und her gerollt.

Der Vattenfall-Schlaftipp:

Das Kissen kann leichten Schnarchern viel nächtlichen Ärger mit dem Partner und eine unruhige Nacht ersparen. In schweren Fällen sind Schnarch-Verhüter wie ein Luftkissen aber in der Regel wirkungslos. Spätestens dann, wenn zum Schnarchen noch Atemaussetzer hinzukommen, sollte ein Arzt entscheiden, was zu tun ist. 

5. Tracker für Gegenstände

Wo war jetzt gleich die Brille? Oder der Autoschlüssel? Das Ladekabel fürs Handy? Suchen gehört leider (noch) zum Leben. Doch ein kleiner Anhänger könnte das nun ändern. Er wird einfach auf Gegenstände geklebt und lässt sich per Bluetooth mit dem Smartphone orten. Das Prinzip des Bluetooth Stickers „Tile“ klingt bequem: Finden ohne suchen zu müssen. Der Stromverbrauch des Geräts ist gering, die Batterie hält ungefähr ein Jahr.

Der Vattenfall-Suchtipp:

Die Technik spart Zeit und Nerven – und kostet kaum Energie. Die Low-Tech-Alternative zum ständigen Anpeilen verlorengegangener Gegenstände per Smartphone-App ist altmodisch, aber sehr wirksam: Portemonnaie, Fernbedienung oder Schlüssel immer an einem festen Platz in der Wohnung ablegen.

6. Fliegender Staubjäger

Die Drohne des japanischen Hightech-Unternehmens „ataraina“ ist speziell für Zuhause entwickelt worden. Ihr Auftrag: die Raumluft reinigen. Nach Angaben des Herstellers saugt der „Flying Magic Cleaner“ selbst kleinste Partikel wie Feinstaub und Tabakqualm auf. Eine Kamera und optische Sensoren schützen den Roboter vor Kollisionen mit Wänden, Mobiliar oder Bewohnern. Was sich wie ein Scherz anhört, meinen die Japaner durchaus ernst – und empfehlen den Einsatz des Geräts in Raucher- und Allergiker-Haushalten. Bislang gibt es allerdings nur den Prototyp eines fliegenden Saugroboters.

Der Vattenfall-Tipp zum Durchatmen:

Der „Flying Magic Cleaner“ wird absehbar nicht zum Standard im heimischen Gerätepark werden. Sein Nutzen ist fraglich, der Stromverbrauch von Drohnen relativ hoch, und auch der Verkaufspreis wird voraussichtlich deutlich über 1000 Euro liegen. Im Gegensatz zum Drohneneinsatz in den eigenen vier Wänden ist gründliches Lüften der Wohnung mehrmals am Tag gratis und effektiver.

7. Bluetooth-Schloss

Das Vorhängeschloss „Noke“ kommt ganz ohne Schlüssel und Loch aus. Es lässt sich per Bluetooth und App auf dem Smartphone öffnen. Das System lässt auch den Zugriff mit unterschiedlichen Smartphones zu, so dass ein Schloss von mehreren Personen genutzt werden kann. Das macht das Noke familien- und WG-tauglich.

Der Vattenfall-Tipp für Schlüsselvergesser:

Praktisch für alle, die sich keine Zahlenkombinationen merken können oder ständig auf der Suche nach dem richtigen Schlüssel sind. Mit dem „Noke“ lassen sich der Spind im Sportstudio, die Satteltaschen am Fahrrad oder auch die Kellertür zuverlässig ver- und entriegeln. Der Stromverbrauch ist minimal.

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Fotos: 1) constantinos/AdobeStock, 2) Teerawat/AdobeStock, 3) rh2010/AdobeStock