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Wellenkraft

Für die von Wellen erzeugte Energie besteht weltweit ein enormes theoretisches Potenzial. Dieses wird auf 6.000 bis 15.000 Terawattstunden (TWh) geschätzt. In Europa wird von einem Potenzial von etwa 2.000 TWh ausgegangen, wovon der größte Teil vor den britischen Inseln und Norwegen zu finden ist. Da der global vorherrschende Wind meist von Ost nach West weht, befinden sich die besten Wellenenergiestandorte an den Westküsten der Welt.

Die tatsächliche Nutzbarkeit dieser Energie, also das technische Potenzial, liegt bei nur etwa zehn Prozent des theoretischen Potenzials. Dies ist jedoch immer noch beträchtlich. Heute liegt die jährliche Stromerzeugung in der EU (einschließlich Schweiz und Norwegen) bei etwa 3.300 TWh.

Vattenfall beteiligt sich an internationalen Studien und Tests zur technischen Entwicklung der Meeresenergie. Dabei wird auch eine Reihe von Herausforderungen untersucht, wie zum Beispiel die Auswirkungen auf die Umwelt oder die Erforschung geeigneter Standorte für die Entwicklung der Wellenkraft.

So nimmt das Unternehmen seit 2005 an einem umfangreichen Test in Islandsberg bei Gullholmen an der schwedischen Westküste teil. Derzeit testet Vattenfall dasselbe technologische Konzept auch vor der Küste Norwegens. Weitere Projekte vor Großbritannien und Irland sind geplant. Es wird davon ausgegangen, dass die Wellenenergie in etwa zehn bis 15 Jahren kommerziell rentabel eingesetzt werden könnte.

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Letzte Änderung
21.02.2012
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