Von "Wärmebrücke" bis "Wohneinheit"
Wärmebrücke
Wärmedämmung
Wärmepumpe
Wasserkraft
Wechselstrom
Windenergie
Wirkleistung
Wirkungsgrad
Wirkungsgrad (von Kraftwerken)
Wohneinheit
Wärmebrücke
Wärmebrücken sind die Bereiche eines Gebäudes, die einen erhöhten Wärmeverlust aus dem Inneren zulassen. Sie befinden sich oft an Ecken und Kanten von Gebäuden. Durch eine deckende Außendämmung und eine entsprechende Konstruktion können Wärmebrücken vermieden werden. Das spart Heizkosten und schützt die Bausubstanz.
siehe auch:
Thermografie
Wärmedämmung
Unter Wärmedämmung versteht man alle Maßnahmen, die Wärmeverluste von Gebäuden verringern. Die Luftdichtheit von Türen und Fenstern spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die Vermeidung und Abdichtung von Wärmebrücken und die Isolierung von Wänden, Keller und Dach.
siehe auch:
Thermografie
Wärmepumpe
Die Wärmepumpe ist eine sehr effiziente und ausgereifte Technik zur Erzeugung von Nutzwärme für Heizung und Warmwasser.
Wärmepumpen nutzen die kostenlose Umgebungswärme aus Luft, Wasser oder Erde und wandeln sie in Nutzwärme für Heizung und Warmwasser um. Der Verbrauch fossiler Energieträger kann so gesenkt und die Umwelt geschont werden. Vattenfall unterstützt daher den Einsatz von Elektro-Wärmepumpen.
Mit nur einem Teil elektrischer Energie lassen sich mit den heutigen Wärmepumpen mehr als drei Teile kostenloser Energie aus der Umwelt gewinnen. Zudem entstehen vor Ort keinerlei Emissionen und die Geräuschbelastung ist gering.
siehe auch:
Primärenergie
Wasserkraft
Bei der Waserkraft wird die Bewegung oder das Gewicht des Wassers genutzt, um über Turbinen Generatoren anzutreiben, die dann Strom erzeugen.
Wasserkraft ist ein wichtiger regenerativer Energieträger und in Deutschland die am stärksten verwendete erneuerbare Energie.
siehe auch:
erneuerbare Energien
Wechselstrom
Wechselstrom ist Strom, der periodisch und in regelmäßigen Abständen seine Richtung verändert. Der Strom aus unseren normalen Steckdosen hat zum Beispiel 50 Hertz, das heißt, er wechselt seine Richtung 50 Mal in der Sekunde. Wechselstrom lässt sich einfach erzeugen und leicht über weite Entfernungen hinweg übertragen.
Windenergie
Windenergie ist eine erneuerbare Energie. Zu ihrer Erzeugung werden Windräder genutzt, die die Luftbewegung zum Antrieb von Generatoren nutzen. Anders als Wasserkraft und fossile Brennstoffe unterliegt Windenergie den natürlichen Schwankungen des Wetters. Die neueste Entwicklung in Deutschland sind Off-Shore-Windparks, die weit vor der Küste im Meer gebaut werden.
siehe auch:
erneuerbare Energien
Wirkleistung
Wirkleistung ist das Gegenstück zu Blindleistung und bezeichnet die verbrauchte elektrische Energie, die in Nutzenergie (Bewegung, Licht oder Wärme) umgesetzt wurde.
Sie wird vom Stromzähler in kWh erfasst und als Arbeitspreis abgerechnet.
siehe auch:
Blindleistung
Arbeitspreis
Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad ist ein Maß für das Verhältnis von nutzbar gemachter Energie zur aufgewandten Energie.
Bei der Umwandlung oder Nutzung der Energie wird allerdings oft nicht nur eine Energieform frei, sondern wie zum Beispiel bei der Glühlampe, neben Licht noch Wärme als zweite.
Der Wirkungsgrad wird in Prozent angegeben. Je höher der Wirkungsgrad ist, desto effizienter ist die Energienutzung.
siehe auch:
Kraft-Wärme-Kopplung
Primärenergie
Sekundärenergie
Wirkungsgrad (von Kraftwerken)
Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der im Brennstoff enthaltenen chemischen Energie in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Der Nettowirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der im Brennstoff enthaltenen chemischen Energie in Form von elektrischer Energie ans Netz abgegeben wird.
Wohneinheit
Eine Wohneinheit entspricht einer Wohnung mit einer durchschnittlichen Größe von 70 Quadratmetern. Der Fernwärmeabsatz wird auf Wohneinheiten bezogen, um die Angaben anschaulich und vergleichbar zu machen. So werden auch gewerbliche und industrielle Kunden in „Wohneinheiten“ umgerechnet.
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