Braunkohle
Braunkohle ist der mit Abstand wichtigste heimische Energieträger. Er ist in großen Mengen langfristig verfügbar und wird subventionsfrei im Tagebaubetrieb gefördert. Etwa ein Viertel des Strombedarfs in Deutschland wird mit Braunkohle gedeckt.
Um die Belastung unseres Klimas so gering wie möglich zu halten, engagiert sich Vattenfall in der Entwicklung der Carbon Capture and Storage-Technologie (CCS) – der Abscheidung und Speicherung von CO2.
Entstehung von Braunkohle
Braunkohle ist im Tertiär aus organischer Substanz entstanden. In ihr steckt gespeicherte Sonnenenergie von vor über 17 Millionen Jahren. Sie ist konserviert in der Biomasse ehemaliger Wasserfichten, Schachtelhalme und Schirmtannen. Unter Luftabschluss bildeten sich aus pflanzlichen Resten große Torfmassen, die sich letztendlich durch die Auflast nachfolgend abgelagerter Tone und Sande in Braunkohle umwandelten.
Braunkohlevorkommen
In Deutschland gibt es drei große Reviere, in denen Braunkohle in Tagebauen gefördert wird: das Rheinische Braunkohlenrevier, das Mitteldeutsche und das Lausitzer Revier.
Den heutigen Verbrauch angenommen, reichen allein die in Deutschland gewinnbaren Vorräte für rund 230 weitere Jahre. (Quelle: VGB-Jahrbuch der europäischen Energie- und Rohstoffwirtschaft)
Dass die Kohle auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird, da sind sich Experten sicher; unter anderem die der Internationalen Energie-Agentur in ihrem World Energy Outlook.
Bitte beachten Sie, dass die Satellitenaufnahmen der Googlemaps nicht unbedingt einen aktuellen Stand wiedergeben. Im Bereich der Tagebaue zum Beispiel hat sich zwischenzeitlich die Straßenlage in den Abbaubereichen verändert.
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