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Energie für Berlin.

Und für die Berliner Energiewende.

Berliner Energiewende

Investition in die Berliner Wärmewende

Neukölln unterstreicht erneut seinen Ruf als innovativer Berliner Industriebezirk: Mehr als 12,5 Millionen Euro hat die Fernheizwerk Neukölln AG investiert.

Neukölln unterstreicht erneut seinen Ruf als innovativer Berliner Industriebezirk: Mehr als 12,5 Millionen Euro hat die Fernheizwerk Neukölln AG investiert.

Mit der Erweiterung des Blockheizkraftwerk-Parks um vier Blockheizkraftwerke, der Errichtung eines Wärmespeichers und dem Einbau einer Power-to-Heat-Anlage hat die Fernheizwerk Neukölln AG eine in Berlin einzigartige Technologiekombination für die Wärmewende geschaffen: Die zukunftsweisenden Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und die erneuerbaren Energien können ideal zusammenspielen. Das macht es möglich, die Stromnetze zu stabilisieren und regenerativ erzeugten Strom in die Fernwärmesysteme zu integrieren. Strom- und Wärmeerzeugung werden noch flexibler, effizienter und umweltschonender.

Die neuen Anlagen tragen demnach dazu bei, dass rund 40.000 Wohnungen in Neukölln und Kreuzberg nachhaltig und effizient mit Wärme versorgt werden können. 12,5 Millionen Euro hat die Fernheizwerk Neukölln AG in diese zukunftsweisende Technologiekomponente an diesem Standort investiert.

Wärmegiganten
Der 22 Meter hohe Wärmespeicher fasst Wärmeenergie in Form von 10.000 Kubikmetern Heißwasser für eine zeitverzögerte Nutzung als Fernwärme. Das entspricht 300 Megawattstunden und reicht aus, um an einem frostigen Wintertag rund 3.250 Haushalte 24 Stunden lang mit Fernwärme zu versorgen. In den Umbau des früheren Heizöltanks hat die Fernheizwerk Neukölln AG am Weigandufer 49 rund 2,8 Millionen Euro investiert.

Die rund 1,7 Millionen. Euro teure Power-to-Heat-Anlage funktioniert wie ein Tauchsieder und kann überschüssigen Strom aus regenerativer Erzeugung in Fernwärme umwandeln. Sie hat eine elektrische und thermische Leistung von jeweils zehn Megawatt. In Verbindung mit dem Wärmespeicher stellt sie eine äußerst flexible Einheit dar und kann über die Bereitstellung von Regelleistung einen Beitrag zur Stromnetzstabilität leisten.

Beitrag zum Klimaschutz
Mit den neuen Anlagen leistet die Fernheizwerk Neukölln AG, deren Hauptaktionär die Vattenfall Europe Wärme AG ist, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Allein durch die neuen Blockheizkraftwerke kann der CO2-Ausstoß in Berlin rechnerisch um jährlich rund 6.500 Tonnen entlastet werden.

Berlins Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel würdigte das Engagement der Fernheizwerk Neukölln AG: „Wenn Berlin seine Klimaziele erreichen will, brauchen wir umweltfreundliche Erzeugungsanlagen, die eine Integration der erneuerbaren Energien aus dem Umland gestatten. Und wir brauchen Unternehmen, die trotz der derzeit schwierigen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen mutig in diese Technologien investieren. Das Fernheizwerk Neukölln setzt mit Berlins größtem Wärmespeicher hierfür ein beachtliches Beispiel!“

Auch Neuköllns stellvertretender Bezirksbürgermeister Falko Liecke lobte: „Mit der Inbetriebnahme des Wärmespeichers setzt die Fernheizwerk Neukölln AG ein weiteres Ausrufezeichen für Innovation in dem Gebiet und sichert gleichzeitig die vorhandenen Arbeitsplätze.“

Außenansicht von Berlins derzeit größtem Wärmespeicher in Neukölln
Foto: Andreas Friese