Solarenergie
Die Kraft der Sonne lässt sich unterschiedlich nutzen: Mit Sonnenkollektoren kann Wärme erzeugt werden oder Solarzellen wandeln das Licht der Sonne direkt in elektrischen Strom um. Zwei Möglichkeiten, um die Kraft der Sonne einzufangen.
Solarenergie ist unerschöpflich, sauber und abgasfrei. Zudem ist sie vielseitig einsetzbar, verlässlich und anpassungsfähig. Wäre die Sonnenkraft uneingeschränkt nutzbar, wäre der Ertrag um das 10.000-fache höher als der weltweite Primärenergiebedarf.
Solaranlagen kommen auf immer mehr Hausdächern zum Einsatz. Sonnenkollektoren für die hauseigene Wärmeversorgung und Photovoltaik-Anlagen um die generierte Energie in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Denn der öffentliche Stromversorger honoriert Solarstrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit einer garantierten Einspeisevergütung.
Sonnenkollektoren
Sonnenkollektoren erwärmen in der Regel in solarthermischen Anlagen Wasser, dass anschließend zum duschen, waschen und heizen genutzt werden kann. Zentraler Bestandteil des Kollektors ist der Solarabsorber. Er wandelt die Lichtenergie in Wärme um und gibt sie an einen, ihn durchfließenden, Wärmeträger ab. 60 bis 75 Prozent der Sonnenenergie können so aufgefangen werden.
Solarzellen
Solarzellen (Photovoltaik) nutzen die Sonnenenergie direkt. Meist werden die Zellen aus Silizium hergestellt. Die Solarzellen – normalerweise zehn mal zehn Zentimeter groß – werden zu Modulen zusammengefasst. Sind diese hintereinander geschaltet, erhöht sich die erzeugte Spannung. Werden sie parallel geschaltet, wächst die Stromstärke.
Neben weiterem Entwicklungsbedarf liegt die größte Herausforderung in der Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik: Die Herstellungskosten von Siliziumzellen sind momentan noch weit über denen anderer Formen regenerativer Stromerzeugung. Und das obwohl Silizium mit gut einem Viertel das zweithäufigste Element der Erdrinde bildet. Letztlich entstehen bei einem Einsatz „im großen Stil“ nicht nur hohe Kosten, auch der Flächenbedarf wäre immens.
Solaranlagen sind von der Sonne abhängig. Nicht jeder Standort ist geeignet. Da die Sonnenenergie nicht rund um die Uhr zur Verfügung steht, sind Speichertechnologien notwendig. Ebenso sind alternative Kraftwerke nötig, um eine durchgängige Energieversorgung sicherzustellen.
Solarenergie im Einsatz bei Vattenfall
Energieversorgung in der Hamburger HafenCity
40 Prozent des Warmwasserbedarfs von Hamburgs neustem Stadtteil soll durch Sonnenenergie abgedeckt werden. Dafür hat Vattenfall eine 1.800 Quadratmeter große Dachfläche mit Solarkollektoren versehen.
Photovoltaik-Anlagen für Berliner Schulen
Mehr als 100 Photovoltaikanlagen hat Vattenfall seit 1998 auf den Dächern von Berliner Schulen und Bildungseinrichtungen aufgestellt.
Zu den Photovoltaik-Anlagen für Berliner Schulen
Elektrizität aus Sonnenlicht
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