Investitionen in eine klimafreundliche Energieversorgung
Die Planung zum Ersatz des jetzigen Heizkraftwerk (HKW) Klingenberg ist darauf ausgelegt, den zukünftigen Wärmebedarf des Ostens der Stadt sicher und klimafreundlich zu decken. Als Ersatz des derzeit mit Erdgas und Braunkohle betriebenen HKW Klingenberg plant Vattenfall die Errichtung eines modernen Gas- und Dampfturbinen-(GuD-)Heizkraftwerks sowie zweier Biomasse-Heizkraftwerke (BMHKW).
Die zahlreichen Stellungnahmen bei der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung im Bebauungsplan-Verfahren "11-47 Karlshorst West" haben gezeigt, dass die Planung von Vattenfalls Kraftwerksanlagen auf sehr großes Interesse bei der Berliner Bevölkerung stößt.
Die Anregungen und Hinweise der Berliner führten dazu, dass Vattenfall das ursprüngliche Konzept für den Kraftwerksneubau noch einmal optimiert hat: Zwei Biomasse-Heizkraftwerke werden am Standort des alten Kraftwerks Klingenberg geplant. Hier müssen vor allem Aspekte des Denkmalschutzes und des Bauens im sogenannten Bestand berücksichtigt werden. Die planerischen Überlegungen stehen hier noch am Anfang. Die Gas- und Dampfturbinen-Anlage verbleibt wie geplant am Standort Blockdammweg. Außerdem wird statt dem bisher geplanten 60 Meter hohen Ventilatorrundkühlturms ein wesentlich niedrigerer maximal 25 Meter hohen Zellenkühler errichtet.
Insgesamt ermöglichen die modernen Ersatzanlagen eine erhebliche Effizienzsteigerungen gegenüber der Altanlage sowie eine signifikante Senkung der spezifischen CO2-Emissionen bei der Strom- und Wärmeerzeugung. Zudem können am bestehenden Standort die vorhandene Infrastruktur wie die Anbindung an das Fernwärmenetz und die naheliegende Energieableitung genutzt werden.
Bis 2016 soll das neue GuD-Heizkraftwerk ans Netz gehen. Die Inbetriebnahme der beiden BMHKW ist voraussichtlich für 2017 und 2019 geplant.
Vattenfall wird am Standort Klingenberg für den Neubau rund 700 Millionen Euro investieren.
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