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Fernwärmeleitung Altona

Die neue Fernwärmeleitung vom Kraftwerk Moorburg nach Altona

Die neue Fernwärmeleitung Altona verbindet Moorburg mit dem bereits bestehenden Fernwärmenetz. Für den Transport der Fernwärme aus dem Kraftwerk Moorburg in die Hamburger Innenstadt plant Vattenfall den Bau einer 12,4 km langen Transportleitung von Moorburg nach Altona. Nach Inbetriebnahme des Kraftwerkes Moorburg soll sie die Fernwärmelieferung des Kraftwerks Wedel ersetzen und dann 180.000 Wohneinheiten mit Wärme versorgen.

Die Rohrleitung wird während des Betriebs bis zu 136 Grad heißes Wasser vom Kraftwerk Moorburg in das Hamburger Fernwärmenetz transportieren. Sie besteht aus zwei parallelen Rohren, durch die heißes Wasser ins Netz (Vorlauf) sowie abgekühltes Wasser zurück zum Kraftwerk gepumpt wird (Rücklauf). Beide Rohre haben einen Durchmesser von jeweils rund einem Meter.

Flyer Fernwärmeleitung Altona (PDF 1995 kb) 

Planfeststellungsverfahren Fernwärmetransportleitung Moorburg - Altona

Für den Bau der Fernwärmeleitung hatte Vattenfall am 31. Januar 2011 bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen Antrag auf Planfeststellung eingereicht. 

Nach Abschluss der Prüfung der eingereichten Unterlagen schloss sich die Beteiligung der Fachbehörden sowie der Öffentlichkeit an. Dazu wurden für die Öffentlichkeit die Antragsunterlagen einen Monat lang zur Einsichtnahme in den Bezirksämtern Altona und Mitte, sowie bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (Stadthausbrücke) ausgelegt. Die Behörde hatte über die Auslegung in den Hamburger Tageszeitungen und im Amtlichen Anzeiger informiert. Zusätzlich wurden die Unterlagen auch im Internet veröffentlicht und können auf der Seite der BSU weiterhin eingesehen werden. Einwendungen konnten bis Ende Juni 2011 eingereicht werden. Insgesamt wurden rund 4.700 Ein-wendungen gegen das Vorhaben eingereicht.

Zur Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)

Die form- und fristgerecht erhobenen Einwendungen wurden vom 18. bis 23. November 2011, auf dem Gelände der Hamburg Messe Gegenstand des sogenannten Erörterungstermins. Der Erörterungstermin hatte den Sinn, eingereichte Bedenken bzw. Einwendungen gemeinsam zwischen Behörden, Antragsstellern und Einwendern zu besprechen und ggf. nach Lösungen zu suchen. Von den rund 4.700 Einwendern waren lediglich 35 Einwender persönlich erschienen. Nach Auswertung aller Einwendungen und fachlichen Stellungnahmen wird die Planfeststellungsbehörde über das Vorhaben entscheiden.

Neue Partnerschaft für Hamburg

Vattenfall und die Hansestadt Hamburg haben zwischenzeitlich mit dem „Energiekonzept für Hamburg“ konkrete Maßnahmen ihrer neuen Partnerschaft vereinbart. Kernpunkt des Energiekonzeptes ist der Bau eines Innovationskraftwerkes, bestehend aus einem Gas- und Dampf-Kombikraftwerk (GuD) am Standort Wedel oder Stellingen. Durch dieses neue Innovationskraftwerk soll zukünftig die Fernwärmeversorgung für den westlichen Teil der Stadt Hamburg sichergestellt werden. Allerdings hat sich Vattenfall mit der Stadt verständigt, das Genehmigungsverfahren für die Fernwärmetransportleitung bis zum Erhalt der Planfeststellung weiter fortzuführen, um in jedem Fall eine Wärmeversorgung für die Stadt sicherzustellen.

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Letzte Änderung
21.02.2012
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