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Biomasse

Biomasse gewinnt als umweltfreundlicher Energieträger zunehmend an Bedeutung für die klimaschonende Erzeugung von Strom und Wärme.

Bei der Erzeugung von Energie aus Biomasse kommen zum Beispiel Holzhackschnitzel, Waldresthölzer, Nebenprodukte aus der holzverarbeitenden Industrie sowie Erträge aus Schnellwuchsplantagen aber auch Biogas oder Biomethan als flüssige bzw. gasförmige Biomasse sowie Abfälle mit hohem biogenen Anteil zum Einsatz. Vattenfall setzt bei der Nutzung von Biomasse zum größten Teil auf Holzhackschnitzel.

Biomasse ist eine nachwachsende Energiequelle. Sie ist lagerfähig und immer verfügbar. Die Biomasse ermöglicht eine klimaneutrale Erzeugung von Strom und Wärme, da ihr ein geschlossener Kohlendioxid-Kreislauf zugrunde liegt. Beim Wachstum von Biomasse wird mittels Photosynthese der Atmosphäre Kohlendioxid (CO2) entzogen. Bei der Verwendung der Rohstoffe, zum Beispiel bei Verbrennung, wird nur die Menge CO2 freigesetzt, die zuvor aufgenommen wurde. Dadurch erhöht sich in der Bilanz der CO2-Gehalt der Atmosphäre nicht.

Der bei Verbrennung erzeugte Dampf treibt – wie etwa in vergleichbaren Kohlekraftwerken – Turbinen und Generatoren zur Stromerzeugung an und erhitzt in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen Heizwasser für die umweltverträgliche Fernwärmenutzung.

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Letzte Änderung
21.02.2012
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