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Abfall

Trotz umfangreichem Recycling verbleibt in Abfällen ein stofflich nicht zu verwertender Rest. Dieser besteht zu 50 bis 60 Prozent aus so genannten biogenen Stoffen und enthält einen erheblichen Heizwert, den es möglichst effizient zu nutzen gilt.

Bei Abfällen handelt es sich um Reststoffe aus Haushalten sowie von Gewerbe- und Industriebetrieben, aber auch um Klärschlamm, der bei der Reinigung von Abwässern anfällt. Bei biogenen Rohstoffen handelt es sich um Stoffe biologischen oder organischen Ursprungs.

Thermische Abfallverwertung

Bei der thermischen Abfallverwertung werden Abfälle verbrannt und dabei sowohl Strom als auch Wärme erzeugt. Diese thermische Verwertung reduziert das Volumen an Abfällen um circa 75 Prozent. Mit dem Einsatz modernster Technologien und der Kraft-Wärme-Kopplung kann ein hoher energetischer Nutzungsgrad erzielt werden. Bei dieser Art der Müllverwertung fallen außer nutzbarer Energie auch Nebenprodukte wie Gips oder Schlacke an, die vor allem in der Baustoffindustrie weiterverwendet werden können.

Mitverbrennung

Einigen Anlagen zur Strom- und Wärmelieferung können neben dem Energieträger Kohle auch Abfälle zugesetzt werden. Die Abfälle müssen in ihren wesentlichen chemischen Eigenschaften denen der Kohle entsprechen. Ein wesentlicher Vorteil der Mitverbrennung besteht darin, dass hierdurch die klimarelevanten Kohlendioxid-Emissionen reduziert werden können, da die Abfallbrennstoffe häufig einen hohen Anteil an biogenem Kohlenstoff besitzen und Kohle substituiert wird.

Verwertung von Ersatzbrennstoffen

Ersatzbrennstoffe (EBS), werden aus den heizwertreichen Bestandteilen von Abfällen gewonnen. Das sind zum Beispiel Verbundverpackungen, Pappe, Papier-, Folien- und andere Kunststoffreste sowie Textilen und Holzreste. Je nach Anlagentechnik kann bei der thermischen Verwertung von EBS ein Wirkungsgrad von etwa 34 Prozent erzielt werden.

Bei dem Einsatz dieser Technologien zur Abfallverwertung genügt Vattenfall den höchsten Ansprüchen an Luftreinhaltung und unterschreitet die gesetzlich vorgeschriebenen Werte.

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Letzte Änderung
17.01.2012
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