Anlass der Renaturierung
Die Vattenfall Europe Mining AG beantragte beim Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) die Stilllegung der Gewässer im Bereich der Teichgruppe Lakoma zur Gewinnung von Braunkohle, die im genehmigten Abbaugebiet des Tagebaus Cottbus-Nord liegt. Damit kommt es zu Eingriffen in Natur und Landschaft.
Für die Fortführung des Tagebaus Cottbus-Nord ist die Inanspruchnahme der Lakomaer Teiche erforderlich. Ein über mehrere Jahre geführtes umfangreiches Genehmigungsverfahren kam zu dem Ergebnis, dass unter Beachtung der Gemein-
wohlinteressen die Inanspruchnahme der Teiche zulässig sei. Diese Entscheidung war verbunden mit der Auflage, dass die wertvollen Pflanzengesellschaften und Tiere der Teichgruppe umgesetzt werden.
In einem Planfeststellungsbeschluss des LBGR wurde die Spreeauen-Renaturierung als naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahme genehmigt. Der Tagebau Cottbus-Nord ist – zusammen mit den Tagebauen Jänschwalde und Welzow-Süd – Brennstofflieferant für das nahe gelegene Kraftwerk Jänschwalde.
Die Auswirkungen auf den beeinträchtigten Naturraum werden zum großen Teil mit der Renaturierung der Spreeaue ausgeglichen. Darüber hinaus werten weitere naturschutzfachliche Ausgleichs-
maßnahmen das Umfeld der Spreeaue auf.
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