Infowelt Energie

5 Tipps zum Energiesparen für junge Eltern

Wenn das Baby da ist, dreht sich für junge Mütter und Väter natürlich alles um den Nachwuchs. Doch sollten Eltern gerade jetzt auch ans Energiesparen denken, um mehr Geld fürs Baby übrig zu haben. 

So fällt die nächste Energierechung kleiner aus

1. Wäscheberge sortieren und Energie sparen

Man kann sich noch so gut mit Stilltüchern eindecken: Fleckenfrei kommen weder die Eltern noch das Baby durch den Tag. Damit Ihnen weder die Wäscheberge noch die Energiekosten über den Kopf wachsen, empfehlen wir Wäsche nicht nur nach Farbe, sondern auch nach Verschmutzungsgrad sortieren.

Eine Person bügelt Wäsche

Gut für Eltern und Baby: Auch bei der Kaltwäsche werden normal verschmutzte Textilien sauber und hygienisch rein. Ist die Kleidung aber stark verschmutzt, empfiehlt sich eine höhere Waschtemperatur. Eine Kaltwäsche benötigt 70 Prozent weniger Strom als der Normalwaschgang.

Auch beim Bügeln können Sie Strom und Zeit sparen. Wie beim Waschen kommt es auch hier auf gute Vorarbeit an: Sortieren Sie Bügelwäsche nach Temperaturbedarf von niedrig zu hoch. Bügeln Sie zudem nur einmal pro Woche, statt täglich für jedes einzelne Kleidungsstück das Bügeleisen anzustellen.

Vattenfall Tipp

Falls Sie einen Erdgasanschluss im Haushalt haben, nutzen Sie unbedingt die Vorteile eines Erdgas-Wäschetrockners. Er arbeitet bis zu 60 Prozent wirtschaftlicher als ein strombetriebenes Gerät und trocknet Ihre Wäsche deutlich schneller.

2. Nachtruhe, auch für elektrische Geräte

Wenn Sie nicht genutzte Haushaltsgeräte komplett abschalten, können Sie besonders viel Energie und damit Energie im Haushalt sparen. Beispiel Fernseher: Im Stand-by-Modus verbraucht das Gerät unnötig Strom, und zwar rund um die Uhr. Mittels abschaltbarer Steckdosenleisten können Sie den Stromfluss jederzeit bequem unterbinden. Insbesondere nachts sollten alle Steckdosenleisten ausgeschaltet sein. Energiesparende Alternativen zum Fernseher sind übrigens Tablet oder Notebook.

Durch das Abschalten der Geräte über Nacht können Sie Energiekosten sparen. Der Fernseher im Stand-by verursacht jährlich 16 Euro Mehrkosten auf der Stromrechnung.

Statistik Kosten Stand-by-Modus

Vattenfall Tipp

Babyschaukel, Babyphon, Lichterketten und das musikalische Mobile am Bett sind schöne, praktische Helfer für Eltern und Nachwuchs. Meist sind sie batteriebetrieben. Ob die Batterien noch genug Saft haben, lässt sich mit einem einfachen Test herausfinden – ganz ohne Messegerät und binnen Sekunden.

3. Kleine Tricks für sparsames Kochen

Junge Familie in der Küche

Viel Zeit zum Kochen und Essen haben junge Eltern meist nicht. Oft zählt jede Minute. Hier sind drei Tipps, wie Sie beim Kochen Zeit und Geld sparen:

  1. Auf jeden Topf gehört beim Kochen ein Deckel. Das spart bis zu 30 Prozent Energie.
     
  2. Mit Erdgasherd kochen. Ähnlich wie beim Erdgasgrill stellt auch ein Gasherd die Hitze sofort bereit. Das spart Energie. Zudem ist Gas meist günstiger als Strom.
     
  3. Küchenhelfer einsetzen. Mit dem Wasserkocher lassen sich zum Beispiel kleinere Wassermengen bis zu einem Liter energiesparender als auf dem Herd erhitzen. Zudem sind moderne Wasserkocher mit einer Abschaltautomatik ausgerüstet. Das bringt mehr Sicherheit in der Küche.

Vattenfall Tipp

Ältere Dunstabzugshauben können sehr energiehungrig sein. Ob über Ihrem Herd ein Stromfresser hängt, können Sie mit einem Strommessgerät prüfen. Neuere Geräte sind nicht nur deutlich leiser, sondern sie verbrauchen erheblich weniger Energie. Wie viel Strom eine Dunstabzugshaube benötigt, lässt sich vor dem Neukauf auf einen Blick am Energielabel ablesen.

4. Raumklima: Schlauer Heizen und Lüften

Gerade bei einem Neugeborenen müssen die Eltern stets ein Auge auf das Raumklima haben. Denn das Baby soll sich ja rundum wohlfühlen und vor allem gesund bleiben. Damit die Heizung nicht zur Kostenfalle wird, sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten:

Babybett, andere Möbel und Vorhänge nicht direkt vor dem Heizkörper platzieren. Die Wärme kann sonst nicht ungehindert im Raum zirkulieren und der Energieverbrauch steigt.

Schlummert Ihr Baby im Kinderzimmer, können Sie die Heizung in den anderen Räumen etwas drosseln. Ein Grad geringere Raumtemperatur spart bis zu sechs Prozent Energie und Kosten.

Kurzes und regelmäßiges Stoßlüften sorgt schnell für frische Luft und verhindert größere Wärmeverluste. Langes Lüften mit gekipptem Fenster ist dagegen keine gute Idee. Dauerlüften kostet viel Energie und birgt die Gefahr, dass Sie Ihr Baby ungesunder Zugluft aussetzen.

Niemals die Heizung in einem Raum ganz ausstellen. Denn es kostet sehr viel Energie, einen ausgekühlten Raum wieder aufzuheizen. Darum ist es sinnvoll, den Thermostat so einzustellen, dass eine Mindesttemperatur gehalten wird. Das spart nicht nur Heizkosten, sondern verhindert auch Schimmelbildung im Zimmer.

5. Energiesparende LEDs für die Nacht

Hand hält LED Lampe

Füttern, Wickeln, Kuscheln: 

Junge Eltern müssen ihren Nachwuchs rund um die Uhr betreuen. Bei der nächtlichen Versorgung wird die alte Deckenleuchten zum echten Kostenfaktor. Rüsten Sie darum das Deckenlicht auf LED um. Das spart 80 Prozent Strom. Sinnvoll ist es außerdem, auch im Kinderzimmer, im Flur und in der Küche LED-Nachtlichter einzusetzen.

Sie sorgen in der Nacht für genügend Helligkeit, damit Sie nach dem Kind schauen oder eine kleine nächtliche Mahlzeit fürs Baby vorbereiten können.

Vattenfall Tipp

Da LED nicht gleich LED ist, sollten Sie die Verpackung richtig lesen können, um schnell das passende Leuchtmittel zu finden.

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Fotos: Aleksandar Nakic / iStock, Andreas Lind / Vattenfall, Statista / Vattenfall, Jimmy Eriksson / Vattenfall