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Kraftwerksaschen – vielseitiger Einsatzstoff

Bei der Verbrennung von Stein- und Braunkohle verbleiben die nichtbrennbaren Bestandteile als Aschen. Hierbei unterscheiden wir zwischen der aus der Rauchgasreinigung resultierenden feinkörnigen Flugasche und der Nassasche oder Schlacke. Dies sind gröbere Aschepartikel, die am unteren Kesselende über ein Wasserbad abgezogen werden. Insgesamt fallen jährlich rund 5,6 Mio. t an Aschen an, die vorrangig verwertet werden.

Die Braunkohleaschen werden hauptsächlich im Tagebaubereich zur Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft eingesetzt und bei Sanierungsmaßnahmen im Untertagebergbau zur Verfüllung von Hohlräumen sowie bei der Sicherung von Tiefbohrungen (Bohrlochzementierung) genutzt.

Mit dem Einsatz qualitätsstarker Steinkohle gelingt es uns, der Baustoffindustrie zertifizierte Flugasche als Einsatzprodukt anzubieten. Flugaschen können aufgrund ihrer zementähnlichen Eigenschaften u.a. als Zementersatz, als Betonzusatzstoff oder im Straßenbau eingesetzt werden.

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Letzte Änderung
07.02.2012
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