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Die verschiedenen Energieausweise

Gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) gibt es verschiedene Ausweise:

  • für Wohngebäude bzw. Nicht-Wohngebäude – mit Fokus auf dem Energieverbrauch
  • für Wohngebäude bzw. Nicht-Wohngebäude – mit Fokus auf dem Energiebedarf

Sie haben also die Wahl zwischen einem verbrauchsorientierten und einem bedarfsorientierten Ausweis.

Der verbrauchsorientierte Ausweis enthält den zurückliegenden, tatsächlich gemessenen Energieverbrauch des Gebäudes.
Beim bedarfsorientierten Ausweis hingegen wird eine rechnerische Prognose des zu erwartenden Energieverbrauchs erstellt. Sie haben also zunächst grundsätzlich die Wahl zwischen einem verbrauchsorientierten und einem bedarfsorientierten Ausweis.

Bitte beachten Sie:

Bei kleinen Wohngebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten, bei denen der Bauantrag für das Gebäude vor dem 01. November 1977 gestellt wurde, wird ab 1. Oktober 2008 der bedarfsorientierte Energieausweis zur Pflicht.

Was kostet ein Energieausweis?

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) enthält keinerlei staatliche Vorgaben bezüglich der Kosten für die Ausstellung von Energieausweisen. Die Preise können daher je nach Gebäude, Verfügbarkeit von Unterlagen und vor allem für die Datenaufnahme variieren. Vor der Auftragsvergabe sollten Sie die Leistungen unbedingt klar mit dem Aussteller des Energieausweises definieren und am besten verschiedene Angebote einholen.Als Orientierungshilfe für die Kostenabschätzung können Richtwerte dienen, die ein Feldversuch der Deutschen Energieagentur in den Jahren 2003 / 2004 ergab. Im Rahmen dieser Testphase lagen die Kosten pro bedarfsorientiertem Ausweis zwischen 150 und 500 Euro.

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Letzte Änderung
15.05.2012
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