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Xylit – Der Bodenkultivierer

Xylit ist ein hochwertiger Naturrohstoff aus Millionen Jahre altem Holz- und Pflanzenmaterial, das beim Abbau der Lausitzer Braunkohle gewonnen wird. Dank seiner einzigartigen Eigenschaften ist Xylit ein hervorragender Bodenverbesserer und Substratrohstoff für Gartenerden und Kulturböden.

Xylit entstand vor 15 bis 20 Millionen Jahren aus der Vegetation der Lausitzer Sumpfwälder. Der Begriff ist vom griechischen Wort „xylon“ = Holz abgeleitet. Im Unterschied zur Braunkohle ist der uralte Naturstoff nicht vollkommen inkohlt und zeichnet sich durch eine organische, faserige Struktur aus.

Im Veredlungsbetrieb wird Xylit getrennt, aufbereitet und zerkleinert. Der torfähnliche Bodenkultivierer hat einen günstigen pH-Wert und einen niedrigen Salzgehalt. Als Zuschlagstoff lockert er Böden auf, speichert Wasser und Nährstoffe und gleicht das Bodenklima aus. Xylit ist mikrobiologisch unbelebt, unkrautfrei und reich an Huminsäuren.

In Kombination mit anderen Rohstoffen sorgt Xylit in Blumen- und Pflanzenerden für eine gute Strukturstabilität und optimale Wurzelbildung. Seine hohe Stickstoffstabilität macht ihn resistent gegen Schimmelbildung und den Abbau durch Mikroorganismen. Rohxylit wird zudem als Bodenbedecker eingesetzt und eignet sich als natürlicher Drainagefilter gegen Algenwuchs in Teichanlagen.

Mit einem Anteil von bis zu 15 Prozent an der Lausitzer Rohkohle ist Xylit ein langfristig und durchgängig verfügbarer Rohstoff. Rund 5000 Tonnen fallen jährlich in der Veredlung an. Als ökologische und ökonomische Alternative zum Torf kann der Xylit-Einsatz zudem zur Schonung der Torfmoore beitragen.

Analysewerte*
Wasserkapazitätin Vol.-%45,0 - 55,0
Humingehaltin Ma.-%10,0 - 20,0
pH-Wert 4,5 - 5,5
Salzgehaltin g/l< 0,3
Schüttdichte
0 - 20 mm Körnung
0 - 40 mm Körnung

in t/m³
in t/m³

0,26 - 0,35
0,28 - 0,38

*langjährige Mittelwerte

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Letzte Änderung
21.02.2012
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