Deutschlands erster Offshore-Windpark
alpha ventus nimmt Betrieb auf
Im November 2009 wurde die zwölfte und letzte Turbine von Deutschlands erstem Offshore-Windpark alpha ventus erfolgreich installiert. alpha ventus wurde in Kooperation mit der Offshore-Stiftung des Bundes von EWE, E.ON und Vattenfall in Pionierarbeit errichtet. Die Strommenge, die alpha ventus jährlich produziert, entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten. Das Pilotprojekt liefert wertvolle Erkenntnisse für den Bau, Betrieb und die Umweltverträglichkeit der Offshore-Technologie. Die Errichtungszeit für die zwölf je fünf Megawatt starken Turbinen betrug insgesamt sieben Monate.
In Deutschland werden die Offshore-Windparks in der ausschließlichen Wirtschaftszone, zumeist außerhalb der 12-Seemeilenzone, errichtet. Die technischen und logistischen Anforderungen sind hierbei wesentlich größer als bei Anlagen in Landnähe
Die wichtigsten Daten im Überblick:
- Gründung der DOTI GmbH aus Joint Venture der Unternehmen Vattenfall, EWE und E.ON
- Lage: 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum
- Entfernung zum Festland: rund 60 Kilometer
- Wassertiefe: bis 32 Meter
- Investitionsvolumen: 252 Millionen Euro
- 12 Anlagen: je 5 Megawatt starke 6 Areva Multibrid-Turbinen und 6 REpower-Turbinen
- Gesamtleistung: 60 Megawatt
- Seekabelleitung: 65 Kilometer
- Landkabelleitung: 4 Kilometer
- Inbetriebnahme: 2010

Lageplan Windenergieplattformen des Offshore-Windparks alpha ventus
Bild im Großformat (GIF 15 kB)
Standortkarte des Offshore-Windparks alpha ventus
Bild im Großformat (GIF 16 kB)
Forschung bei alpha ventus (RAVE)
Die Pionieranlage alpha ventus wird von einem umfangreichen Forschungsprogramm begleitet. Bereits 2003 wurde in direkter Nachbarschaft des Testfeldes die Forschungsplattform FINO 1 zur Erforschung der hydrologischen und meteorologischen Bedingungen auf See sowie der Auswirkungen von Offshore-Windkraftanlagen auf die maritime Flora und Fauna errichtet. Erfahren Sie mehr über diese ökologische Begleitforschung auf der Website zum Forschungsprogramm RAVE.
Forschungsprogramm RAVE
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