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Gründe für das Kraftwerk

Die Vorteile des Standortes Klingenberg

Im Zuge der Planung des Baus von Ersatzkapazitäten für das Heizkraftwerks (HKW) Klingenberg sind verschiedene Alternativstandorte auf Grundstücken von Vattenfall untersucht worden, dabei haben sich die Grundstücksflächen am Blockdammweg als besonders geeignet herausgestellt.

  • Das HKW ist per Schiff, Bahn und Straße zu erreichen,
  • die Grundstücksflächen sind für eine Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD-Anlage) und zwei BMHKW ausreichend, da wenige Gebäude auf dem Grundstück vorhanden sind,
  • ein Fernwärmeanschluss ist bereits vorhanden,
  • ein Gasanschluss ist bereits vorhanden,
  • Ein Energieableitungsanschluss ist bereits vorhanden
  • das Grundstück besitzt eine lange Tradition als anerkannter Gewerbestandort,
  • der Flächennutzungsplan sieht größtenteils gewerbliche Bauflächen vor,
  • die Grundstücksflächen befinden sich in isolierter räumlichen Lage.

Vorteile der geplanten Brennstoffe

Die Kombination von GuD- und Biomasseanlagen reduziert die jährlichen CO2-Emissionen um mindestens 480.000 Tonnen.

Die spezifischen CO2-Emissionen von Erdgas liegen weit unter denen von Braun- oder Steinkohle. Bezogen auf die Stromproduktion wird die GuD-Anlage mit 365 g/kWh Nettostromerzeugung (HKW Klingenberg alt: 750 g/kWh) und bezogen auf die Wärmeproduktion mit 225 g CO2/kWh (HKW Klingenberg alt: 345 g CO2/kWh) bilanziert.

Die eingesetzte Biomasse gilt als CO2-neutral, da sie beim Verbrennen genau die Menge CO2 abgibt, die sie beim Wachstum gebunden hat. Es entsteht also kein zusätzliches CO2. Die beiden Biomasseanlagen werden dementsprechend mit 0 g CO2/kWh bilanziert.

Vattenfall wird beim Bau und Betrieb des neuen HKW Klingenberg alle gesetzlichen Bestimmungen zum Umwelt- und Naturschutz einhalten.

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Letzte Änderung
21.02.2012
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