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Windkraft

Unser Ansatz: Vattenfall wird die Offshore-Erzeugung in der Nordsee ebenso weiter ausbauen wie die Erzeugung aus Windkraftanlagen an Land in ausgewählten Märkten.

Die wachstumsintensivste Energiequelle in Europa

Windkraft ist die derzeit am schnellsten wachsende Energiequelle in Europa und gehört zu den Eckpfeilern bei der Umstellung der Energiesysteme hin zu weniger Emissionen von Treibhausgasen. Vattenfall gehört zu den weltweit führenden Entwicklern und Betreibern im Bereich Windkraft und baut zurzeit neun Windparks in sechs Ländern. Dank dieser Investitionen wird sich die Strommenge, die Vattenfall aus Windkraft generiert, von 2009 bis 2011 verdoppeln – von zwei auf vier Terawattstunden (TWh).  

Vattenfall verfügt über annähernd 900 Windturbinen in Schweden, Dänemark, Deutschland, Polen, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien. Der größte Offshore-Windpark der Welt, der Thanet-Windpark vor der Küste Großbritanniens, wurde im September 2010 in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Scottish Power Renewables hat Vattenfall zudem den Zuschlag für eine Zone in Runde drei des Nutzungsausbaus der Offshore-Windkraft in Großbritannien erhalten. Im Jahr 2012 wird in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken München der Bau des Windparks DanTysk in der Nordsee beginnen. Dieser Windpark soll jährlich rund 1.320 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugen.  

Selbstverständlich braucht die Windenergie günstige Windverhältnisse. Der Wind treibt die Rotorblätter und die Nabe an, die die Turbine bilden. Die Turbinenachse ist mit einem Generator im Inneren des Turbinengehäuses verbunden. Zwischen Turbine und Generator befindet sich in der Regel ein Getriebe, das die langsamen Umdrehungen der Turbine in eine für den Generator geeignete Drehzahl übersetzt. Mithilfe eines Systems von Gier- oder Stellmotoren wird dafür gesorgt, dass die Windturbine immer gegen die Windrichtung zeigt.  

Die Windstärken auf hoher See sind meist sehr viel höher als an Land. Deshalb ist das Stromerzeugungspotenzial bei der Offshore-Windkraft auch größer. Allerdings sind dort auch die Belastungen des Materials durch Wind, Wellen, Salzwasser und Eis größer. Zudem ist es schwieriger, auf hoher See Installations- und Wartungsarbeiten durchzuführen. Und es bestehen wegen der großen Entfernung zur Küste besondere Bedingungen für den Anschluss ans Stromnetz. Die schnelle Expansion der Offshore-Windkraft erhöht die Notwendigkeit eines neuen Hochleistungs-Stromnetzes.  

Ein Hauptgrund für das rapide Wachstum im Bereich Windkraft sind die EU-Ziele zur Reduzierung des Kohlendioxid-(CO2)-Ausstoßes. Sie sind mit einer Reihe von Teilzielen verbunden, die bis zum Jahr 2020 erreicht sein müssen. So sollen bis dahin 20 Prozent des Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien abgedeckt werden. Bis zu einem Fünftel hiervon können aus der Windkraft stammen. Das entspricht dem Energiebedarf von mehr als 100 Millionen europäischen Durchschnittshaushalten. Jedes EU-Land hat eine Art von Anreizprogramm zur Förderung der erneuerbaren Energien aufgelegt, um diese Entwicklung zu unterstützen.  

Vattenfall untersucht derzeit Möglichkeiten der Nutzung von Windkraft in vielen Ländern und zahlreichen Projekten.

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Letzte Änderung
21.02.2012
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