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Wasserhaushalt

Die Anlagen zur Energieerzeugung haben Einfluss auf den Wasserhaushalt der Region, in der sie sich befinden. Das gilt sowohl für die fossil gefeuerten Kraftwerke, die Kühl- und Prozesswasser benötigen, für die Wasserreservoirs der Wasserkraftwerke als auch für die Grundwasserhebung bei den Braunkohletagebauen.

Wiederaufbereitung von Grundwasser

Zur Gewinnung und Förderung von einer Tonne Rohbraunkohle müssen etwa sechs bis sieben Kubikmeter Grundwasser gehoben werden. Hierbei wird Grubenwasser gewonnen, das in Reinigungsanlagen aufbereitet wird. Es dient vorrangig zur Versorgung der Braunkohlekraftwerke mit Brauch- und Kühlwasser. Gleichzeitig werden mit dem Grubenwasser Mindestabflussmengen in Vorflutern aufrechterhalten und es wird zum Erhalt von Feuchtgebieten und Biotopen benötigt. Gerade in Trockenperioden kommt der kontinuierlichen Wassereinleitung eine wesentliche Bedeutung für die Wasserführung von Flüssen zu.

Hochwasserschutz

Die durch Vattenfall Europe betriebenen Stau- und Wehranlagen und vor allem die Wasserkraftwerke sind für die Regulierung der Wasserstände der Flüsse äußerst wichtig. Vattenfall Europe reguliert die Abflüsse der Stauseen entsprechend den Vorgaben der Talsperrenverwaltung. Im Falle von Hochwässern können erhebliche Wassermassen in den Stauseen beziehungsweise deren Ober- und Unterbecken aufgefangen werden. Dadurch werden die Hochwasser führenden Flüsse entlastet und Ortschaften vor Überschwemmungen geschützt.

Schonung der Wasserressourcen

In Hamburg liegen die Heizkraftwerksstandorte an der Elbe, aus der wir Kühlwasser entnehmen und – gereinigt mit der erlaubten Aufwärmspanne – wieder einleiten. Der Mehrfachnutzen und die gezielte Reinigung von Betriebswässern reduzieren die Abwassermengen und deren Belastung.

Trinkwasser für die Wasserversorgung

Am Standort Schwarze Pumpe betreibt Vattenfall Europe ein Wasserwerk zur Bereitstellung von Trinkwasser für die Wasserversorgung am Standort und für die Städte Weißwasser sowie Hoyerswerda.

Fischzucht als Nebenprodukt

Am Standort Jänschwalde werden im Bypass zu den Kühlkreisläufen bis zu 200 t Speisefisch pro Jahr aufgezogen – hauptsächlich Karpfen, Forellen, Aale, Welse und Störe.

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Letzte Änderung
07.02.2012
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